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Erbgut-Analyse liefert neue Einblicke in Leben der frühesten Europäer
Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben mit Erbgut-Untersuchungen neue Einblicke in das Leben der ersten modernen Menschen in Europa geliefert: Zwei am Mittwoch in den Fachzeitschriften "Nature" und "Nature Ecology and Evolution" veröffentlichte Studien zeigen, dass sich die vor rund 45.000 Jahren in Europa lebenden Menschen offenbar nicht etablieren konnten. Zudem vermischten sie sich den Wissenschaftlern zufolge sehr viel häufiger mit Neandertalern als bisher angenommen.
Meditierender Mönch aus überfluteter Höhle in Thailand gerettet
Meditation mit unruhigem Ende: Rettungstaucher haben einen buddhistischen Mönch aus einer überfluteten Höhle in Thailand befreit, in die er sich zur Meditation zurückgezogen hatte. Der Abt eines Klosters alarmierte nach Angaben der Rettungskräfte vom Donnerstag die Behörden, nachdem der Mönch drei Tage nach dem Beginn einer Pilgerreise nicht zurückgekehrt war.
Studie: "Landkarte" aus der Bronzezeit ist die älteste Europas
Ein bretonischer Stein aus der Bronzezeit zeigt laut einer neuen archäologischen Studie die älteste "Landkarte" eines Gebiets in Europa. Auf dem Stein aus Saint-Bélec im Westen Frankreichs sei ein Teil der bretonischen Hügelkette Montagnes Noires (Schwarze Berge) eingraviert, sagte der Archäologe Yvan Pailler der Nachrichtenagentur AFP. "Es ist die bisher älteste bekannte Karte eines Gebiets in Europa", sagte er.
Vermisste Isabella schon einen Tag nach Verschwinden in Frankreich aufgetaucht
Die nach zweiwöchigem Verschwinden in Frankreich aufgetauchte 16-jährige Isabella aus dem niedersächsischen Celle befindet sich wieder bei ihren Eltern in Deutschland. Das teilte die Polizei in Celle am Donnerstag mit. Ihr Vater und Ermittler der Polizei hätten das Mädchen in der Nähe von Paris abgeholt. Konkrete Hinweise auf eine Straftat gebe es nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht.
Vor Norwegen in Seenot geratener Frachter wird abgeschleppt
Der vor der norwegischen Küste in Seenot geratene Frachter "Eemslift Hendrika" ist von norwegischen Schiffen ins Schlepptau genommen worden. Nachdem das von seiner Besatzung aufgegebene Schiff gefährlich nahe in Richtung Küste getrieben sei, hätten Schleppkähne es in der Nacht zum Donnerstag ans Tau genommen, erklärte die Küstenwache. Damit sei ein drohendes Stranden des Frachters verhindert worden.
Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.407 Neuansteckungen sowie 306 weitere Todesfälle registriert.
Doku sät neue Zweifel an da Vincis Urheberschaft von "Salvator Mundi"
Ein französischer Dokumentarfilm sät neue Zweifel daran, dass das Leonardo da Vinci zugeschriebene Ölgemälde "Salvator Mundi" als ein von dem Großmeister geschaffenes Werk gelten kann. Laut dem Film von Antoine Vitkine, der kommende Woche im französischen Fernsehen gezeigt werden soll, kamen Analysen des Pariser Museums Louvre zu dem Schluss, dass das Gemälde zwar in einem Atelier da Vincis entstanden sei - der Meister selbst dazu aber lediglich "beigetragen" habe.
US-Golfstar Woods fuhr bei Autounfall fast doppelt so schnell wie erlaubt
US-Golfstar Tiger Woods fuhr bei seinem schweren Autounfall Ende Februar in Kalifornien fast doppelt so schnell wie erlaubt. Woods sei mit seinem SUV zum Unfallzeitpunkt mit bis zu 87 Meilen pro Stunde - 140 Stundenkilometern - unterwegs gewesen, sagte der Sheriff des Bezirks Los Angeles, Alex Villanueva, am Mittwoch. In dem Gebiet gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde, also rund 72 Stundenkilometern.
