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SPD-Führung will Scholz offiziell als Kanzlerkandidaten nominieren
Präsidium und Bundesvorstand der SPD sollen Olaf Scholz am Montag offiziell als Kanzlerkandidaten nominieren. Die Gremien befinden am Vormittag über einen entsprechenden Vorschlag der SPD-Chefs Saskia Esken und Lars Klingbeil. Sie treten nach der Entscheidung gemeinsam mit Scholz vor die Presse (13.30 Uhr). Als Kanzlerkandidat bestätigt werden soll dieser dann auf einem SPD-Parteitag am 11. Januar in Berlin.
Rumänien: Pro-russischer Kandidat in erster Runde der Präsidentschaftswahl überraschend vorne
Überraschung in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien: Nach der Auszählung von 98,6 Prozent der Stimmen lag der rechte, pro-russische Kandidat Calin Georgescu am Montag mit 22,59 Prozent der Stimmen unerwartet vor dem pro-europäischen Ministerpräsidenten Marcel Ciolacu von der sozialdemokratischen Partei, der auf 19,55 Prozent kam. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, treten die beiden Politiker am 8. Dezember in einer Stichwahl gegeneinander an.
Offizielle Ergebnisse: Linkskandidat Orsi zum Präsidenten Uruguays gewählt
Der Kandidat des Linksbündnisses Frente Amplio, Yamandú Orsi, ist zum neuen Präsidenten Uruguays gewählt worden. Nach Auszählung von 94,4 Prozent der Stimmbezirke erhielt Orsi bei der Stichwahl am Sonntag 1,12 Millionen Stimmen gegenüber 1,04 Millionen Stimmen seines Mitte-Rechts-Konkurrenten Álvaro Delgado, wie das Wahlgericht mitteilte. In einer Rede vor Anhängern kündigte Wahlsieger Orsi an, er werde "immer wieder" zum nationalen Dialog aufrufen, "um die besten Lösungen zu finden".
Präsidentenwahl in Uruguay: Mitte-Rechts-Kandidat Delgado gesteht Niederlage ein
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Uruguay hat der Mitte-Rechts-Kandidat Álvaro Delgado seine Niederlage eingestanden. "Heute haben die Uruguayerinnen und Uruguayer entschieden, wer die Präsidentschaft der Republik übernehmen wird", sagte Delgado am Sonntag (Ortszeit) bei einer Rede vor Anhängern. Er sende "eine große Umarmung und einen Gruß" an den siegreichen Linkskandidaten Yamandú Orsi, fuhr Delgado fort.
Medien: Linkskandidat Orsi gewinnt laut Hochrechnungen Präsidentenwahl in Uruguay
Der Linkskandidat Yamandú Orsi hat Hochrechnungen zufolge die Präsidentschaftswahl in Uruguay gewonnen. Wie der Sender Canal 10 unter Berufung auf Zahlen des Instituts Equipos Consultores berichtete, kam Orsi bei der Stichwahl am Sonntag auf 49 Prozent der Stimmen, Mitte-Rechts-Kandidat Álvaro Delgado auf 46,6 Prozent. Der Sender Canal 12 veröffentlichte Zahlen des Instituts Cifra, das Orsi bei 49,5 Prozent und Delgado bei 45,9 Prozent verortete.
Rumänien: Pro-russischer Kandidat vor Einzug in Stichwahl um Präsidentenamt
In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem derzeitigen Regierungschef Marcel Ciolacu und dem pro-russischen Kandidaten Calin Georgescu ab. Nach Auszählung von 85 Prozent der Wahlzettel kam Georgescu am Sonntag auf knapp 22 Prozent der Stimmen, während der Sozialdemokrat Ciolacu bei 21,6 Prozent lag. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, treten die beiden Politiker am 8. Dezember in einer Stichwahl gegeneinander an.
