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Kanada erteilt Zulassung für Impfstoff von Johnson&Johnson
Nach den Corona-Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca hat Kanada am Freitag auch dem Vakzin des US-Herstellers Johnson&Johnson eine Zulassung erteilt. Die Regierung in Ottawa hat bereits bis zu 38 Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt. Dieser hat den Vorteil, dass für eine Immunisierung nur eine Dosis nötig ist und er sich zudem bei normalen Kühlschranktemperaturen lagern lässt.
Anklage gegen falschen Polizisten wegen Millionenbetrugs in Berlin
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat wegen eines Millionenbetrugs Anklage gegen einen falschen Polizisten erhoben. Gemeinsam mit unbekannt gebliebenen Mittätern soll der 20-jährige Mann einen 84-Jährigen dazu gebracht haben, Luxusuhren im Wert von mehr als 2,3 Millionen Euro an ihn und seine Mittäter zu übergeben, wie die Behörde am Freitag erklärte.
Unbekannte werfen Metalltür aus 13. Stock von Hochhaus in Braunschweig
Unbekannte haben im niedersächsischen Braunschweig eine Metalltür aus dem 13. Stock eines Hochhauses geworfen. Diese traf beinahe zwei Menschen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach verfehlte das Geschoss eine 43-Jährige und ihren 13-jährigen Sohn beim Aufprall neben dem Hauseingang des Mehrfamilienhauses lediglich knapp.
Wanderer findet verweste Leiche in niedersächsischem Wald
In Niedersachsen hat ein Wanderer eine verweste Leiche in einem Wald gefunden. Nach Angaben der Polizei vom Freitag entdeckte er den teils skelettierten Toten am Donnerstagnachmittag in der Nähe der Gemeinde Freden. Identität und Hintergründe waren zunächst unklar.
Flughafenbetreiber Fraport setzt Belohnung für Hinweise zu Drohnenpiloten aus
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat eine Belohnung für Hinweise zu den Piloten einer Drohne ausgesetzt, die Störungen verursachte. Hinweise, die zur Verurteilung der für einen Flug über dem Flughafengelände verantwortlichen Drohnenpiloten führen, werden mit 5000 Euro belohnt, wie die Frankfurter Polizei am Freitag erklärte. Vor rund zwei Wochen hatte die Sichtung einer Drohne über dem Flughafengelände zu einer mehr als einstündigen Unterbrechung des Flugverkehrs geführt.
Paris impft auch am Sonntag gegen Covid-19
In Paris wird nun auch am Sonntag gegen Covid-19 geimpft: Für den Großraum stehen gut 50.000 zusätzliche Dosen des Vakzins von Pfizer und Biontech zur Verfügung, wie die französischen Behörden am Freitag mitteilten. Sie sollen am Samstag und Sonntag in gut hundert Impfzentren verabreicht werden.
Mehr als 300 illegal gesammelte Riesenmuscheln in Philippinen beschlagnahmt
Auf den Philippinen haben die Behörden hunderte illegal gesammelte Riesenmuscheln beschlagnahmt, die Schmuggler für umgerechnet 2,7 Millionen Euro auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollten. Die mehr als 300 Muscheln mit einem Gesamtgewicht von 80 Tonnen wurden in einem Dorf auf den Palawan-Inseln im Westen der Philippinen entdeckt, wie die Behörden am Freitag mitteilten.
Lebenslange Haft für Erzieherin wegen Mordes an dreijähriger Greta aus Viersen
Im Prozess um den Tod der dreijährigen Greta aus dem nordrhein-westfälischen Viersen ist die angeklagte Erzieherin wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. In seinem Urteil stellte das Landgericht Mönchengladbach am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld der 25-jährigen Sandra M. fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausgeschlossen wird.
Prinz Philip nach Herz-OP zurück in Londoner Privatklinik verlegt
Prinz Philip ist nach seiner Herz-OP zurück in eine Londoner Privatklinik verlegt worden. Wie der Buckingham-Palast am Freitag mitteilte, soll sich der 99-jährige Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. im privaten König-Edward-VII.-Krankenhaus weiter von dem Eingriff erholen. Operiert wurde er in der staatlichen St.-Bartholomews-Klinik, die als Herzzentrum international renommiert ist.