Bhutan impft 60 Prozent seiner Bevölkerung in neun Tagen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in Bhutan vor neun Tagen haben bereits 60 Prozent der Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Wie die Behörden des kleinen Landen zwischen Indien und China am Mittwoch mitteilten, wurden 470.000 der insgesamt 770.000 Einwohner geimpft.
Impfstoff von Pfizer/Biontech wird nun auch in Frankreich abgefüllt
Der Biontech/Pfizer-Impfstoff wird erstmals auch in Frankreich abgefüllt: Die Delpharm-Gruppe nahm am Mittwoch in einem Werk in Saint-Rémy-sur-Avre rund 90 Kilometer westlich von Paris die Produktion auf, wie das Pharma-Unternehmen mitteilte. "Bravo", schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. Nach seinen Angaben sollen dort in diesem Jahr "250 Millionen Dosen" hergestellt werden.
EMA hält an positiver Bewertung von Astrazeneca-Impfstoff fest
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hält an ihrer positiven Bewertung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca fest. Auch wenn es einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Blutgerinnseln gebe, überwiege weiterhin der Nutzen des Mittels die Risiken, teilte die EU-Behörde am Mittwoch mit. Blutgerinnsel sollten aber als "sehr seltene Nebenwirkung" des Impfstoffs aufgeführt werden.
Erneute Eruption nach Vulkanausbruch in Island
Rund drei Wochen nach dem Ausbruch des Fagradalsfjall-Vulkans in Island ist es zu einer erneuten Eruption gekommen. Lava floss in der Nacht zum Mittwoch aus einer Felsspalte des Fagradalsfjall-Vulkans, wie die Behörden mitteilten. Zehntausende Schaulustige betrachteten den rund 150 Meter langen Lavastrom, der etwa einen halben Kilometer entfernt vom Krater des ersten Ausbruchs aus der Erde trat.
EMA: Pressekonferenz zu Astrazeneca-Impfstoff
Nach mehreren - auch tödlichen - Thrombosefällen nach Astrazeneca-Impfungen gibt die EU-Arzneimittelbehörde EMA voraussichtlich am Mittwochnachmittag ihre offizielle Einschätzung dazu ab, ob es einen Zusammenhang zwischen den Blutgerinnseln und dem Impfstoff gibt. Für 16.00 Uhr (MESZ) sei eine virtuelle Pressekonferenz zu der Frage angesetzt, doch könne sich der Zeitpunkt noch ändern, erklärte die Behörde am Vormittag. An der Pressekonferenz sollen demnach EMA-Chefin Emer Cooke und weitere hochrangige Vertreter der Behörde teilnehmen. In einem Zeitungsinterview hatte der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, am Vortag bereits eine Verbindung zwischen der Astrazeneca-Impfung und dem vereinzelten Auftreten gefährlicher Blutgerinnsel insbesondere bei jüngeren Geimpften hergestellt. "Meiner Meinung nach können wir mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt", sagte Cavaleri der italienischen Zeitung "Il Messaggero". Die genaue Ursache dafür sei aber noch unklar. Kurz darauf ruderte die EMA aber wieder zurück. Ihr Ausschuss für Medikamentensicherheit habe "noch keine Schlussfolgerung gezogen" und die für diese Woche angesetzte Prüfung laufe "derzeit" weiter, erklärte die in Amsterdam ansässige Behörde. Die Ergebnisse würden dann auf einer Pressekonferenz verkündet. Bisher hat die EMA den von der Oxford-Universität und dem britisch-schwedischen Konzern entwickelten Impfstoff wiederholt als sicher und wirksam empfohlen und betont, der Nutzen des Vakzins überwiege deutlich mögliche negative Folgen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und den Blutgerinnseln sei "möglich", allerdings gebe es dafür keinen Beweis, hieß es bislang von der EMA. Auch der britisch-schwedische Hersteller betont dies. Mehrere Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Kanada, schränkten den Einsatz des Vakzins bereits ein. Andere Länder wie Dänemark setzten die Verwendung vorsichtshalber vollständig aus. (Y. Rousseau--BTZ)
