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Moskau schließt EM-Fanzone wegen Corona-Zahlen
Wegen wieder stark steigender Corona-Infektionszahlen schließt Moskau seine Fanzone zur Fußball-EM und verbietet alle Freizeitveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern. Auch Clubs und Discotheken müssen schließen, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin am Freitag auf seiner Website schrieb: "Ich wollte das nicht tun, aber ich muss." Die Infektionszahlen in der russischen Hauptstadt waren zuvor innerhalb weniger Tage von 3000 auf 7000 pro Tag hochgeschnellt. Als Grund für den starken Anstieg vermuten die Behörden neue Virusvarianten. "Höchstwahrscheinlich haben wir es mit neuen Varianten zu tun, die aggressiver sind und sich schneller verbreiten", sagte Sobjanin am Donnerstag. Russland ist derzeit eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Die Ansteckungszahlen steigen landesweit und besonders in den Metropolen Moskau und St. Petersburg. Zugleich geriet die Impfkampagne ins Stocken. In der Hauptstadt haben von rund 13 Millionen Einwohnern bislang erst 1,8 Millionen mindestens eine Impfdosis erhalten. Bürgermeister Sobjanin hatte deshalb am Dienstag eine Impfpflicht für Beschäftigte des Dienstleistungssektors angeordnet. Zuvor hatte er diese Woche per Dekret für arbeitsfrei erklärt; lediglich systemrelevante Berufe sind davon ausgenommen. Auch ließ er alle öffentlichen Spielplätze bis Sonntag sperren. Als Motivation für eine Impfung rief er zudem eine Auto-Tombola ins Leben. (M. Taylor--BTZ)
Thailändischer Löwe als tierisches Orakel der Fußball-EM im Einsatz
Kein internationales Fußball-Turnier ohne tierisches Orakel: Nach dem Kraken Paul während der WM 2010 oder der Elefantendame Nelly bei der EM 2016 betätigt sich in diesem Jahr der Löwe Boy als Wahrsager für die Europameisterschaft. Der weiße Löwe aus einem Zoo in Nordthailand trifft dabei seine Vorhersagen, indem er ihm angebotene Fleischstücke wählt, die unter der Flagge des jeweiligen EM-Teilnehmers hängen.
Frauen verklagen Pornhub wegen Filmen von sexueller Gewalt
Dutzende Frauen haben in den USA Klage gegen die Porno-Plattform Pornhub wegen Aufnahmen von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt eingereicht. Die 34 Klägerinnen werfen dem Mutterhaus MindGeek vor, mit Pornhub einen Marktplatz für Kinderpornos und "jede andere Form" von nicht einvernehmlichem Sex geschaffen zu haben und fordern Schadenersatz.
Japan: Tokio beginnt mit den Impfungen des Olympia-Personals
Tokio hat am Freitag mit den Impfungen für tausende Freiwillige und Mitarbeiter der Olympischen Sommerspiele begonnen. Alle, die engen Kontakt zu den anreisenden Athleten aus aller Welt haben werden, sollen eine Impfung bekommen. Impfberechtigt sind etwa Beschäftigte im Olympischen Dorf, Flughafenmitarbeiter, Vertreter der Olympischen und Paralympischen Komitees sowie ein Teil der 70.000 Freiwilligen. Das Internationale Olympische Komitee hat insgesamt 40.000 Impfdosen bereitgestellt.
Umfrage: Junge Menschen verbringen mehr Zeit mit dem Handy als mit den Eltern
Junge Menschen verbringen mehr Zeit in ihrer Freizeit mit dem Handy als mit ihren Eltern. Eine im Auftrag der Krankenkasse BKK pronova durchgeführte repräsentative Befragung unter dem Titel "Generation Corona" ergab, dass von den unter 30-Jährigen, die zu Hause leben, 70 Prozent das Handy als Haupt-Freizeitbeschäftigung bezeichnen, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Freitag berichteten.