Zeitung: Die Queen hat neue vierbeinige Gesellschaft
Inmitten der Sorgen um ihren Ehemann Prinz Philip und bei allem Ungemach mit ihrem abtrünnigen Enkel Prinz Harry erhält die britische Königin Elizabeth II. laut einem Zeitungsbericht vierbeinigen Trost: Zwei neue Corgi-Welpen leisten der Queen Gesellschaft, wie die "Sun" am Freitag meldete. Die beiden quirligen Hunde lebten seit einigen Wochen auf Schloss Windsor, wo die Königin seit fast einem Jahr wegen der Corona-Pandemie lebt.
Japanische Regierung verlängert Corona-Ausnahmezustand in Tokio
Die japanische Regierung hat den Corona-Ausnahmezustand im Großraum Tokio erneut verlängert. Der Ausnahmezustand in der Hauptstadt und den drei benachbarten Präfekturen Saitama, Chiba und Kanagawa werde um zwei Wochen bis zum 21. März verlängert, verkündete Ministerpräsident Yoshihide Suga am Freitag. Nur vier Tage später soll in der Präfektur Fukushima im Nordosten Japans der Fackellauf für die Olympischen Spiele beginnen.
Stuttgart: Jugendliche wegen Beteiligung an Krawallnacht verurteilt
Wegen ihrer Beteiligung an der Stuttgarter Krawallnacht im vergangenen Juni sind zwei Jugendliche vom Landgericht Stuttgart zu mehrjährigen Jugendstrafen verurteilt worden. Das Gericht sprach einen zur Tatzeit 17-Jährigen am Freitag wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs in besonders schweren Fällen schuldig und verhängte gegen ihn eine Jugendstrafe von vier Jahren und drei Monaten.
Schweiz gedenkt mit Schweigeminute der Corona-Toten im Land
Mit einer Schweigeminute und Glockengeläut hat die Schweiz der mehr als 9000 Corona-Toten in dem Land gedacht. Bundespräsident Guy Parmelin forderte die Menschen am Freitag zum Innehalten für die Toten und die Hinterbliebenen auf. Genau ein Jahr, nachdem in der Schweiz der erste Todesfall bekannt geworden war, läuteten danach im ganzen Land die Kirchenglocken.
WHO will keinen Zwischenbericht zu Corona-Mission in Wuhan
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will nach aktuellen Informationen keinen Zwischenbericht zu ihrer Mission zu den Ursprüngen der Corona-Pandemie im chinesischen Wuhan vorlegen. Das Interesse der Menschen sei so groß, dass ein kurzer Zwischenbericht die "Neugier der Leser" nicht befriedigen könne, erfuhr BERLINER TAGESZEITUNG am Donnerstagabend unter Berufung auf den Leiter der Expertengruppe, Peter Ben Embarek. Die Expertengruppe werde daher gleich ihren Abschlussbericht vorlegen.
Zypern lässt ab Mai geimpfte Touristen aus Großbitannien einreisen
Zypern will ab Mai wieder Touristen aus Großbritannien einreisen lassen, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Britische Staatsbürger, die mit einem in der EU zugelassenen Vakzin geimpft seien, könnten ab dem 1. Mai problemlos einreisen, sagte Tourismusminister Savvas Perdios laut der Nachrichtenagentur CNA am Freitag. Ein negativer Corona-Test oder eine Quarantäne sei für sie dann nicht mehr nötig.
Goldener Bär für besten Berlinale-Film geht an "Bad Luck Banging or Loony Porn"
Der Goldene Bär für den besten Film geht bei der diesjährigen 71. Berlinale an den Streifen "Bad Luck Banging or Loony Porn". Die internationale Jury verkündete die Entscheidung für den Film des rumänischen Filmemachers Radu Jude am Freitag per Videoschalte, verliehen werden soll der Pries im Juni. Im Siegerfilm geht es um ein Sexvideo einer Lehrerin, die eigentlich ein Vorbild sein soll.
Auch Dänemark und Österreich empfehlen Astrazeneca-Impfstoff für Senioren
Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird nun auch in Dänemark und Österreich für Menschen über 65 Jahren empfohlen. Die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen begründete ihre Neubewertung am Freitag mit neuen Daten aus einer schottischen Studie. Die Studie habe gezeigt, dass der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers das Risiko einer schwere Corona-Erkrankung mit einer Krankenhauseinweisung auch bei Senioren stark senke, erklärte die Behörde in Kopenhagen.