Regierungschef Ciolacu liegt bei Präsidentschaftswahl in Rumänien vorn
Bei der Präsidentschaftswahl in Rumänien liegt der pro-europäische Regierungschef Marcel Ciolacu laut Nachwahlbefragungen vorn. Der Sozialdemokrat kam in der ersten Wahlrunde am Sonntag demnach auf 25 Prozent der Stimmen und steht damit vor dem Einzug in die Stichwahl. Auf dem zweiten Platz folgte die Bürgermeisterin der Stadt Campulung, Elena Lasconi, die für eine kleine Mitte-Rechts-Partei antrat. Knapp dahinter liegen zwei Rechtsaußen-Kandidaten.
Hisbollah feuert 250 Geschosse auf Israel ab - Nach israelischen Angriffen auf Libanon
Die Kämpfe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz sind am Wochenende mit unverminderter Härte fortgesetzt worden. Die pro-iranische Hisbollah feuerte am Sonntag nach israelischen Armeeangaben insgesamt rund 250 Geschosse auf Israel ab. Am Samstag waren bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon nach libanesischen Angaben mehr als 80 Menschen getötet worden. Im Gazastreifen meldete die von der Hamas kontrollierte Zivilschutzbehörde nach israelischem Beschuss weitere Todesopfer.
Nachwahlbefragung: Regierungschef Ciolacu liegt bei Präsidentenwahl in Rumänien vorn
Bei der Präsidentschaftswahl in Rumänien liegt der pro-europäische Regierungschef Marcel Ciolacu laut Nachwahlbefragungen vorn. Der Sozialdemokrat kam in der ersten Wahlrunde am Sonntag demnach auf 25 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgte die Bürgermeisterin der Stadt Campulung, Elena Lasconi, die für eine kleine Mitte-Rechts-Partei antrat.
Hisbollah meldet Zerstörung von sechs israelischen Panzern im Südlibanon
Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat eigenen Angaben zufolge im Süden des Landes sechs israelische Panzer zerstört. Ihre Kämpfer hätten am Sonntag fünf Panzer vom Typ Merkava am Rand der strategisch wichtigen Ortschaft Bajada zerstört, erklärte die pro-iranische Miliz. Der sechste israelische Panzer sei in der Region Deir Mimas etwa 2,5 Kilometer von der israelisch-libanesischen Grenze entfernt getroffen worden, hieß es in einer weiteren Erklärung der Hisbollah.
Behörden in Pakistan rufen nach Kämpfen mit 82 Toten Waffenruhe aus
Nach Kämpfen zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen in Pakistan mit 82 Toten und zahlreichen Verletzten haben die Behörden am Sonntag eine siebentägige Waffenruhe verkündet. "Beide Seiten haben sich auf eine siebentägige Waffenruhe geeinigt, in der sie auch Gefangene austauschen und Leichname zurückgeben", sagte der Sprecher der Provinzregierung von Khyber Pakhtunkhwa, Muhammad Ali Saif. Ein weiterer Beamter sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gebe Bemühungen, bis zu 20 Menschen, die auf beiden Seiten vermisst würden, zurückzugeben.
Trumps designierter Sicherheitsberater fordert Ende der Eskalation im Ukraine-Krieg
Der designierte Sicherheitsberater des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, Mike Waltz, hat ein Ende der Eskalation im Krieg zwischen der Ukraine und Russland sowie eine Rückkehr beider Länder an den Verhandlungstisch gefordert. "Wir müssen dies zu einem verantwortungsvollen Ende bringen", sagte Waltz dem Sender Fox News am Sonntag.