Deutschland: Die Zahl der Verkehrstoten sinkt in 2020
Im vergangenen Jahr 2020 sind in Deutschland deutlich weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als 2019. Insgesamt starben 2719 Menschen im Straßenverkehr und somit 10,7 Prozent weniger als 2019, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies lasse sich unter anderem mit dem Rückgang des Verkehrs infolge der Corona-Pandemie erklären. Insgesamt sank die Gesamtfahrleistung aller Kraftfahrzeuge im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen der Bundesanstalt für Straßenwesen um fast 11 Prozent. Am stärksten ging die Zahl der Verkehrstoten laut den Zahlen des Statistischen Bundesamts bei Pkw-Insassen zurück. Hier sank die Zahl der Todesopfer um rund 14 Prozent auf 1170 Getötete. Auch die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgänger nahm um knapp zehn Prozent auf 376 Getötete ab. Der Rückgang bei getöteten Fahrradfahrer war hingegen weniger stark: 426 Fahrradfahrer starben 2020 im Straßenverkehr, gut vier Prozent weniger als im Jahr 2019. Die Zahlen setzen den Angaben zufolge einen bereits lang anhaltenden Trend fort. Seit 1991 sinkt die Zahl der Menschen, die in Verkehrsunfällen ums Leben kommen; insgesamt gingen die Zahlen seither um 76 Prozent zurück. Am stärksten ist der Rückgang auch auf lange Sicht bei Pkw-Insassen mit 83 Prozent. Die Abnahme der Verkehrstoten bei Motorrad- und Fahrradfahrern hingegen fällt mit 55 beziehungsweise 54 Prozent geringer aus. Die meisten tödlichen Unfälle mit Fußgängern und Fahrradfahrern ereigneten sich im vergangenen Jahr innerorts. 73 Prozent aller getöteten Fußgänger und 60 Prozent aller getöteten Radfahrer verunglückten innerhalb einer Ortschaft. Tödliche Unfälle mit Auto- und Motorradfahrern ereigneten sich hingegen zum größten Teil außerorts. (I. Johansson--BTZ)
Indien meldet mit 116.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden neuen Höchststand
Indien hat mit knapp 116.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht. Nachdem bereits mehrere Bundesstaaten angesichts der stark steigenden Fallzahlen ihre Corona-Beschränkungen verschärft haben, zogen am Mittwoch auch die Bundesstaaten Gujarat und Punjab nach Behördenangaben nach. Der Impfstoff-Produzent Serum Institute of India bat derweil die Zentralregierung um finanzielle Unterstützung.
Vermeintliche erhängte Person in Saarbrücken ein Wandposter
Ein vermeintlicher Todesfall hat sich in Saarbrücken als Wandposter entpuppt. Am Dienstagabend alarmierte eine Frau die Polizei, nachdem sie vom Fenster ihrer Wohnung in der Nachbarwohnung einen Menschen sah, der sich offenbar erhängt habe, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.
Unbekannte stehlen 200 Goldfische in Baden-Württemberg
Ein Diebstahl von 200 Goldfischen aus einem Teich stellt die Polizei Konstanz vor Rätsel. Der Besitzer aus Bräunlingen meldete einen "unnatürlichen Schwund seines Fischbestandes über das Osterwochenende", wie die Beamten am Mittwoch mitteiltem.
