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Frau tötet ihren Mann und Vergewaltiger - 40-Jährige vor Gericht
Erst wurde sie von ihrem Stiefvater jahrelang vergewaltigt und geschlagen, dann heiratete er sie und zwang sie schließlich zur Prostitution: Weil eine Französin ihren Peiniger tötete, steht sie seit Montag vor Gericht. "Ich musste es beenden", schrieb die heute 40-jährige Valérie Bacot in einem kürzlich veröffentlichten Buch mit dem Titel "Tout le monde savait" (Jeder wusste es).
Diskotheken in Frankreich dürfen bald wieder öffnen
Nach monatelanger Corona-Schließung dürfen Diskotheken in Frankreich bald wieder öffnen. Der Disko-Besuch werde ab dem 9. Juli wieder möglich sein, kündigte Kulturministerin Roselyne Bachelot am Montag in Paris an. Wer tanzen gehen will, muss entweder vollständig geimpft sein oder einen negativen Corona-Test vorweisen. Die Diskotheken in Frankreich waren wegen der Corona-Pandemie 15 Monate lang geschlossen.
Keine "Geisterspiele" - Aber nicht mehr als 10.000 Zuschauer bei Olympia in Tokio
Wegen der Corona-Pandemie wird die Zahl der Zuschauer bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio drastisch begrenzt: Zwar wird es keine "Geisterspiele" geben, aber zu den einzelnen Wettkämpfen dürfen höchstens 10.000 Zuschauer kommen. Sollte die Zahl der täglichen Neu-Infektionen in Japan bis zum Beginn der Spiele in einem Monat erneut steigen, könne es auch Wettkämpfe ganz ohne Zuschauer geben, erklärten die Organisatoren am Montag.
Angelina Jolie ruft in Lager in Burkina Faso zu mehr Flüchtlingshilfe auf
Hollywood-Star Angelina Jolie hat bei einem Besuch in einem Flüchtlingslager in Burkina Faso die Welt zu verstärkter Hilfe aufgefordert. "Die Wahrheit ist, dass wir nicht die Hälfte von dem tun, was wir tun könnten und sollten, um Lösungen zu finden, damit Flüchtlinge nach Hause zurückkehren können, oder um Aufnahmeländer wie Burkina Faso zu unterstützen", sagte sie am Sonntag im Lager Goudébou im Nordosten des westafrikanischen Landes. Dort leben tausende Menschen, die vor Gewalt und politischem Chaos im Nachbarland Mali geflohen sind.
Zum Welt-Yoga-Tag beginnt Indien mit kostenlosen Impfungen für alle Erwachsenen
Am Welt-Yoga-Tag hat Indien mit der kostenlosen Verteilung von Corona-Impfstoffen an die gesamte erwachsene Bevölkerung begonnen. In einer morgendlichen Ansprache zeigte sich Premierminister Narendra Modi am Montag einmal mehr als leidenschaftlicher Anhänger von Yoga - und pries es als "Schutzschild" gegen das Virus. "Ärzte stärken sich durch Yoga und nutzen es auch, um ihre Patienten zu behandeln", sagte der Rgierungschef. Yoga sei eine Quelle der "inneren Kraft".
Sprinterlegende Usain Bolt gibt Geburt von Zwillingen bekannt
Der olympische Sprint-Rekordhalter Usain Bolt und seine Partnerin Kasi Bennett haben die Geburt von Zwillings-Jungen bekanntgegeben. In einem Instagram-Post veröffentlichte das Paar am Sonntag (Ortszeit) ein Familienfoto mit ihrem jüngsten Nachwuchs Thunder Bolt und Saint Leo Bolt. Wann die Zwillinge zur Welt kamen, teilten sie nicht mit.
Zwei Leichen nach Badeunfall im Rhein bei Duisburg in Niederlanden entdeckt
Mehrere Tage nach einem tragischen Badeunfall im Rhein mit einer Toten und zwei Vermissten sind in den Niederlanden zwei Wasserleichen geborgen worden. Ob es sich dabei um die zwei seit Mittwoch vermissten 13 und 14 Jahre alten Mädchen handelt, war zunächst unklar, wie eine Sprecherin der Duisburger Polizei am Montag sagte. Die am Wochenende im Rheinmündungsarm Waal entdeckten Leichen würden in den Niederlanden obduziert.