Selenskyj-Berater wertet jüngste Drohungen Putins als Ausdruck "absoluter Angst"
Der ukrainische Präsidentenberater Michailo Podoljak hat die jüngsten Drohungen von Russlands Präsident Wladimir Putin gegen den Westen als Ausdruck "absoluter Angst" bezeichnet. Der Kreml-Chef versuche, den Westen zu erschrecken, sagte Podoljak einem Medienbericht vom Sonntag zufolge. Putin hatte am Donnerstag mit Angriffen auf die westlichen Länder gedroht, die der Ukraine den Einsatz ihrer Waffen auf russischem Gebiet erlaubt haben. Am selben Tag feuerte Russland erstmals eine neuartige Mittelstreckenrakete auf die Ukraine ab. Der ukrainische Geheimdienst zeigte Journalisten nun Trümmer dieser Rakete.
Habeck am Küchentisch: Grünen-Spitzenkandidat startet Vorwahlkampf
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat seinen angekündigten Vorwahlkampf an Küchentischen gestartet. In einem am Sonntag veröffentlichten Video schildert eine Erzieherin dem Kanzlerkandidaten der Grünen an ihrem Küchentisch die Probleme in ihrer Kita, vor allem den Personalmangel. Es ist das erste Video dieser Art, das Habeck über Social Media verbreitet hat.
Zank um Millionen für neue Bundeswehr-Uniformen: Plan könnte verschoben werden
Das Verteidigungsministerium will die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr mit neuen Uniformen, Trainingsanzügen oder Rucksäcken ausstatten. Der Antrag zur Finanzierung ging am Donnerstag im Haushaltsausschuss des Bundestags ein, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. Es geht demnach um eine Summe von insgesamt 825 Millionen Euro, gestreckt bis ins Jahr 2032. An dem Plan gab es angesichts der Ausstattungsmängel der Bundeswehr heftige Kritik - er könnte nun verschoben werden.
Netanjahu-Vertrauter Yechiel Leiter wird israelischer Botschafter in Washington
Ein Vertrauter von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu soll das Land künftig als Botschafter in den USA vertreten. Die israelische Regierung billigte am Sonntag einstimmig die Nominierung von Yechiel Leiter für den wichtigen Posten, wie das Außenministerium mitteilte. Netanjahus früherer politischer Berater stammt ursprünglich aus den USA, lebt aber derzeit in einer israelischen Siedlung im besetzten Westjordanland.
SPD eröffnet den Vorwahlkampf - Aufrufe zur Geschlossenheit
Drei Monate vor der geplanten vorgezogenen Bundestagswahl eröffnet die SPD den Vorwahlkampf: Sie veröffentlichte die Kernpunkte ihrer Kampagne, mit der sie sich bis Weihnachten an die Wählerinnen und Wähler wenden will. Im Mittelpunkt stünden "die wahren Leistungsträger", die "hart arbeitende Mitte in Deutschland", erklärte Generalsekretär Matthias Miersch am Sonntag. Er und andere SPD-Spitzenpolitiker riefen die Partei nach der Debatte über die Kanzlerkandidatur zur Geschlossenheit auf.
SPD zieht mit Kampagne "Wir kämpfen für..." in den Vorwahlkampf
Die SPD eröffnet den Vorwahlkampf: Sie veröffentlichte am Sonntag Kernpunkte ihrer Kampagne, mit der sie sich in den kommenden vier Wochen an die Wählerinnen und Wähler wenden will. Im Mittelpunkt stünden "die wahren Leistungsträger", die "hart arbeitende Mitte in Deutschland", erklärte Generalsekretär Matthias Miersch. An sie wende die Partei sich "mit einer neuen kämpferischen Optik und direkter Sprache".
Knappes Rennen bei Stichwahl um Präsidentschaft in Uruguay erwartet
In Uruguay hat am Sonntag die zweite Runde der Präsidentschaftswahl begonnen. In der Stichwahl stehen der Linkskandidat Yamandú Orsi und der Kandidat der Mitte-Rechts-Regierung, Álvaro Delgado, zur Wahl. Es wird ein knappes Rennen um das höchste Amt in dem südamerikanischen Land erwartet.