Polizei: Lamas brechen aus Gehege in Baden-Württemberg aus
Zwei Lamas sind in Baden-Württemberg aus ihrem Gehege ausgebüxt und haben einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Die Tiere drückten am Dienstagnachmittag bei Leonberg vermutlich selbst die Umzäunung nieder und zogen in Richtung einer Autobahn, teilten die Beamten in Ludwigsburg am Mittwoch mit. Anfängliche Versuche, die Lamas auf den dazwischenliegenden Feldern einzufangen, blieben erfolglos. Bei jeglichen Annäherungsversuchen sprangen die Tiere in unterschiedliche Richtungen.
Verschwundene Jugendliche aus Celle in Frankreich aufgetaucht
Eine vor etwa zwei Wochen im niedersächsischen Celle verschwundene 16-Jährige befindet sich nach Angaben der Polizei anscheinend in Frankreich. Entsprechende Erkenntnisse habe ein über ein soziales Netzwerk gestarteter Suchaufruf ergeben, teilten die Ermittler am Dienstagabend in Celle mit. Das Mädchen hatte am 22. März tagsüber ihr Elternhaus verlassen, ohne persönliche Dinge wie Portemonnaie oder Handy mitzunehmen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr.
Corona-Patienten: Hohes Risiko neurologischer Erkrankung
Covid-19-Patienten leiden nach ihrer Genesung häufiger an psychischen oder neurologischen Problemen als Menschen mit anderen Atemwegserkrankungen. Dies geht aus einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "The Lancet Psychiatry" veröffentlichten britischen Studie hervor. Corona-Patienten haben demnach ein 44 Prozent höheres Risiko einer neurologischen und psychischen Erkrankung als nach einer Grippe. Im Vergleich zu anderen Atemwegsinfektionen lag das Risiko um 16 Prozent höher.
Mexikanischer Politiker startet Wahlkampf aus Sarg heraus
Aus einem goldfarbenen Sarg heraus hat der mexikanische Politiker Carlos Mayorga seinen Wahlkampf für die Parlamentswahl im Juni gestartet. Mit der provokanten Aktion wollte der Politiker aus dem nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua am Dienstag auf die mehr als 200.000 Corona-Toten in Mexiko aufmerksam machen. Den politischen Verantwortlichen warf er "Gleichgültigkeit" vor.
Brasilien verzeichnet erstmals mehr als 4000 Corona-Tote an einem Tag
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Brasilien mehr als 4000 Tote durch Covid-19 binnen eines Tages verzeichnet worden. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, starben innerhalb von 24 Stunden landesweit 4195 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Corona-Toten in dem Land insgesamt erhöhte sich damit auf fast 337.000.
"Forbes": Kim Kardashian ist jetzt Milliardärin
Reality-TV-Star Kim Kardashian ist jetzt Milliardärin. Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" nahm die 40-jährige Unternehmerin am Dienstag in seine Milliardärs-Liste auf. Der Reichtum stammt demnach von Kardashians Kosmetik-Unternehmen KKW Beauty, ihrer Bekleidungsmarke Skims, der Reality-TV-Serie "Keeping Up with the Kardashians", Werbeeinnahmen und Investitionen. Betrug Kardashians Vermögen laut "Forbes" im vergangenen Oktober noch 780 Millionen Dollar (mehr als 660 Millionen Euro), stieg es nun auf rund eine Milliarde Dollar an.
Prinz Harrys erste Netflix-Dokumentation dreht sich um Invictus Games
Die erste Netflix-Produktion von Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan wird sich um das von Harry initiierte Turnier Invictus Games für kriegsversehrte Veteranen drehen. Die Doku-Serie "Heart of Invictus" begleitet Sportler bei der Vorbereitung für die 2022 im niederländischen Den Haag geplante nächste Ausgabe des Turniers, wie der US-Streamingdienst am Dienstag mitteilte. Harry wird die Serie produzieren und auch vor der Kamera auftreten.