Frau aus Dresden soll im Darknet Mord in Auftrag gegeben haben
Wegen versuchter Anstiftung zum Mord hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen eine 41-Jährige erhoben. Die Frau soll im Februar im sogenannten Darknet die Tötung der neuen Lebensgefährtin ihres getrennt lebenden Ehemanns in Auftrag gegeben haben. wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Montag mitteilte.
Bevölkerung Deutschlands erstmals seit 2011 nicht gewachsen
Die Bevölkerung Deutschlands ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 nicht gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, blieb die Zahl der Menschen bei 83,2 Millionen. In exakten Zahlen wurde sogar eine leichte Abnahme um 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner registriert. In den Vorjahren hatte es jeweils einen Zuwachs gegeben.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen. Sie fiel auf 8,6 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 16,6 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Sie ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Seinen bislang höchsten Stand hatte der Wert mit 197,6 am 22. Dezember erreicht. Laut RKI wurden bis Montagfrüh innerhalb eines Tages 346 Corona-Neuinfektionen und zehn weitere Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen liegt in der Regel am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.722.327. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 90.395. (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
Vermeintlicher Diamantenfund in Südafrika entpuppt sich als Quarz
Ein vermeintlicher Diamantenfund, der in Südafrika tausende in ein wahres Diamantenfieber versetzt hat, hat sich als simpler Quarz entpuppt. Nachdem ein Hirte in der Provinz KwaZulu-Natal glänzende weiße Steine gefunden hatte, waren tausende hoffnungsvolle Glücksritter zu der Stelle ausgeschwärmt. Die Regierung entsandte daraufhin Geologen und Minen-Experten, um Proben zu entnehmen. Mit enttäuschendem Ergebnis: "Die Untersuchungen haben eindeutig ergeben, dass die in dem Gebiet gefundenen Steine keine Diamanten sind", erklärte die Regionalregierung am Sonntag.
ISS-Astronauten installieren bei Außeneinsatz neue Sonnensegel
Zwei Astronauten haben in einem Außeneinsatz neue Sonnensegel an der Internationalen Raumstation ISS installiert. Der sechsstündige Einsatz des Franzosen Thomas Pesquet und seines US-Kollegen Shane Kimbrough sei erfolgreich verlaufen, erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Sonntag. Ein weiterer Satz Sonnensegel soll am Freitag installiert werden.
USA: Tödlichen Vorfall bei LGBT-Parade als Unglück eingestuft
Bei dem tödlichen Vorfall bei einer Gay-Pride-Parade im US-Bundesstaat Florida handelt es sich nach Ermittlungen der Behörden um einen Unglücksfall. Der Fahrer des Wagens, ein Teilnehmer der Parade in Wilton Manor nahe Fort Lauderdale, habe versehentlich beschleunigt und zwei Männer angefahren, erklärte die Polizeit am Sonntag (Ortszeit).
Mutter und Kleinkinder bei Unfall in Schleswig-Holstein getötet
Eine Mutter und ihre beiden kleinen Kinder sind bei einem Unfall in Schleswig-Holstein ums Leben gekommen. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber in die Universitätskliniken Lübeck und Kiel gebracht, wie die Feuerwehr in Plön am Sonntag mitteilte.
Augsburg: Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Innenstadt
Bei Ausschreitungen in der Augsburger Innenstadt sind in der Nacht zum Sonntag 15 Polizeibeamte leicht verletzt worden. Die Polizei berichtete von Flaschenwürfen auf Einsatzfahrzeuge und Beamte bis hin zu tätlichen Angriffen. Rund 1500 Menschen hatten sich gegen Mitternacht in der Innenstadt versammelt. Mit fortschreitender Stunde und Alkoholisierung kippte die anfangs friedliche Stimmung laut Polizei aber. Auch in Hamburg löste die Polizei Partys auf.