FDP-Chef Lindner: SPD will FDP "zerstören" - Miersch weist Vorwurf zurück
Nach dem Bruch der "Ampel" hat FDP-Chef Christian Lindner der SPD vorgeworfen, "die Zerstörung der FDP" anzustreben. Dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) sagte Lindner, seine Entlassung "sollte wohl Teil des Wahlkampfs sein". Der SPD gehe es "um die Zerstörung der FDP, denn eine starke FDP im Bundestag senkt automatisch das Risiko einer Beteiligung von SPD oder Grünen an der nächsten Bundesregierung".
Ostsee-Anrainer untersuchen mutmaßliche Sabotage an Unterwasserkabeln
Nach der Beschädigung von zwei Unterwasserkabeln in der Ostsee bemühen sich Deutschland und andere Anrainerstaaten um Aufklärung der mutmaßlichen Sabotageakte. Das chinesische Schiff "Yi Peng 3", das sich in der Nähe eines der Kabel aufgehalten hatte, wird mittlerweile außer von der dänischen Marine auch von der schwedischen Küstenwache überwacht, wie am Samstag bestätigt wurde. Von der deutschen Bundespolizei kreuzte laut der Schiffsortungsseite Marinetraffic das Einsatzschiff "Bamberg" am Sonntag südlich der schwedischen Ostsee-Insel Öland.
Für 825 Millionen Euro: Soldatinnen und Soldaten sollen neue Uniformen bekommen
Das Bundesverteidigungsministerin will die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr mit neuen Uniformen, Trainingsanzügen oder Rucksäcken ausstatten. Der Antrag zur Finanzierung ging am Donnerstag im Haushaltsausschuss des Bundestags ein, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. Es geht demnach um eine Summe von insgesamt 825 Millionen Euro, gestreckt bis ins Jahr 2032.
Rumänen wählen ihren neuen Staatschef - Rechtsruck möglich
In Rumänien haben die Bürger bei der ersten Runde der womöglich richtungsweisenden Präsidentschaftswahl ihre Stimme abgegeben. Bis 21.00 Uhr (Ortszeit, 20.00 Uhr MEZ) konnten die Menschen in dem EU-Mitgliedstaat mit rund 19 Millionen Menschen wählen, kurz darauf wurden die ersten Prognosen erwartet. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten im Rennen um die Nachfolge des deutschstämmigen Präsidenten Klaus Iohannis zählte der Rechtspopulist und Trump-Anhänger George Simion, in den Umfrage an erster Stelle lag aber der bisherige sozialdemokratische Regierungschef Marcel Ciolacu.
Venezuelas Opposition ruft für 1. Dezember zu Massendemonstrationen auf
Venezolanische Oppositionsführer haben für den 1. Dezember zu Massenprotesten gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Nicolás Maduro aufgerufen. "Wir müssen jetzt handeln", sagte Oppositionsführerin Maria Corina Machado am Samstag (Ortszeit) während einer Videokonferenz mit anderen Aktivisten. Die Demonstrationen sollen in Venezuela und im Ausland stattfinden, erläuterte sie.
Flüchtlingsrat kritisiert Gleichgültigkeit gegenüber der "größten Krise" im Sudan
Der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) hat die weltweite Gleichgültigkeit gegenüber der "größten humanitären Krise der Welt" im Sudan kritisiert. Im Sudan herrsche die "größte Hungerkrise, die größte Flüchtlingskrise (...) und die Welt zuckt nur mit den Schultern", sagte NRC-Chef Jan Egeland der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Demnach sind rund 1,5 Millionen Menschen in dem Land "am Rande einer Hungersnot".
Tausende demonstrieren in Angola gegen die Regierung
In Angola haben mehrere tausend Oppositionsanhänger in der Hauptstadt Luanda gegen die Regierung demonstriert. Rund 4000 Menschen marschierten friedlich mit Plakaten durch die Stadt auf denen sie die Regierungspartei MPLA sowie deren Präsidenten Joao Lourenco kritisierten, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Es war die erste große Demonstration dieser Art seit den umstrittenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vor zwei Jahren in dem südafrikanischen Land.