Niederländischer Frachter treibt vor Norwegens Küste verlassen im Meer
Ein niederländischer Frachter ist vor der Küste Norwegens in Seenot geraten und treibt nach der Rettung der Besatzung verlassen im Meer. Die "Eemslift Hendrika" war von Bremerhaven nach Kolvereid in Norwegen unterwegs, als das Schiff bei stürmischem Wetter eine schwere Schlagseite bekam, wie die norwegischen Behörden am Dienstag mitteilten. Die zwölfköpfige Mannschaft hatte demnach am Montag einen Notruf abgesetzt und wurde per Hubschrauber von dem Frachter gerettet.
Unterschiedliche Einschätzungen zum Gefahrenpotenzial der Astrazeneca-Impfung
Die Experten-Einschätzungen über ein mögliches Gefahrenpotenzial der Astrazeneca-Impfung gegen Corona sind am Dienstag weiter auseinander gegangen. Der Chef der Impfabteilung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA), Marco Cavleri, sagte der italienischen Zeitung "Il Messagero", es sei "klar", das es einen "Zusammenhang" zwischen dem Vakzin und dem Auftreten von Blutgerinnseln bei manchen Geimpften gebe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte, es gebe "keinen Beleg" dafür, dass die Bewertung zwischen "Nutzen und Risiko geändert werden müsste".
Keiner der 27 EU-Staaten erfüllte Ende März selbstgestecktes Impfziel
Keiner der 27 EU-Staaten hat das selbstgesteckte Ziel erreicht, bis Ende März mindestens 80 Prozent der über 80-Jährigen gegen die Corona-Infektion zu impfen. Das sei auf "verschiedene Gründe" zurückzuführen, sagte am Dienstag ein Sprecher der EU-Kommission.
Ermittlungen nach Pariser Ostermesse ohne Masken und Abstand
An einer Pariser Ostermesse sollen hunderte Menschen ohne Corona-Schutzmasken und Abstand teilgenommen haben - die Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen eingeleitet. Sie geht dem Verdacht der "Gefährdung des Lebens anderer" nach, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Die französische Regierung und die Pariser Erzdiözese verurteilten den Vorfall scharf.
Alle Erwachsenen in den USA bekommen ab Mitte April Anrecht auf Corona-Impfung
In den USA sollen bereits in zwei Wochen alle Erwachsenen Anrecht auf eine Corona-Impfung haben. Wie ein Vertreter des Weißen Hauses am Dienstag bestätigte, sollen sich vom 19. April an alle Erwachsenen ungeachtet von Alter, Beruf und möglichen Vorerkrankungen für eine Impfung anmelden können. Bislang hatte Präsident Joe Biden den 1. Mai als Ziel ausgegeben. Die landesweite Impfkampagne macht aber rasche Fortschritte.
Mafia-Boss auf Oster-Urlaub geschnappt
Ein Oster-Trip zu seiner Familie im heimatlichen Sizilien ist einem in Brasilien lebenden Mafioso zum Verhängnis geworden. Die Polizei nahm den 43-jährigen Giuseppe Calvaruso am Ostersonntag kurz nach der Landung am Flughafen von Palermo am Gepäckband fest, wie sie am Dienstag mitteilte. Ebenfalls gefasst wurden seine mutmaßliche rechte Hand sowie drei weitere Verdächtige.
Neu Delhi verhängt wegen Corona nächtliche Ausgangssperre
Die indische Hauptstadt Neu Delhi hat wegen der Corona-Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die mit sofortiger Wirkung in Kraft trat. Die rund 25 Millionen Einwohner des Großraums Neu Delhi dürfen nun zwischen 22.00 und 05.00 Uhr das Haus nur noch in Ausnahmefällen verlassen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
Studie: Menschen halten sich bei Corona für regeltreuer als andere
Menschen denken, dass sie sich besser an die Corona-Regeln halten als andere. Das ergab eine aktuelle experimentelle Studie der Universität Hildesheim, für die 1102 Probanden aus vier Ländern - Großbritannien, USA, Schweden und Deutschland - befragt wurden. Sie sollten angeben, wie streng sie sich an verschiedene Regeln wie Händewaschen oder Kontaktbeschränkungen halten und wie sie das Verhalten anderer einschätzen.