Zwei Taucher in Nordsachsen ums Leben gekommen
In Nordsachsen sind zwei Taucher ums Leben gekommen. Die beiden 57 und 69 Jahre alten Männer verunglückten am Samstag beim Tauchen in einem ehemaligen Steinbruch im Ort Wildschütz, wie die Polizei in Leipzig am Sonntag mitteilte.
Nächtliche Ausgangssperre in Frankreich aufgehoben
Nach der Maskenpflicht im Freien ist in Frankreich auch die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben worden. Die monatelang geltende Maßnahme lief am Sonntag aus und endete damit zehn Tage früher als ursprünglich geplant. Sie war Ende Oktober eingeführt worden und galt zwischenzeitlich bereits ab 18 Uhr abends. Zuletzt durften die Menschen nach 23.00 Uhr ihre Wohnungen nur aus triftigem Grund verlassen - nun ist die Ausgangssperre komplett weggefallen.
Chirurgen in Südafrika bereiten Gesichtsrekonstruktion nach Hyänenangriff vor
Plastische Chirurgen in Südafrika bereiten die Gesichtsrekonstruktion eines Jungen vor, der im Mai von einer Hyäne angegriffen worden war. Der neunjährige Rodwell Khomazana aus Simbabwe wurde am Samstag nach Johannesburg geflogen, wo er vom Personal einer Privatklinik singend in Empfang genommen wurde. Ein erster Eingriff ist für Montag geplant.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf nur 8,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist am Sonntag weiter unter zehn gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab den Inzidenzwert am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit 8,8 an. Am Samstag hatte er 9,3 betragen und war damit erstmals seit gut neun Monaten in den einstelligen Bereich gefallen. Am Sonntag vergangener Woche hatte der Wert bei 17,3 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Sie ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Am 14. Mai war der Wert bundesweit unter hundert gefallen. Seinen bislang höchsten Stand hatte er am 22. Dezember mit 197,6 erreicht. Laut RKI wurden am Sonntag 842 Corona-Neuinfektionen registriert. Am Samstag waren es 1108 Fälle und am Sonntag vergangener Woche 1489 Neuinfektionen gewesen. Am Sonntag kamen zudem 16 Corona-Tote hinzu. Die Zahl der Neuinfektionen liegt in der Regel am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 3.721.981. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle beträgt 90.385. Rund 3.603.000 Menschen in Deutschland sind laut RKI von einer Covid-19-Erkrankung genesen. (F. Schulze--BTZ)
China überschreitet Milliarden-Marke bei Corona-Impfungen
In China sind mittlerweile mehr als eine Milliarde Dosen Corona-Impfstoff verabreicht worden. Das gab das Gesundheitsministerium in Peking am Sonntag bekannt. Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, wie viel Prozent der Bevölkerung beide für einen vollständigen Impfschutz nötigen Dosen erhalten haben. Die in China verimpften Dosen entsprechen laut AFP-Zählung mehr als einem Drittel des weltweit verabreichten Corona-Impfstoffs.
500.000 Corona-Tote in Brasilien
In Brasilien hat die Zahl der Corona-Toten eine neue symbolische Schwelle überschritten: Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben der Regierung eine halbe Million Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Gesundheitsminister Marcelo Queiroga schrieb am Samstag im Onlinedienst Twitter: "500.000 Menschen sind wegen der Pandemie gestorben, die unser Brasilien und die Welt betrifft."
The First Dog - Präsident Joe Bidens Schäferhund Champ ist tot
Joe Bidens Schäferhund Champ ist tot. "Mit schweren Herzen teilen wir Euch allen heute mit, dass unser geliebter Deutscher Schäferhund Champ friedlich zu Hause gestorben ist", erklärten der US-Präsident und seine Frau Jill am Samstag in Washington. Champ sei 13 Jahre lange ein "ständiger" und "geschätzter Begleiter" der Familie gewesen. Die ganze Familie habe ihn "heiß und innig geliebt".
