Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Zehn Jahre Haft wegen Mordes in neuem Prozess um Todesstoß vor Berliner U-Bahn
In der Neuauflage eines Prozesses um einen tödlichen Stoß vor eine U-Bahn hat das Berliner Landgericht den 28-jährigen Angeklagten zu einer zehnjährigen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. Das Gericht sag es am Donnerstag als erwiesen an, dass Zakaria L. sein 30-jähriges arg- und wehrloses Opfer im Oktober 2019 im U-Bahnhof Kottbusser Tor heimtückisch mit voller Wucht ins Gleisbett gestoßen hatte. Dazu habe er eigens "Fahrt aufgenommen".
Elizabeth II. besucht Set von "Coronation Street"
Königlicher Besuch in der "Coronation Street": Elizabeth II. hat am Donnerstag das Set der am längsten laufenden Fernsehserie der Welt besucht, die seit 60 Jahren gezeigt wird. Unter anderem lief die 95-Jährige die Außenkulissen des Drehortes ab, darunter die titelgebende "Coronation Street" inklusive Pub "Rovers Return".
Archäologen legen Überreste von 2000 Jahre altem Bauwerk in Jerusalem frei
Israelische Archäologen haben in Jerusalem Überreste eines 2000 Jahre alten großen öffentlichen Gebäudes freigelegt. Es handelt sich um einen Festsaal, der sich nur wenige Meter vom vermuteten Standort des von den Römern zerstörten Zweiten Tempels befindet, wie die israelische Antikenbehörde (IAA) am Donnerstag bei der Enthüllung des Komplexes bekanntgab.
Forscher sehen Zusammenhang zwischen EM und erhöhten Corona-Fällen unter Männern
Britische Forscher gehen davon aus, dass eine erhöhte Zahl von Corona-Infektionen unter Männern im Zusammenhang mit dem Anschauen von EM-Spielen steht. Die neueste Analyse der Infektionsdaten in England habe zum ersten Mal einen signifikanten Unterschied zwischen postiven Tests bei Männern und Frauen ergeben, erklärten das Marktforschungsunternehmen Ipsos Mori und das Imperial College London am Donnerstag. Die Experten führen als Grund ein verändertes Maß an sozialer Interaktion im Zuge des Fußballturniers und der Lockerung von Beschränkungen an.
Zwei Tote bei Absturz von Sportflugzeug in niedersächsischem Nordholz
Beim Absturz eines Sportflugzeugs auf einem Flugplatz im niedersächsischen Nordholz sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Cuxhaven mitteilte, stürzte die kleine Maschine kurz nach dem Start auf einem vom Sportfliegern genutzten Flugfeld in ein Maisfeld und ging in Flammen auf. Die beiden Insassen starben.
Drei Porsches auf einmal in Unfall in Mannheim verwickelt
Gleich drei Porsches sind in Mannheim in einen Unfall verwickelt worden. Wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mitteilte, stießen die hochwertigen Sportwagen an einer Kreuzung zusammen und wurden dabei erheblich beschädigt. Die Fahrer im Alter von 23, 45 und 74 Jahren blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wurde auf hunderttausend Euro beziffert.
Amnesty: Reiche Länder müssen zu mehr Corona-Impfungen in armen Ländern beitragen
Angesichts von bereits vier Millionen Corona-Toten weltweit hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die reichen Staaten aufgerufen, mehr Corona-Impfstoff an ärmere Länder abzugeben. Vier Millionen Todesopfer der Pandemie seien eine "verheerende Bilanz" und "für die Regierungen und Unternehmen der reicheren Staaten eine Aufforderung zum Handeln", erklärte Amnesty-Generalsekretärin Agnès Callamard am Donnerstag.
Russische Kampfflugzeuge unterbrechen Pressekonferenz von Spaniens Regierungschef
Wegen eines Nato-Einsatzes gegen zwei russische Kampfflugzeuge hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Pressekonferenz auf einem Luftwaffenstützpunkt in Litauen kurzfristig unterbrechen müssen. Sánchez und Litauens Präsident Gitanas Nauseda sprachen am Donnerstag auf dem Stützpunkt Siauliai vor Journalisten, als es zu dem Alarm kam. Zwei spanische Kampfflugzeuge erhielten den Auftrag, zwei russische Su-24-Jets über der Ostsee abzufangen.
Zwei Tote bei Absturz von Leichtflugzeug in niedersächsischem Nordholz
Beim Absturz eines Leichtflugzeugs auf einem Flugplatz im niedersächsischen Nordholz sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Cuxhaven verunglückte die kleine motorisierte Maschine auf einem vom Sportfliegern genutzten Flugfeld und ging in Flammen auf.
Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio
Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie würden dort auch keine heimischen Fans zugelassen, sagte die japanische Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Donnerstag. Die meisten Wettkämpfe werden in Tokio ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb statt. Ob dort Zuschauer zugelassen werden, wird in Abstimmung mit den dortigen Behörden entschieden.
Ministerin: Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio
Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie würden dort auch keine heimischen Fans zugelassen, sagte die japanische Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Donnerstag. Die meisten Wettkämpfe werden in Tokio ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb der Metropole statt.
Zahl der Todesopfer bei Erdrutsch in Japan auf neun gestiegen
Fünf Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Nach dem Fund zweier weiterer Leichen seien nun neun Todesopfer in der zentraljapanischen Küstenstadt Atami zu beklagen, teilte der Sprecher der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Yuta Hara, am Donnerstag mit. 22 Menschen würden weiterhin vermisst, gab ein Sprecher der Präfektur Shizuoka an, zu der Atami gehört.
Vater wegen Mordes an dreijähriger Tochter zu lebenslanger Haft verurteilt
Wegen Mordes an seiner dreijährigen Tochter hat das Berliner Landgericht einen 32-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter stellten am Donnerstag zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausschließt. Mit seinem Urteil bestätigte das Gericht die in der Anklage erhobenen Vorwürfe gegen den geständigen Tomasz S. in vollen Umfang.
Prozess gegen früheren Jugendbetreuer um sexuellen Missbrauch in Köln begonnen
Gegen einen 45-jährigen ehemaligen Jugendbetreuer hat vor dem Landgericht Köln ein Prozess wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs begonnen. Der Prozess wurde am Donnerstag mit der Verlesung der Anlage eröffnet, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Mann soll sich von Februar 2002 bis Oktober vergangenen Jahres an Kindern und Jugendlichen vergangen haben.
Ausreißer aus chinesischer Elefantenherde zurück in Wildreservat gebracht
Chinesische Behörden haben einen Elefanten aus einer Herde, die seit Monaten durch Südchina wandert, gefangen und zurück in sein Reservat gebracht. Wie die Wildtierbehörde der Provinz Yunnan mitteilte, war der mehr als 1,8 Tonnen schwere Jungbulle am Mittwoch betäubt und in das Xishuangbanna-Naturreservat gebracht worden. Zuvor war das Tier mit seiner Herde mehr als 500 Kilometer durch China gelaufen.
Wehrführer kann Einsatzfahrzeug steuerfrei privat nutzen
Für ein dem Einsatzleiter einer Freiwilligen Feuerwehr überlassenes Einsatzfahrzeug wird keine Lohnsteuer fällig. Dass der Einsatzleiter das Auto auch privat nutzt, diene seiner ständigen Einsatzbereitschaft und damit der Gefahrenabwehr, entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss. (Az.: VI R 43/18)
Kein erhöhtes Risiko bei Corona-Testkonzert in Paris
Ein Corona-Testkonzert mit fast 4000 Menschen in Paris hat kein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben. Das teilte die Pariser Krankenhausgesellschaft Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP) am Donnerstag nach Auswertung der Daten mit. Die Ansteckungen unter den Konzertbesuchern seien ähnlich hoch gewesen wie bei einer Vergleichsgruppe, die nicht teilgenommen hatte, hieß es.
Vorarbeiten für erneute Untersuchung des "Estonia"-Untergangs angelaufen
Fast drei Jahrzehnte nach dem Untergang der "MS Estonia" in der Ostsee sind die Vorarbeiten für eine erneute Untersuchung der Unglücksursache angelaufen. Zwei Schiffe aus Schweden und Estland traten am Donnerstag die Fahrt zu dem Wrack der am 28. September 1994 gesunkenen Fähre an. Die Besatzungen sollen die Bedingungen für eine erneute Untersuchung prüfen.
Gesundheitsnotstand in Tokio voraussichtlich auch während Olympischer Spiele
Wegen wachsender Corona-Fallzahlen hat Japans Regierung einen Gesundheitsnotstand für Tokio verhängt, der voraussichtlich auch während der gesamten Olympischen Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt gilt. "Wir werden einen Notstand in Tokio verkünden", sagte Japans Regierungschef Yoshihide Suga am Donnerstag. Die Maßnahme solle bis zum 22. August dauern. Die Olympischen Spiele finden vom 23. Juli bis zum 8. August statt.