Präsidentenwahl in Rumänien: Rechtspopulistischer Kandidat könnte Erfolg erzielen
In Rumänien findet am Sonntag die erste Runde einer womöglich richtungsweisenden Präsidentenwahl statt. Der rechtspopulistische Kandidat George Simion, ein erklärter Anhänger des designierten US-Präsidenten Donald Trump, könnte angesichts der gesellschaftlichen Spannungen in dem Land einen Erfolg erzielen und in die Stichwahl einziehen. Das wiederum könnte seiner Partei AUR Auftrieb für die Parlamentswahl am 1. Dezember geben.
Einigung in Baku auf höhere Klimafinanzierung - Breite Kritik an Konferenzverlauf
Nach zähem Ringen hat die UN-Klimakonferenz in der Nacht zum Sonntag einen neuen Rahmen für die internationale Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen beschlossen. Demnach soll der jährliche Beitrag in erster Linie der Industriestaaten bis 2035 auf mindestens 300 Milliarden Dollar erhöht werden. Entwicklungsländer kritisierten dies allerdings als unzureichend. Kritik gab es zudem an fehlenden neuen Beschlüssen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen und zur Senkung des Treibhausgasausstoßes.
Kolumbien: ELN macht Waffenruhe von Normalisierung der Verhandlungen abhängig
In den Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Rebellen in Kolumbien hat die Guerilla-Gruppe Nationale Befreiungsarmee (ELN) eine Normalisierung der Verhandlungen zur Bedingung für die Einhaltung einer Waffenruhe gemacht. "Wir haben gesagt, dass es einen neuen Waffenstillstand geben wird, wenn 'der Verhandlungstisch' wieder seinen normalen Arbeitszyklus aufnimmt", erklärte ELN-Unterhändler Pablo Beltran am Samstag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. "Dazu müssen wir aus dem Stillstand herauskommen, in dem wir uns befinden", fügte Beltran hinzu.
Zehntausende bei Protesten gegen Gewalt an Frauen in Frankreich
"Die Scham muss die Seite wechseln": In zahlreichen Städten Frankreichs haben am Samstag zehntausende Menschen gegen Gewalt an Frauen demonstriert - darunter viele Frauen, aber auch Männer. Mehr als 400 Organisationen und Persönlichkeiten hatten zu Protesten unter anderem in Paris, Bordeaux, Marseille und Lille aufgerufen. Nach Angaben der Präfekturen beteiligten sich landesweit mindestens 20.000 Menschen, die Organisatoren sprachen von 100.000 Teilnehmenden.
Putin unterzeichnet Gesetz zu Schuldenerlass für neue Rekruten
Wer sich in Russland für einen Einsatz im Konflikt in der Ukraine meldet, profitiert einem neuen Gesetz zufolge von einem Schuldenerlass in Höhe von bis zu zehn Millionen Rubel (rund 92.000 Euro). Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete am Samstag ein entsprechendes Gesetz, wie die Regierung mitteilte. Dieses befreit demnach alle, die einen einjährigen Vertrag für einen Einsatz in der Armee nach dem 1. Dezember unterschreiben, von bestehenden Schulden.
Dutzende Tote bei israelischen Angriffen in mehreren Regionen des Libanon
Bei einem Angriff der israelischen Armee auf ein Gebäude in einem Wohnviertel der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Samstag nach libanesischen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Aus Kreisen libanesischer Sicherheitsbehörden verlautete, der Angriff habe einer nicht näher benannten "führenden Hisbollah-Persönlichkeit" gegolten. Einem Hisbollah-Abgeordneten zufolge war bei dem Angriff jedoch kein Vertreter der Gruppe in dem Gebäude. Weitere 30 Menschen wurden laut dem Gesundheitsministerium bei Angriffen im Osten und Süden des Landes getötet.