Bär verletzt vier Menschen im Norden Japans
In der japanischen Stadt Sapporo hat ein Braunbär mehrere Menschen verletzt. Das Tier sei getötet worden, teilte die Stadt im Norden Japans am Freitag auf Twitter mit. Laut einem örtlichen Medienbericht wurde der Bär von Jägern erschossen. Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie das Tier eine Straße in einem Wohngebiet entlang rannte, eine stark befahrene Straße überquerte und sich an den Toren einer Militärkaserne festkrallte.
Mann schießt in Arizona über anderthalb Stunden um sich
Ein Mann hat im US-Bundesstaat Arizona nacheinander an verschiedenen Orten um sich geschossen und dabei einen Menschen getötet sowie mehrere weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde schließlich am Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle gefasst, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe der Mann keinen Widerstand geleistet. Sein Motiv war zunächst unklar. Seine Opfer habe der Schütze offenbar zufällig ausgewählt.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 10,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 10,3. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 11,6 gelegen, vor einer Woche bei 18,6.
Kanzleramtsminister rät von Reisen zu Fußball-EM-Spielen in London ab
Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) rät deutschen Fußballfans wegen der als besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus von Reisen nach London zu den Halbfinalspielen und dem Finale der Europameisterschaft ab. Die Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien sei seine "große Sorge", sagte Braun dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). "Man sollte nicht in Virusvariantengebiete reisen", warnte er.
USA investieren 3,2 Milliarden Dollar in Entwicklung antiviraler Medikamente
Die USA investieren 3,2 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) in die Entwicklung von antiviralen Medikamenten gegen das Coronavirus und andere Krankheitserreger. Mit dem am Donnerstag vorgestellten Programm will die Regierung klinische Tests von in Entwicklung befindlichen Medikamenten beschleunigen. Außerdem soll die Erforschung neuer Medikamente gefördert werden. Die USA wollen damit nicht nur die Corona-Pandemie bekämpfen, sondern sich auch gegen mögliche künftige Pandemien wappnen.
Wegen Ölteppichs geschlossene Strände auf Korsika öffnen wieder
Die letzten wegen einer Ölverschmutzung geschlossenen Strände der französischen Ferieninsel Korsika werden wieder für Besucher geöffnet. In den meisten Gebieten im Süden der Insel war Baden, Segeln und Wassersport am Donnerstag bereits wieder erlaubt, wie die Behörden mitteilten. Die restlichen Öffnungen sollten demnach am Freitag folgen.
Mindestens 13 Tote durch Monsunfluten in Bhutan und Nepal
Sintflutartiger Monsunregen hat in Bhutan und Nepal verheerende Erdrutsche und Überflutungen ausgelöst, bei denen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen sind. Zudem werden mehrere Menschen noch vermisst, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen, wie die örtlichen Behörden am Donnerstag mitteilten.
Zwei Tote bei Schießerei in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen - Täter flüchtig
Nach tödlichen Schüssen auf einen Mann und eine Frau im nordrhein-westfälischen Espelkamp ist der mutmaßliche Täter flüchtig. Es handle sich um einen dringend tatverdächtigen 52-Jährigen aus Diepenau, teilte die Polizei in Bielefeld am Donnerstag mit. Medienberichte über einen angeblichen Suizid des Mannes konnten die Ermittler nicht bestätigen.
Zwei Tote bei Schießerei in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen
Bei einer Schießerei im nordrhein-westfälischen Espelkamp sind am Donnerstag zwei Menschen getötet worden. Es handle sich um einen Mann und eine Frau, sagte ein Sprecher der Polizei in Bielefeld. Die Hintergründe der Tat seien noch vollkommen unklar. Es handle sich um eine dynamische Lage, es laufe ein größerer Polizeieinsatz.
Erneute Auseinandersetzungen bei besetztem Haus in Berlin
An einem teilweise besetzten Haus in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist es am Donnerstag erneut zu Auseinandersetzungen gekommen. Für eine geplante Brandschutzbegehung verschaffte sich die Polizei gewaltsam Zugang zum Gebäude. Die Tür sei verschlossen gewesen und nicht von innen geöffnet worden, teilte die Berliner Polizei auf Twitter mit.
