Vorgestellt
Letzte Nachrichten
EU und Biontech/Pfizer klopfen Lieferung weiterer Impfstoffdosen fest
Die Europäische Union hat mit den Herstellern Biontech und Pfizer die Lieferung von weiteren Corona-Impfstoffdosen fest vereinbart. Damit erhält die EU nun definitiv insgesamt 600 Millionen Impfstoffdosen, wie die Pharmaunternehmen am Montag in Mainz mitteilten.
Tränen und Umarmungen bei Eröffnung von Reisekorridor zwischen Australien und Neuseeland
Die Öffnung eines Corona-Reisekorridors zwischen Australien und Neuseeland hat die Emotionen an den Flughäfen beider Länder hochkochen lassen. "Ich werde kreischen, schreien, weinen, umarmen, küssen, glücklich sein - alles auf einmal", sagte die 63-jährige Denise ODonoghue am Montag der Nachrichtenagentur AFP vor dem Boarding ihres Fluges in Sydney. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie dürfen Menschen aus Australien und Neuseeland das jeweils andere Land besuchen, ohne sich nach Ankunft in Quarantäne begeben zu müssen.
Neu-Delhi verhängt einwöchigen Corona-Lockdown
Wegen der steigenden Zahl täglicher Corona-Neuinfektionen haben die Behörden in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi einen einwöchigen Lockdown verhängt. "Wenn wir jetzt keine Beschränkungen erlassen, stehen wir bald vor einer größeren Katastrophe", sagte der Regierungschef der Region Delhi, Arvind Kejriwal, am Montag. In den Krankenhäusern der 20-Millionen-Stadt werden zunehmend Betten und Sauerstoffvorräte knapp.
Rettungskräfte in Kolumbien bergen elf Leichen aus illegaler Goldmine
Nach 23 Tagen haben Rettungskräfte im Nordwesten Kolumbiens am Wochenende elf Leichen aus einer illegalen Goldmine geborgen. Das teilte der Leiter der staatlichen Bergbaubehörde, Juan Miguel Duran, am Sonntag in einem Video an die Medien mit. Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und rief zu Maßnahmen auf, um ähnliche Tragödien künftig zu vermeiden.
Kanadas Regierungschef sagt Ontario Corona-Hilfen zu
Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat der stark von der Pandemie getroffenen Provinz Ontario Hilfen im Kampf gegen das Corona-Virus zugesagt. Ottawa werde Gesundheitsexperten aus den Bundesbehörden nach Ontario schicken, insbesondere nach Toronto, wo "die Situation am kritischsten ist", sagte Trudeau am Sonntag. Die Regierung stehe mit mehreren Provinzen im Gespräch, um weiteres Personal und medizinische Ausrüstung für Ontario "in den kommenden Tagen" bereitzustellen.
Zwei Tote bei Unfall mit autonom fahrendem Auto in den USA
Großbrand am Tafelberg in Südafrika
An den Hängen des Tafelbergs im südafrikanischen Kapstadt ist am Sonntagmorgen ein Großbrand ausgebrochen. Am Nachmittag war der Brand nach Angaben der Stadt und der Nationalparkverwaltung noch nicht unter Kontrolle. Die Flammen griffen auch auf die am Hang liegenden Universitätsgebäude über, die Universitätsbibliothek stand in Flammen, wie AFP-Journalisten berichteten. Hunderte Studenten verließen ihre Wohnheime und brachten sich vor dem Rauch in Schutz.
Elf Tote und 98 Verletzte bei Zugunglück in Ägypten
Bei einem neuerlichen Zugunglück in Ägypten sind am Sonntag jüngsten Angaben zufolge elf Menschen getötet und 98 weitere verletzt worden. Dies teilte das Gesundheitsministerium nach dem Unglück in der Kleinstadt Tuch im Nildelta rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Kairo entfernt mit. Aus Sicherheitskreisen verlautete, acht Waggons des in Kairo in Richtung Mansura gestarteten Zugs seien entgleist. Der Lokführer und andere Bahnmitarbeiter würden zur Unglücksursache befragt.
Vier Tote bei Flugzeugunglück nahe Paris
Beim Absturz eines Leichtflugzeugs in der Nähe von Paris sind am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug des Typs Robin DR400 sei in einem Feld nahe dem Ort Saint-Pathus östlich der französischen Hauptstadt abgestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Eine Untersuchung zur Unfallursache wurde eingeleitet. Nach Angaben des Flugplatzes Lognes-Emerainville handelte es sich um einen Trainingsflug.
US-Behörde warnt nach Tod eines Kindes vor Peloton-Laufband
Nach dem Tod eines Kindes hat die US-Verbraucherschutzbehörde vor der Nutzung eines Laufbands der Luxus-Marke Peloton gewarnt. Das Laufband "Tread+" stelle ein ernsthaftes Risiko für Kinder und Haustiere dar und könne zu Schürfwunden, Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen, erklärte die Behörde CPSC am Samstag. Demnach sind bereits 39 Fälle bekannt, in denen Kinder unter das Laufband gezogen wurden und feststeckten.
Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen
Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.
Maskenpflicht im Freien in Israel aufgehoben
Wegen des großen Fortschritts bei der Corona-Impfkampagne müssen die Menschen in Israel seit Sonntag im Freien keine Maske mehr tragen. Im ganzen Land trat die Neuregelung in Kraft, die Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag bei den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Gründung Israels angekündigt hatte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies jedoch darauf hin, dass der Kampf gegen das Coronavirus noch nicht beendet sei. Es bedürfe "Millionen weiterer Impfdosen", um diesen Kampf zu gewinnen.
Israel lässt die Masken fallen
Israel lässt die Masken fallen - seit Sonntag müssen die Einwohner im Freien keinen Atemschutz mehr tragen. Das Land feierte seine "Befreiung", die vor allem dank einer immensen Impfkampagne möglich wurde. Fast fünf Millionen Menschen und damit mehr als die Hälfte der Bevölkerung wurden bereits zweimal geimpft.
Biden spielt erstmals seit Amtsantritt Golf
US-Präsident Joe Biden hat sich zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt eine Auszeit auf dem Golfplatz gegönnt: In seiner Heimatstadt Wilmington traf er sich am Samstag zu einer Partie Golf mit seinem Berater Steve Ricchetti und dem Schwiegervater seines verstorbenen Sohnes Beau, Ron Olivere, wie das Weiße Haus mitteilte.
Rund 19.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 19.185 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 67 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 162,3.
Tunesien verschärft Corona-Maßnahmen nach Anstieg der Fälle
Angesichts eines Anstiegs der Corona-Fälle haben die Behörden in Tunesien am Samstag die Schließung von Schulen und ein Fahrverbot ab 19.00 Uhr angekündigt. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums nannte die Corona-Lage in dem Land "sehr gefährlich". Die Schließung der Schulen soll sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen und Universitäten betreffen und gilt bis 30. April.
Menschen in Buenos Aires protestieren gegen striktere Corona-Maßnahmen
In Buenos Aires sind am Samstag zahlreiche Menschen gegen die neuen Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gegangen. Bei mehreren Demonstrationen protestierten die Menschen unter anderem gegen die angekündigte 15-tägige Schließung von Schulen. "Bildung ist wichtig" und "Nein zur Schließung von Schulen" stand auf ihren Schildern und Transparenten.
Mützenich befürchtet Vernachlässigung der Corona-Politik durch Unions-Machtkampf
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat der Union vorgeworfen, im Streit um die Kanzlerkandidatur die Corona-Bekämpfung zu vernachlässigen. "Tag um Tag vertändeln CDU und CSU leichtfertig mit ihrem internen Streit um Macht und Eitelkeiten, statt sich um die wichtigen Dinge zu kümmern", sagte er der "Bild am Sonntag". Der SPD-Politiker forderte eine schnelle Einigung über die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes.
Pariser Berufungsgericht bestätigt Haftstrafen gegen Jugendliche nach Angriff auf Polizisten
Gut vier Jahre nach einem brutalen Angriff auf Polizisten in der Pariser Banlieue hat ein Berufungsgericht die Haftstrafen zwischen sechs und 18 Jahren gegen fünf Jugendliche bestätigt. Acht weitere wurden freigesprochen. Die Verlesung des Urteils in der Nacht zum Sonntag wurde durch einen Gewaltausbruch im Gerichtssaal unterbrochen. Wie ein AFP-Reporter berichtete, brach auf der Anklagebank ein Streit aus. Die Polizei musste eingreifen.
Mehrheit der Deutschen plant Sommerurlaub in der Heimat
Die meisten Deutschen wollen ihren Sommerurlaub in der Heimat verbringen. Laut einer der "Welt am Sonntag" vorliegenden Auswertung des Online-Ferienhausvermittlers HomeToGo entfielen 57 Prozent aller Suchanfragen auf dem Portal für Juli und August auf Reiseziele innerhalb Deutschlands. Das ist den Angaben zufolge ein Plus von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Jeweils rund zehn Prozent der Nutzer suchten nach Orten in Kroatien und Italien.
Fünf Soldaten sterben bei Hubschrauberunglück in Peru
Bei einem Hubschrauberabsturz im Südosten von Peru sind mindestens fünf Soldaten ums Leben gekommen. Wie das Militär mitteilte, stürzte der Hubschrauber am Samstag (Ortszeit) mit 12 Menschen an Bord in den Fluss Vilcanota. Zwei Soldaten werden den Angaben zufolge vermisst und fünf weitere wurden leicht verletzt. Als Grund für den Unfall nannten die Streitkräfte technisches Versagen.
Rettungskräfte in Kolumbien bergen zwei Leichen aus illegaler Goldmine
Nach 22 Tagen haben Rettungskräfte im Nordwesten Kolumbiens zwei Leichen aus einer illegalen Goldmine geborgen. Die anderen Arbeiter würden noch vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Die insgesamt elf Bergarbeiter waren am 26. März nach einem Wassereinbruch in der El-Bosque-Mine in Neira im Verwaltungsbezirk Caldas eingeschlossen worden.