Frankreich: Corona-Protest in Paris - Künstler besetzen Theater
Aus Protest gegen die fortgesetzten Corona- Schließungen in Frankreich haben Kulturschaffende ein bekanntes Pariser Theater besetzt. Dutzende Künstlerinnen und Künstler harrten am Freitag nach Gewerkschaftsangaben im Odéon-Theater im Quartier Latin aus, wo sie schon die Nacht verbracht hatten. Sie fordern nach Angaben einer Sprecherin ein Krisentreffen mit Frankreichs Kulturministerin Roselyne Bachelot und Regierungschef Jean Castex.
Mehr als 10.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 10.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 10.580 neue Ansteckungsfälle registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 65,4. Am Vortag hatte dieser Wert 64,7 betragen. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs den Angaben zufolge auf 2.482.522. Laut RKI wurden ferner 264 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 71.504. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,292 Millionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit Februar um die Marke 60. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Sie ist ein wesentlicher Maßstab bei der Verhängung oder Lockerung von Corona-Restriktionen. (K. Petersen--BTZ)
Lockdown in Auckland wird nach einer Woche wieder aufgehoben
Nach der Klärung neuer Corona-Fälle in Auckland wird ein Lockdown in Neuseelands größter Stadt nach einer Woche wieder aufgehoben. Die Maßnahmen enden am Sonntagmorgen, wie Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern am Freitag verkündete. Ein neuer Infektionsherd in Auckland sei erfolgreich eindämmt worden, daher dürften nun alle Bewohner der 1,7-Millionen-Einwohner-Stadt wieder ihre Wohnungen verlassen.
Erste Drive-In-Modenschau in Paris
Models defilieren zwischen Luxuskarossen: Wegen der angespannten Corona-Lage hat Paris am Donnerstagabend erstmals eine Drive-In-Modenschau erlebt. Ausgerichtet hat sie das Modehaus Coperni im Rahmen der laufenden Damen-Modeschauen. Die Gäste fuhren dabei in gesponserten Luxus-Elektrowagen vor und schlürften in den Autos Champagner.
Justiz: Regisseur Dieter Wedel wegen Vergewaltigung angeklagt
Die Staatsanwaltschaft München I hat nach mehr als dreijährigen Ermittlungen den Regisseur Dieter Wedel wegen Vergewaltigung angeklagt. Dem 81-Jährigen wird vorgeworfen, eine Schauspielerin im Jahr 1996 bei einem Vorstellungsgespräch in einem Hotel vergewaltigt zu haben, wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte. Der Fall des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers Jany Tempel wurde 2018 durch einen Medienbericht bekannt, daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf.
Verschiebung von fast tausend Meter langer Lennetalbrücke in NRW begonnen
Die Verschiebung der rund einen Kilometer langen Lennetalbrücke in Nordrhein-Westfalen hat am Freitagmorgen begonnen. "Wir haben jetzt rund eineinhalb Meter geschafft", sagte eine Sprecherin der Autobahn-Niederlassung Westfalen knapp zwei Stunden nach Beginn der Maßnahme. Bei der Aktion wird die 30.000 Tonnen schwere westliche Hälfte der Autobahnbrücke an der Autobahn 45 bei Hagen von Hilfspfeilern auf ihre endgültigen Stützpfeiler gezogen.
Überreste von seit Tsunami-Katastrophe in Japan vermisster Frau identifiziert
Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Tsunami-Katastrophe in Japan sind die sterblichen Überreste einer seither vermissten Frau gefunden und identifiziert worden. Die Skelettteile seien am 17. Februar an einem Strand in der nordöstlichen Region Miyagi entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Durch Zahnabgleich und DNA-Analysen seien sie als die Überreste der 61 Jahre alten Natsuko Okuyama identifiziert worden, die seit der Flutwelle am 11. März 2011 als vermisst galt.