Österreich erlaubt ab Juli wieder Tanzen in Clubs und Discos
Nach monatelanger Pause dürfen die Österreicher ab übernächster Woche wieder das Tanzbein schwingen: Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen darf ab 1. Juli in Clubs und Discos wieder getanzt werden, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Zudem entfällt die FFP2-Maskenpflicht. In vielen Bereichen wie öffentlichen Verkehrsmitteln und geschlossenen Räumen muss jedoch weiter Schutzmaske getragen werden.
17-Jährige bei Duisburg im Rhein ertrunken
Eine 17-Jährige ist bei Duisburg im Rhein ertrunken. Zwei weitere 13 und 14 Jahre alte Mädchen werden seit Mittwoch vermisst, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Duisburg sagte. Die Retter sehen demnach kaum eine Chance, dass die beiden noch lebend geborgen werden können.
Chinesen trauern um "Heldenschwein"
Die Chinesen trauern um ihr "Heldenschwein", das nach dem verheerenden Erdbeben von 2008 mehr als einen Monat lang unter dem Schutt seines Stalls überlebt hat. Die Nachricht vom Tod "Zhu Jianqiangs" verbreitete sich am Donnerstag wie ein Lauffeuer, unter anderem in sozialen Netzwerken.
Ingenieure finden massive Baufehler nach U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt
Gut sechs Wochen nach einem schweren U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt mit 26 Toten haben Ingenieure eine Reihe von Baufehlern aufgedeckt. So seien Schweißarbeiten schlecht ausgeführt gewesen sowie mangelhafte Bolzen und verschiedene Arten von Beton verwendet worden, teilte eine norwegische Ingenieursfirma am Mittwoch mit. Sie war von den Behörden mit der Suche nach der Ursache des Unglücks vom 3. Mai beauftragt worden.
Haft für Ex-Bürgermeister in Mexiko wegen Verwicklung in Ermordung von Journalistin
Wegen seiner Verwicklung in die Ermordung einer Journalistin ist in Mexiko ein früherer Bürgermeister zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht im Bundesstaat Chihuahua verurteilte den im Dezember festgenommenen Hugo Amed Shultz zudem, der Familie der im Jahr 2017 getöteten Journalistin Miroslava Breach eine Entschädigung zu zahlen, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Zudem müsse er sich öffentlich entschuldigen.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 11,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 11,6. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 13,2 gelegen, vor einer Woche bei 19,3.
Erste bemannte Mission zu Chinas neuer Raumstation gestartet
In China ist die erste bemannte Mission zur neuen Raumstation der Volksrepublik gestartet. Die Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2-F hob hob am Donnerstagmorgen vom Weltraumbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi ab. Die Rakete beförderte das Raumschiff Shenzhou-12 ins All. An Bord des Raumschiffs befinden sich drei Taikonauten.
Zwischenanalyse: Corona-Impfstoff von Curevac mit nur 47-prozentiger Wirksamkeit
Der Corona-Impfstoff des deutschen Pharmaunternehmens Curevac weist vorläufigen Auswertungen zufolge nur eine geringe Wirksamkeit auf. Laut der Zwischenanalyse einer internationalen Studie habe der Impfstoff-Kandidat CVnCoV "eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung jeglichen Schweregrades" erreicht, teilte das Tübinger Unternehmen am Mittwochabend mit. Damit habe das Vakzin nicht die "vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien" erfüllt.
Weitere Verhaftung nach Ermittlungen gegen Hamburger Drogenschmuggler
Im Zusammenhang mit Ermittlungen des Bundeskriminalamts (BKA) gegen eine Bande hochprofessioneller Drogenhändler am Hamburger Hafen hat es eine weitere Festnahme gegeben. Ein 44-jähriger deutscher Staatsbürger sei in England mittels eines europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg festgenommen worden, erklärte das BKA am Mittwochabend. Er soll demnach Kokaintransporte im Tonnenbereich von Südamerika nach Europa und die Verteilung der Drogen in Hamburg organisiert haben.