Spahn will den Schutz vor Hitze für Ältere deutlich verbessern
Angesichts einer steigenden Zahl an Hitzetoten im Sommer hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen besseren Schutz vor allem für die ältere Bevölkerung angekündigt. Dazu wolle er sein Ministerium mit einem eigenen "Klimabudget" ausstatten, sagte Spahn nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Zudem wolle er mit den Ländern über Umbauten von Krankenhäusern und Pflegeheimen sprechen. "Es gibt in Deutschland seit einigen Jahren im Sommer eine Übersterblichkeit", legte Spahn dar. "Das hängt mit der Hitze zusammen." Alleine im vergangenen August seien Schätzungen zufolge mehr als 4000 Menschen "wohl wegen der Hitze gestorben", führte der Minister aus. Temperaturen bis zu 40 Grad bedeuteten gerade für ältere Menschen eine hohe gesundheitlich Belastung und Deutschland habe eine der ältesten Bevölkerungen der Welt. "Zur gesundheitlichen Vorbeugung muss in Zeiten der Klimaveränderung und extrem heißer Tage auch der Schutz vor Hitze gehören", mahnte Spahn in dem RND-Interview. Zunächst einmal wolle er für das Thema das Bewusstsein stärken, etwa mit dem neuen Online-Informationsportal "Klima-Mensch-Gesundheit" bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das an diesem Samstag freigeschaltet werde. Einen besonderen Blick richtet Spahn beim Schutz vor Hitze auf Gesundheitseinrichtungen. Krankenhäuser und Pflegeheime müssten "so umgebaut werden, dass die Räume nicht mehr überhitzen können". Dies liege in der "Investitionsverantwortung " der Länder und darüber werde er mit den Ländern sprechen. In weiten Teilen Deutschlands herrscht derzeit eine Hitzewelle. Die Temperaturen liegen laut Deutschem Wetterdienst verbreitet über 30 Grad. (O. Petrow--BTZ)
Kanzlerin Merkel warnt vor der Delta-Variante des Coronavirus
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund der Fußball-Europameisterschaft vor einer Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. "Wenn ich vollkommen besetzte Stadien sehe in anderen Ländern Europas bin ich skeptisch, ob das die richtige Antwort auf die augenblickliche Situation ist", sagte die Kanzlerin am Freitag vor einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin. Merkel antwortete damit auf die Frage, ob das geplante EM-Finale in London am 11. Juli eine gute Idee sei. In Großbritannien herrscht die erstmals in Indien festgestellte Delta-Variante bereits vor, dort steigen die Infektionszahlen seit geraumer Zeit wieder stark an. Auch Macron ließ Sorge über die Sicherheit der Fans erkennen. Er betonte, Frankreich wie Deutschland hätten "strikte Regeln gegenüber Großbritannien" verhängt, um die Ausbreitung der Mutante zu stoppen. Für Rückkehrer gilt eine strenge Test- und Quarantänepflicht. Nach Macrons Angaben steht die Delta-Variante in Frankreich wie auch Deutschland bereits für rund sechs Prozent der Neuinfektionen, das ist ein starker Anstieg im Vergleich zum Mai. Die UEFA prüft nach AFP-Informationen, das EM-Halbfinale und das Finale wegen der angespannten Corona-Lage aus dem Londoner Wembley-Stadion in die ungarische Hauptstadt Budapest zu verlegen. Der britische Premierminister Boris Johnson sagte dazu, seine Priorität sei es, "das Land vor Corona zu schützen". Er werde nun Gespräche mit der UEFA führen. Macron ist der erste auswärtige Gast, den Merkel in diesem Jahr in Berlin empfing. Zugleich war es womöglich das letzte persönliche Treffen der beiden vor der Bundestagswahl am 26. September. Bei der Pressekonferenz spielten sich die Kanzlerin und der Präsident wiederholt die Bälle zu. So rief Merkel Macron zunächst auf, die Endspiel-Frage zu beantworten, "weil Frankreich gewonnen hat". Sie spielte damit auf das deutsche EM-Auftaktspiel an, das die DFB-Elf durch ein Eigentor 0:1 gegen den Weltmeister verloren hatte. Macron antwortete lächelnd: "Wir haben bereits genug Spiele verloren." (L. Pchartschoy--BTZ)
Des Mordes angeklagter Mann nimmt vor US-Gericht Sohn ins Kreuzverhör
Ein höchst ungewöhnliches Kreuzverhör hat sich bei einem Mordprozess im US-Bundesstaat Florida zugetragen: Ein der Ermordung seiner Freundin und seiner Tochter angeklagter Mann durfte vor Gericht seinen eigenen Sohn befragen, der gegen ihn aussagt. "Habe ich dir in der Nacht des Vorfalls wehgetan?", fragte Ronnie Oneal seinen Sohn. "Ja", antwortet dieser. "Und wie habe ich dir wehgetan?", hakte der Vater nach. "Du hast auf mich eingestochen."