Schweizer Dorf Champagne darf seinen Namen nicht für seine Weine nutzen
Das kleine Schweizer Dorf Champagne darf künftig nicht mehr "Gemeinde Champagne" auf die dort produzierten Weine schreiben. Dies entschied das Verfassungsgericht des Kantons Waadt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur SDA vom Samstag zugunsten des französischen Wirtschaftsverbands der Champagner-Produzenten. Die Schaffung einer geschützten Herkunftsbezeichnung (AOC) durch die Kantonsbehörden verstoße gegen bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und der EU.
Großbritannien nimmt Abschied von Prinz Philip
Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Großbritannien Abschied von Prinz Philip genommen. An Bahnhöfen, in Geschäften und bei Sportveranstaltungen hielten die Menschen am Samstag schweigend inne, als der Sarg mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. an der St. Georges Chapel auf Schloss Windsor ankam. Anschließend verabschiedeten sich die Queen und die Familie bei einer Trauerfeier im engsten Kreis von dem vor einer Woche im Alter von 99 Jahren verstorbenen Prinzgemahl.
Großbritannien gedenkt Prinz Philips mit landesweiter Schweigeminute
Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Großbritannien Abschied von Prinz Philip genommen. Nach der Ankunft des Sarges mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. an der St. Georges Chapel auf Schloss Windsor am Samstagnachmittag hielten Militärvertreter und Familienangehörige ebenso wie Menschen im ganzen Land schweigend inne.
Beginn des Trauerzugs für Prinz Philip
Auf Schloss Windsor hat der Trauerzug für den vor einer Woche verstorbenen Prinz Philip begonnen. Auf einem speziell für diesen Anlass umgebauten Landrover wurde der Sarg mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. von der Schlosskapelle zur St. Georges Chapel gefahren, gefolgt von den Söhnen und Enkelsöhnen des Verstorbenen. Die Queen fuhr in einer Karosse.
Riesenmuscheln im Wert von 20 Millionen Euro auf den Philippinen beschlagnahmt
Bei einer Razzia auf den Philippinen sind als bedroht geltende Riesenmuscheln im Wert von umgerechnet mehr als 20 Millionen Euro sichergestellt worden. Wie die Küstenwache am Samstag mitteilte, seien vier Verdächtige auf einer abgelegenen Insel in der Sulusee festgenommen worden. Es seien rund 200 Tonnen Riesenmuscheln beschlagnahmt worden - so viele wie nie zuvor.
Björn Ulvaeus von Abba will für unbekannte Musiker kämpfen
Ex-Abba-Mitglied Björn Ulvaeus hat sich in der Corona-Pandemie für fairere Bezahl-Modelle für Musiker ausgesprochen. Die Corona-Pandemie habe Licht auf "die Not der Songschreiber" und die Probleme der Musikbranche geworfen, sagte Ulvaeus der Nachrichtenagentur AFP. Die existierenden Strukturen würden vor allem Superstars zugute kommen, weniger bekannte Musiker benachteiligen und der künstlerischen Freiheit schaden.
Nasa-Astronautin und zwei Kosmonauten nach ISS-Mission zur Erde zurückgekehrt
Nach sechs Monaten auf der Internationalen Raumstation ISS sind die US-Astronautin Kate Rubins und zwei russische Kollegen wieder zur Erde zurückgekehrt. Die russische Sojus-Raumkapsel landete am Samstagmorgen in der kasachischen Steppe, wie Bilder der russischen Raumfahrtbehörde zeigten.
Queen veröffentlicht vor Beisetzung von Prinz Philip Foto aus glücklichen Tagen
Mit einem persönlichen Foto aus glücklichen gemeinsamen Tagen hat Königin Elizabeth II. ihre Landsleute auf die Beisetzung ihres Ehemannes Prinz Philip eingestimmt: Die Aufnahme aus dem Jahr 2003 zeigt die Queen und ihren Mann entspannt und lächelnd im Gras des schottischen Nationalparks Cairngorms. Der Buckingham-Palast veröffentlichte das Bild wenige Stunden vor der Trauerfeier auf Schloss Windsor am Samstagnachmittag.
Gefängnisbehörden in Panama fangen vierbeinigen Drogenkurier ab
Die Behörden in Panama haben vor einem Gefängnis der Karibik-Provinz Colón einen kleinen vierbeinigen Drogenkurier abgefangen. Aufmerksame Wachen der Anstalt Nueva Esperanza schnappten sich eine weiß-rot gefleckte Katze, die mit einem kleinen Beutel am Leib auf dem Weg in den Komplex war. In dem Tuch befanden sich Päckchen mit Kokain, Crack und Marihuana, wie der für den Drogenhandel zuständige Staatsanwalt der Provinz, Eduardo Rodríguez, mitteilte.
Rund 23.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.804 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 219 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 160,7.