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Ausgangsbeschränkungen in Frankreich gelockert
In Frankreich sind nach einmonatigem Lockdown Lockerungen der Corona-Auflagen in Kraft getreten. Damit dürfen sich die Bürger seit Montag tagsüber wieder frei bewegen; bisher galt eine Zehn-Kilometer-Grenze um die Wohnung für nicht notwendige Fahrten. Zudem kehrten Mittelschulen und Gymnasien überwiegend zum Präsenzunterricht zurück. Kitas und Grundschulen sind bereits seit einer Woche geöffnet.
Erneut Berichte über Tod von Patienten in Indien mangels Sauerstoff
Erneut sind in einem indischen Krankenhaus laut Medienberichten Covid-19-Patienten gestorben, weil die Klinik keinen Sauerstoff für die Beatmungsgeräte mehr hatte. Zu den 24 Todesfällen kam es demnach in der Nacht zum Sonntag in einem Krankenhaus im südlichen Bundesstaat Karnataka. Einen Tag zuvor waren laut Medienberichten in einem Krankenhaus in Neu Delhi zwölf Covid-19-Patienten mangels Sauerstoff gestorben.
"Wieder lebendig" - Außengastronomie in Griechenland darf wieder öffnen
Nach sechsmonatiger Schließung dürfen in Griechenland seit Montag Cafés und Restaurants wieder im Freien bedienen. "Heute fühle ich mich, als wäre ich wieder lebendig, als hätte man mich wiederbelebt," sagte der Rentner Andreas Riminiotis vor einem Café in Athen. In Griechenland war im November ein Lockdown verhängt worden. Nicht lebensnotwendige Geschäfte und Schulen sind seit Anfang April wieder geöffnet.
Prinz Harry tritt bei Spendenkonzert für Corona-Impfkampagne auf
Erstmals seit dem Umzug nach Kalifornien im vergangenen Jahr ist Prinz Harry bei einer Großveranstaltung vor Publikum aufgetreten. Bei dem Corona-Spendenkonzert "Vax Live" sprach Harry am Sonntag vor tausenden vollständig gegen das Coronavirus geimpften Zuschauern in einem Stadion in Los Angeles. "Heute Abend stehen wir zusammen in Solidarität mit den Millionen Familien in Indien, die gegen eine verheerende zweite Welle kämpfen", sagte er.
Betrunkener Franzose will in Karlsruhe 350 Postkarten stehlen
Ein 53 Jahre alter Mann hat am Samstagabend in einem Laden im Karlsruher Hauptbahnhof versucht, 350 Post- und Glückwunschkarten im Wert von insgesamt 435 Euro zu stehlen. Eine Angestellte habe ihn vor dem Geschäft dabei ertappt, wie er die Karten in eine Tüte gesteckt habe, teilte die Polizei am Montag mit. Die Frau habe ihn dann an der Flucht gehindert, bis eine Polizeistreife ankam.
Mehr als jeder fünfte Senior über 75 Jahren fühlt sich zumindest manchmal einsam
Mehr als jeder fünfte Rentner im Alter von über 75 Jahren fühlt sich zumindest manchmal einsam. Das geht aus einer am Montag vom Bundesseniorenministerium und dem Sozialverband der Malteser in Berlin veröffentlichten Forsa-Umfrage hervor. Insbesondere Alleinstehende, Hochbetagte und gesundheitlich stark eingeschränkte Menschen sind demnach betroffen. Die Mehrzahl fühlt sich nach eigenen Angaben auch seit Beginn der Corona-Pandemie manchmal oder sogar häufiger einsam.
Pakistan schließt vor Feiertagen Grenzen zu Nachbarländern
Aus Angst vor dem Einschleppen neuer Corona-Infektion hat Pakistan die Grenzen zu den Nachbarländern Iran und Afghanistan geschlossen und eine Verringerung des Flugverkehrs angekündigt, um Reiseverkehr zum muslimischen Eid-al-Fitr-Fest zu vermeiden. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie stünden "entscheidende" Wochen bevor, begründete die Regierung die Maßnahmen.