Pflegekoordinator von Maradona weist jegliche Schuld von sich
Der Koordinator des Pflegeteams von Diego Maradona hat jegliche Schuld am Tod des argentinischen Fußball-Nationalhelden von sich gewiesen. "Er war nie im Haus, er kannte Maradona nicht, er war nie in Kontakt mit ihm", sagte der Anwalt von Mariano Ariel Perroni am Freitag nach der Anhörung seines Mandanten in San Isidro bei Buenos Aires. "Die medizinischen Anweisungen kamen von den behandelnden Ärzten."
Dänischer Fußballer Eriksen aus Krankenhaus entlassen
Sechs Tage nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der Fußball-Europameisterschaft hat der dänische Nationalspieler Christian Eriksen das Krankenhaus verlassen können. Eriksen sei nach einer "erfolgreichen Operation" entlassen worden, teilte der dänische Fußballverband am Freitag mit. Die Ärzte hatten am Donnerstag angekündigt, dem 29-Jährigen einen Defibrillator einzusetzen, um ihn vor einem weiteren Herzstillstand durch Herzrhythmusstörungen zu schützen.
Mona-Lisa-Kopie für fast drei Millionen Euro versteigert
Eine Kopie der Mona Lisa ist in Paris für fast drei Millionen Euro versteigert worden. Das Bild erzielte am Freitag bei Christies in Paris 2,9 Millionen Euro inklusive Gebühren und damit rund das Zehnfache des Schätzpreises, wie das Auktionshaus mitteilte. Die Kopie des Meisterwerks von Leonardo da Vinci stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts, der Maler ist nicht bekannt. Das Gemälde ging laut Christies an einen ausländischen Bieter.
Kritik an König Willem-Alexander wegen Missachtung der Corona-Regeln
Der niederländische König Willem-Alexander steht wegen einer erneuten Missachtung der Corona-Regeln in der Kritik. Nachdem der Monarch bei einem Treffen mit Fußballfans in Den Haag Hände geschüttelt hatte, erinnerten mehrere Minister am Freitag daran, dass die Abstandsregeln für alle Bürger gelten. In den vergangenen Monaten hatte Willem-Alexander sich wiederholt über die Corona-Maßnahmen hinweggesetzt - seine Beliebtheitswerte waren daraufhin gesunken.
Verdächtiger nach Schießerei in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen in U-Haft
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann und eine Frau im nordrhein-westfälischen Espelkamp ist gegen den mutmaßlichen Täter Untersuchungshaft angeordnet worden. Der 52-Jährige muss sich wegen zweifachen Totschlags verantworten, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Bielefeld mitteilten. Zum möglichen Tatmotiv machten die Ermittler weiterhin keine Angaben. Sie gehen jedoch davon aus, dass die Hintergründe im familiären Bereich liegen.
Prozess gegen saarländischen Krankenpfleger wegen versuchten Mordes begonnen
Vor dem Landgericht Saarbrücken hat am Freitag der Prozess gegen einen Krankenpfleger wegen sechsfachen versuchten Mordes begonnen. Daniel B. soll Patienten aus Geltungssucht nicht verordnete Medikamente gegeben haben. In einer Einlassung wies der 29-Jährige nach Gerichtsangaben die Vorwürfe zurück.
Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China
Fünf Tage nach einer Gasexplosion mit 25 Todesopfern und mehr als einhundert Verletzten hat die chinesische Polizei acht Menschen festgenommen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, zählt zu den Festgenommenen auch der Manager der Gasgesellschaft. Das Sicherheitssystem des Gasversorgung sei nach ersten Ermittlungen unzureichend gewesen und es habe "schwere Mängel im Betrieb der zentralen Steuerung" gegeben.