Studie: Jeder Vierte sehr schwer an Corona Erkrankte bekommt posttraumatische Belastungsstörung
Ein Viertel der sehr schwer an Covid-19 Erkrankten entwickelt später eine posttraumatische Belastungsstörung. Das ergab eine Studie der Universität Duisburg-Essen, für die von April 2020 bis März 2021 mehr als 30.000 Menschen untersucht wurden, wie anlässlich des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Demnach stieg bei diesen Menschen, die auf der Intensivstation behandelt wurden, im Schnitt am hundertsten Tag nach ihrer Entlassung die Traumasymptomatik an.
Thailand will Grenzen in vier Monaten wieder komplett für Touristen öffnen
Die thailändische Regierung will das Land trotz des noch laufenden Kampfs gegen die dritte Corona-Welle in vier Monaten wieder vollständig für Besucher aus dem Ausland öffnen. Ziel sei es, die Grenzen in 120 Tagen wieder komplett zu öffnen, sagte Regierungschef Prayut Chan-O-Cha am Mittwochabend in einer Fernsehansprache. Urlaubsorte, die "bereit" seien, sollten bereits vorher wieder öffnen können.
USA bestellen 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen bei Moderna
Die US-Regierung hat weitere 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna bestellt. Damit steigt das Gesamtvolumen der US-Bestellungen bei Moderna auf 500 Millionen Impfdosen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. 217 Millionen Moderna-Impfdosen wurden bereits in den USA ausgeliefert.
Bär tötet Spaziergänger in der Slowakei
Ein Spaziergänger ist in der Slowakei von einem Bären getötet worden. Es handele sich um den ersten tödlichen Zwischenfall mit einem Bären in der Geschichte des Landes, sagte eine Sprecherin der Forstbehörde am Mittwoch. Die zerfleischte Leiche des 57-Jährigen war am Montag umgeben von frischen Bären-Spuren im Bansko-Tal entdeckt worden. Laut der Forstbehörde ergab eine Autopsie, dass der Mann an Bären-Bissen in Kopf und Nacken starb.
Polizei zerschlägt norddeutsch-spanischen Drogenring
In Schleswig-Holstein haben Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck sowie die Hamburger Zollfahndung am Mittwoch einen Drogenring zerschlagen. Laut der gemeinsamen Mitteilung ging es um eine neunköpfige Bande, die in Spanien Marihuana angebaut und in Norddeutschland damit gehandelt haben soll. In Schleswig-Holstein seien sieben Verdächtige verhaftet worden, in der Nähe des spanischen Girona einer, hieß es weiter - nach dem letzten mutmaßlichen Bandenmitglied werde in Spanien noch gefahndet.
Angeblich drittgrößter Diamant der Welt in Botsuana entdeckt
In Botsuana ist nach Angaben einer Diamantenfirma der drittgrößte Diamant der Welt gefunden worden. Wie das Unternehmen Debswana am Mittwoch berichtete, wiegt der Stein von Edelsteinqualität 1098 Karat. Es handele sich um einen "seltenen und außergewöhnlichen" Diamanten, sagte Geschäftsführerin Lynette Armstrong bei der Vorstellung des am 1. Juni entdeckten Steines mit Präsident Mokgweetsi Masisi.
Franzose Pesquet und US-Astronaut Kimbrough beginnen Außeneinsatz an der ISS
Der französche Astronaut e Thomas Pesquet und sein US-Kollge Shane Kimbrough haben am Mittwoch für einen gut mehrstündigen Außeneinsatz die Internationale Raumstation (ISS) verlassen. Das Duo soll an der Station ein neues Solarpanel anbringen. Der auf sechs Stunden angesetzte Einsatz ist in mancher Hinsicht riskant.
Frankreich lockert Maskenpflicht ab Donnerstag
Wegen deutlich gesunkener Infektionszahlen hebt Frankreich zentrale Corona-Beschränkungen auf: Ab Donnerstag fällt zunächst die Maskenpflicht im Freien, wie Regierungschef Jean Castex am Mittwoch nach Beratungen mit dem Corona-Kabinett in Paris mitteilte. Die nächtliche Ausgangssperre endet dann diesen Sonntag, zehn Tage früher als geplant. Die Sieben-Tage-Inzidenz war zuvor landesweit auf rund 40 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner gefallen.