Millionenschaden bei Großbrand in Bruchsal
Bei einem Großbrand bei einer kunststoffverarbeitenden Firma im baden-württembergischen Bruchsal ist in der Nacht zum Montag ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Verletzt worden sei niemand, teilte die Polizei in Karlsruhe mit. Die Flammen schlugen demnach zeitweilig bis zu 50 Meter in die Höhe.
Fünf Schwerverletzte bei Unfall mit Polizeiauto in Baden-Württemberg
Im baden-württembergischen Mutlangen ist am Sonntagabend ein Streifenwagen mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Dabei seien fünf Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind, teilte die Polizei in Aalen in der Nacht mit. Sie seien teils mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.
Prozess um Autoattacke in nordhessischem Volkmarsen in Kassel begonnen
Mehr als ein Jahr nach der Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen hat am Montag vor dem Landgericht Kassel der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Zum Prozessauftakt wurde zunächst die Anklage verlesen. Dem 30-jährigen Maurice P. werden 91-facher versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Bis heute ist sein Motiv unklar.
Eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im Darknet gesprengt
Ermittler haben eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im sogenannten Darknet gesprengt. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag in Wiesbaden mitteilte, hatte die Darknetplattform "Boystown" zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder. Insgesamt sieben Objekte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg wurden durchsucht. Drei mutmaßliche Verantwortliche und Mitglieder der Plattform aus Deutschland wurden festgenommen. Ein weiterer deutscher wurde auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls in Paraguay festgenommen.
Kontrolliertes Feuer hüllt Sydney in gefährlichen Rauch
Kontrollierte Brände der australischen Feuerwehr haben am Montag die Stadt Sydney in eine gefährliche Rauchwolke gehüllt. Wegen der hohen Luftverschmutzung wurde der Fährverkehr gestoppt, die Bevölkerung wurde aufgefordert, notfalls zu Hause zu bleiben. Einige Gewerkschaften riefen Beschäftigte auf, bei zu starkem Rauch die Arbeit zu unterbrechen. Der Index für Luftqualität zählte mit mehr als 190 zu den schlechtesten weltweit.
Drei Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot vor San Diego
Vor der Küste Südkaliforniens sind bei einem Unglück mit einem Flüchtlingsboot drei Menschen gestorben. 27 weitere Menschen wurden nahe der US-Metropole San Diego verletzt, als ihr Boot kenterte und zerbrach, wie die Behörden am Sonntagmorgen (Ortszeit) mitteilten. Der Schlepper des Schiffes soll sich in Polizeigewahrsam befinden.
Junger Grauwal vor der Küste Frankreichs entdeckt
Mittelmeer statt Pazifik: Vor der Südküste Frankreichs ist erstmals ein junger Grauwal entdeckt worden, der sich offenbar ins Mittelmeer verirrt hat. Das etwa 15 Monate alte Tier sei in den vergangenen Tagen mehrfach gesichtet worden, berichtete das National Marine Mammal Stranding Network am Sonntag. Demnach wurde der acht Meter lange Wal bereits Anfang März vor Marokko und in den vergangenen Wochen vor Italien beobachtet.
Südafrika will Löwenzucht in Gefangenschaft verbieten
In Südafrika soll die Zucht von Löwen in Gefangenschaft verboten werden. Es müsse Schluss gemacht werden mit der Haltung und Zucht der Raubtiere in Gefangenschaft, sagte Umweltministerin Barbara Creecy am Sonntag bei der Vorlage einer Studie zu dem umstrittenen Thema. "Wir wollen keine Zucht in Gefangenschaft, keine Jagd in Gefangenschaft, kein Streicheln von in Gefangenschaft geborenen Löwenjungen."
Skispringer Jens Weißflog sprang bei Olympia mit Schleudertrauma
Jens Weißflog, einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten, sprang bei den Olympischen Spielen 1988 mit einem Schleudertrauma. "Man bewegt sich so lange mit dem Schmerz, dass man ihn irgendwann schon fast nicht mehr spürt", sagte Weißflog der Online-Ausgabe der "Zeit" laut einem Bericht vom Sonntag.