Tsunami-Warnungen nach heftigem Beben vor Neuseeland wieder aufgehoben
Nach mehreren heftigen Erdbeben im Pazifik können zehntausende Bewohner zahlreicher Pazifikinseln wieder in ihre Häuser zurückkehren: Die Tsunami-Warnungen wurden am Freitag vielerorts herabgestuft oder aufgehoben. Das Pazifische-Tsunami-Warnzentrum teilte derweil mit, die Gefahr sei noch nicht gänzlich vorüber. In Südamerika könnten noch schwächere Tsunamis ankommen. Mehrere schwere Beben vor der Küste Neuseelands hatten zuvor Tsunami-Warnungen im gesamten Pazifikraum ausgelöst.
Neuseeland hebt Evakuierungsanordnung nach heftigen Beben im Pazifik wieder auf
Nach mehreren heftigen Beben im Pazifik ist eine zunächst wegen Tsunami-Warnungen eingeleitete Massenevakuierung in Neuseeland gestoppt worden. "Alle in Sicherheit gebrachten Menschen können nun zurückkehren", teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Nach mehreren heftigen Seebeben vor der neuseeländischen Küste waren Tsunami-Warnungen für den gesamten Pazifikraum ausgelöst worden.
Banksy bekennt sich zu Graffito an ehemaligem Gefängnis
Der weltbekannte Graffiti-Künstler Banksy hat sich zu einem kürzlich an der Mauer eines ehemaligen Gefängnisses aufgetauchten Wandbild bekannt. Ein am Donnerstag beim Onlinedienst Instagram veröffentlichtes Video zeigt die Entstehung des Bildes auf dem Gebäude im britischen Reading. Das Justizministerium, dem die ehemalige Haftanstalt gehört, in dem früher der Schriftsteller Oscar Wilde eingesperrt war, will im März über die Umwandlung in einen Ort der Kunst entscheiden.
UN: Ein Fünftel der verkauften Lebensmittel landet weltweit im Müll
Weltweit sind rund 17 Prozent der verkauften Lebensmittel laut einem neuen UN-Bericht 2019 im Müll gelandet. Damit endeten fast eine Milliarde Tonnen Lebensmittel in Mülleimern von Privathaushalten, Restaurants, Einzelhandel und anderen Essensanbietern - weit mehr als bisher angenommen, erklärte die UNO am Donnerstag. Zugleich gingen fast 700 Millionen Menschen jede Nacht hungrig ins Bett.
Österreich und Dänemark kündigen Impfstoff-Allianz mit Israel an
Österreich, Dänemark und Israel haben eine Allianz bei der Entwicklung und Produktion von Corona-Impfstoffen der nächsten Generation angekündigt. Die drei Länder wollen "einen Forschungs- und Entwicklungsfonds" ins Leben rufen und sich um eine "gemeinsame Produktion künftiger Impfstoffe" bemühen, wie Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag vor Journalisten ankündigte. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen waren für Gespräche mit Netanjahu nach Israel gereist.
Israel kündigt Impfstoff-Allianz mit Österreich und Dänemark an
Österreich, Dänemark und Israel haben eine Allianz bei der Entwicklung und Produktion von Corona-Impfstoffen der nächsten Generation angekündigt. Die drei Länder wollen "einen Forschungs- und Entwicklungsfonds" ins Leben rufen und sich um eine "gemeinsame Produktion künftiger Impfstoffe" bemühen, wie Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag vor Journalisten ankündigte. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen waren dafür nach Israel gereist.
Hofarbeiter in Bayern unter Getreide verschüttet und lebensgefährlich verletzt
Bei einem Arbeitsunfall auf einem Bauernhof in Oberbayern ist ein Mann unter mehreren Tonnen Getreide verschüttet und lebensgefährlich verletzt worden. Der 64-Jährige hatte am Donnerstag in Karlshuld zusammen mit dem Hofbesitzer in einem Speicher gelagertes Getreide für den Transport zur Mühle vorbereiten wollen, wie die Polizei mitteilte. Dabei brach eine Seitenwand des Speichers.
Verfahren gegen Vater von jahrelang auf Bauernhof isolierten Kindern eingestellt
Mehr als ein Jahr nach der Entdeckung einer vollkommen von der Außenwelt isoliert lebenden Großfamilie auf einem niederländischen Bauernhof hat die Justiz das Verfahren gegen den Familienvater eingestellt. Wegen seines schlechten körperlichen und geistigen Zustands könne der 68-jährige Gerrit Jan van D. nicht einem Prozess folgen und dessen Konsequenzen abschätzen, entschied am Donnerstag das zuständige Gericht in Assen.