Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern bleiben auf Niveau vom Vorjahr
Die Zahl der Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern ist auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. 2025 rückte die Luftrettung zu rund 49.000 Einsätzen aus, wie die Organisation am Mittwoch in München mitteilte. Jedoch fanden fünf Prozent mehr Flüge in der Dunkelheit statt. Auch die Zahl der Spezialeinsätze mit Rettungswinde stieg um fünf Prozent.
Im Schnitt hoben die Maschinen zu 134 Einsätzen am Tag ab. Der häufigste Einsatzgrund waren mit 31 Prozent Verletzungen nach Unfällen, gefolgt von Notfällen des Herzkreislaufsystems wie Herzinfarkten mit 26 Prozent. In 13 Prozent der Fälle waren neurologische Notfälle wie Schlaganfälle der Einsatzgrund, in acht Prozent Atemnot oder Asthma.
Jeder zehnte Patient war ein Kind oder ein Jugendlicher. Am häufigsten hoben die Rettungshubschrauber mit 11.742 Einsätzen in Bayern ab. Dort gibt es auch die meisten Stationen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Rheinland-Pfalz mit 7786 Einsätzen und Nordrhein-Westfalen mit 5310 Einsätzen.
Insgesamt betreibt der ADAC 60 Rettungshubschrauber an 37 Stationen in ganz Deutschland. Sie gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden über die Notfallnummer 112 angefordert.
O. Larsen--BTZ