Staatstrauer in Israel nach Massenpanik während Pilgerfests am Berg Meron
Mit einer eintägigen Staatstrauer hat Israel am Sonntag der Opfer der Massenpanik an einer jüdischen Pilgerstätte im Norden des Landes gedacht. Mindestens 45 Menschen waren in der Nacht zum Freitag bei einem Gedränge am Grab des im zweiten Jahrhunderts gestorbenen Rabbiners Schimon Bar Jochai am Berg Meron ums Leben gekommen. Dort hatten sich zehntausende meist ultraorthodoxe Juden zum jüdischen Festtag Lag Baomer versammelt.
Deutscher Botschafter spricht von "herzzerreißenden Szenen" in Corona-Krise in Indien
Der deutsche Botschafter in Indien, Walter Lindner, hat von "herzzerreißenden Szenen" im Land angesichts der Corona-Pandemie gesprochen. "Draußen sind die Krankenhäuser voll, die Leute sterben zum Teil vor den Krankenhäusern und haben keinen Sauerstoff mehr", sagte Lindner in Neu-Delhi beim Eintreffen der ersten Hilfslieferung aus Deutschland am Samstagabend. Die erste Lieferung durch die Bundeswehr umfasste 120 Beatmungsgeräte, Medikamente sowie Sanitäter.
SpaceX-Kapsel mit vier Astronauten an Bord auf dem Rückweg von der ISS zur Erde
Vier Astronauten haben in der Nacht zum Sonntag die Internationale Raumstation ISS an Bord einer SpaceX-Raumkapsel verlassen. Die "Crew Dragon"-Kapsel dockte nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa planmäßig um 02.35 Uhr (MESZ) von der ISS ab. Nach einem sechseinhalb stündigen Flug sollten die Astronauten im Golf von Mexiko vor Panama City im US-Bundesstaat Florida gegen 02.57 Uhr nachts (9.57 Uhr MESZ) aufsetzen.
Zehntausende in Montreal gegen Corona-Beschränkungen
Im kanadischen Montreal sind am Samstag zehntausende Menschen gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung auf die Straße gegangen. Kanadische Medien sprachen von etwa 30.000 Teilnehmern. Die Demonstranten protestierten gegen das Tragen von Masken, die Ausgangssperre sowie Gesundheitspässe.
US-Schauspielerin Dukakis im Alter von 89 Jahren gestorben
Die US-Bühnen- und Filmschauspielerin Olympia Dukakis ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Dies teilte ihr Bruder Apollo am Samstag im Onlinedienst Facebook mit. Demnach starb sie nach monatelanger Krankheit in New York City. Sie hinterlässt eine Tochter und zwei Söhne, die sie mit ihrem 2018 gestorbenen Mann, dem Schauspieler Louis Zorich, hatte.
Ex-Regierungschef Berlusconi verlässt Klinik nach Wochen
Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach dreieinhalb Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie italienische Medien am Samstag unter Berufung auf das Umfeld Berlusconis berichteten, verließ der 84-Jährige am Freitagabend die Mailänder Klinik, in die er den Angaben zufolge wegen Covid-19-Spätfolgen eingeliefert worden war. Berlusconi hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert.
Polizei: Demonstrationen in Berlin zunächst "weitestgehend ruhig"
In Berlin sind mehrere Demonstrationen am Tag der Arbeit zunächst ohne gößere Zwischenfälle verlaufen. Die Lage sei "weitestgehend ruhig", sagte ein Sprecher der Polizei. Nach sieben beendeten Kungebungen seien bis zum späten Samstagnachmittag rund 60 Anzeigen erstattet worden, hauptsächlich wegen Verstößen gegen Corona-Regeln. Die traditionelle sogenannte revolutionäre Demonstration zum 1. Mai wurde am Abend erwartet. Auch in anderen Städten verliefen die Demonstrationen weitestgehend ruhig.
Behörden in Neu Delhi verlängern Corona-Lockdown
Angesichts der dramatischen Corona-Situation in Indien haben die Behörden den Lockdown in der Hauptstadt Neu Delhi um eine Woche verlängert. Regional-Regierungschef Arvind Kejriwal verkündete die Maßnahme am Samstag auf Twitter. Ursprünglich hätte der Lockdown in der 20-Millionen-Einwohner-Stadt am Montag auslaufen sollen.
Zunächst keine größere Zwischenfälle bei Demonstrationen in Berlin
Bei den Demonstrationen am Tag der Arbeit in Berlin ist es am Samstag zunächst zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen. Bei den verschiedenen Kundgebungen sei die Lage ruhig, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Teilnehmerzahlen schwankten zwischen wenigen Menschen bis hin zu gut 5000 Teilnehmern bei einer Fahrradsternfahrt durch die Hauptstadt.
Millionen Chinesen am Tag der Arbeit auf Reisen
Fast eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch des Coronavirus hat der 1. Mai in China einen Vorgeschmack gegeben auf das Leben nach der Pandemie. Millionen Menschen machten sich am Tag der Arbeit auf Reisen quer durchs Land. Die chinesischen Behörden erwarteten rund 265 Millionen Reisende während der fünftägigen Ferien.
Grammys ändern nach Kritik Nominierungsregeln
Nach heftiger Kritik an ihrer Nominierungspolitik wollen die Organisatoren der Grammy-Verleihung die Regeln ändern. Künftig sollen die mehr als 12.000 stimmberechtigten Mitglieder über die Nominierungen für die wichtigsten US-Musikpreise entscheiden, erklärte die Recording Academy am Freitag (Ortszeit) in Los Angeles. Die bislang dafür zuständigen Komitees aus 15 bis 30 Branchenexperten, deren Namen geheim blieben, würden abgeschafft.
Indien meldet mehr als 400.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag
Überlastete Krankenhäuser, Versorgungsengpässe und mehr als 400.000 Neuinfektionen binnen eines Tages: Angesichts der schweren Corona-Krise in Indien hat Deutschland eine erste Hilfslieferung in das südostasiatische Land geschickt. Eine Bundeswehrmaschine startete am Samstag mit 120 Beatmungsgeräten, Medikamenten sowie Personal für den Aufbau einer Sauerstoffanlage an Bord nach Neu Delhi. Zuvor hatte das indische Gesundheitsministerium mit 401.993 Corona-Neinfektionen in 24 Stunden einen neuen weltweiten Höchststand gemeldet.
Bundeswehr-Airbus mit Beatmungsgeräten auf dem Weg nach Indien
Ein Airbus der Bundeswehr ist auf dem Weg nach Indien, um dem unter einer massiven Corona-Welle leidenden Land dringend benötigte Beatmungsgeräte und Medikamente zu liefern. Die Maschine hob am Samstagvormittag vom Flughafen Köln/Bonn ab, wie die Luftwaffe mitteilte. An Bord sind 120 Beatmungsgeräte, Medikamente und 13 Mitglieder des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. In der kommenden Woche soll eine Sauerstoffanlage folgen.
Zahl der Corona-Toten in Brasilien im April auf neuem Monatshöchststand
In Brasilien hat die Zahl der monatlichen Corona-Toten im April einen neuen Höchststand erreicht. Mit den am Freitag gemeldeten 2595 neuen Fällen stieg die Zahl der Corona-Toten für den gesamten Monat auf 82.266, wie das Gesundheitsministerium in Brasília mitteilte. Damit wurde der im März erreichte traurige Rekord von 66.573 Todesfällen erneut übertroffen.
Bundeswehr bringt am Samstag erste Corona-Hilfslieferung nach Indien
Ein erster Flug mit deutschen Hilfslieferungen für das massiv unter der Corona-Pandemie leidende Indien ist am Samstagmorgen startklar gemacht worden. "Es laufen die letzten Vorbereitungen - die Maschine wird beladen", teilte das Bundesverteidigungsministerium im Onlinedienst Twitter mit. Die Maschine vom Typ A350 der Luftwaffe solle im Laufe des Tages mit 120 Beatmungsgeräten sowie Medikamenten nach Indien aufbrechen. Der Flug nach Neu Delhi dauert den Angaben zufolge knapp neun Stunden.
Knapp 19.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 18.935 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 232 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank den Angaben zufolge den fünften Tag infolge. Sie liegt nun bei 148,6. Am Freitag war der Inzidenzwert mit 153,4 angegeben worden.