Tencent schickt minderjährige Gamer nachts per Gesichtserkennung ins Bett
Der chinesische Tech-Gigant Tencent will Kinder, die heimlich nach Mitternacht noch Computer spielen wollen, nun per Gesichtserkennung entlarven und ins Bett schicken. Alle Spieler, die nachts eingeloggt sind, werden seit dieser Woche einer Gesichtskontrolle unterzogen, wie Tencent mitteilte. "Kinder, legt Eure Handys weg und geht schlafen", schrieb das Unternehmen in Online-Netzwerken.
Impfstofflieferung soll Corona-Ausbruch in Sydney eindämmen
Im Kampf gegen die Ausbreitung der Delta-Variante in Sydney hat Australiens Regierungschef Scott Morrison die Lieferung von 300.000 Corona-Impfdosen zugesagt. Die Lage in Australiens größter Stadt sei "sehr ernst", sagte Morrison am Donnerstag. Er rief die fünf Millionen Einwohner auf, auch in der dritten Woche des Lockdowns in der Stadt weiter die Regeln zu beachten und möglichst zu Hause zu bleiben.
Vier weitere Verdächtige nach Einbruch in Grünes Gewölbe identifiziert
Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden haben die Ermittler vier weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um vier Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren, gegen die wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl ermittelt wird, wie die Polizei in Dresden am Donnerstag mitteilte.
2020 erneut deutliche Zunahme der Waldzerstörung in Kolumbien
Der Verlust an Waldflächen in Kolumbien hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. 2020 sei acht Prozent mehr Wald zerstört worden als im Vorjahr, teilte das Umweltministerium in Bogotá am Mittwoch (Ortszeit) mit. Mehr als 1700 Quadratkilometer Wald, eine Fläche so groß wie Bogotá, gingen demnach verloren. Rund 64 Prozent der Waldbrände und Abholzungen betrafen demnach den Amazonas-Regenwald, den größten tropischen Regenwald der Welt.
Dubais Hafenbehörde gibt Entwarnung nach Feuer auf Containerschiff
Nach einer Explosion und einem Feuer auf einem Containerschiff im Hafen von Dubai hat die Hafenbehörde Entwarnung gegeben. Alle notwendigen Maßnahmen seien ergriffen worden, "um sicherzustellen, dass der normale Schiffsverkehr im Hafen ohne Unterbrechung weiterläuft", erklärte die Behörde am Donnerstagmorgen. Wie die Pressestelle des Emirats mitteilte, wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Demnach gab es keine Verletzten.
Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt
Ein Pannenhelfer ist auf der Autobahn 4 bei Gotha in Thüringen unter einer Sattelzugmaschine eingeklemmt worden und gestorben. Der 46 Jahre alte Mitarbeiter eines Abschleppdienstes wollte am Mittwoch mit einem Kollegen ein Pannenfahrzeug vom Standstreifen bergen, wie die Thüringer Autobahnpolizei am Donnerstag mitteilte. Bei den Bergungsarbeiten sei der Mann eingeklemmt worden.
Feuerwehr: 80-Jährige stirbt nach einem Bad in der Ostsee
Eine 80-Jährige ist in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Bad in der Ostsee gestorben. Ein Rettungsschwimmer am Strand von Kloster auf der Insel Hiddensee hatte am Mittwochnachmittag einen leblosen Körper im Wasser entdeckt, wie die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 5,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Donnerstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 5,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Wochenende war der Wert erstmals seit langem unter fünf gesunken. Am Sonntag und Montag lag er dann wieder bei fünf, am Dienstag erneut bei 4,9 und am Mittwoch bei 5,1.
Suche nach Überlebenden in Hochhausruine in Florida wird eingestellt
Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein. Für den Such- und Rettungseinsatz seien alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft worden, sagte am Mittwoch die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava. Daher sei die "extrem schwierige Entscheidung" getroffen worden, dass sich die Helfer von Mitternacht an auf die Bergung der Leichen konzentrieren.
30 Jahre Haft für Ermordung von Familie wegen Erbschaftsstreits in Frankreich
Die Tat hatte vor vier Jahren für Entsetzen in ganz Frankreich gesorgt: Wegen eines Erbschaftsstreits um ein paar Goldbarren erschlug ein Mann seinen Schwager und dessen Familie mit der Brechstange - am Mittwoch wurde der 50-jährige Hubert Caouissin vom Schwurgericht in Nantes nun zu 30 Jahren Haft verurteilt. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte es die Goldbarren in Wahrheit nie gegeben.
New York feiert systemrelevante Berufsgruppen mit großer Parade
Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen marschierten am Mittwoch über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen.
Kenias Regierung "besorgt" über Auswilderungspläne britischer Tierschützer
Kenias Regierung hat irritiert auf Pläne britischer Tierschützer reagiert, die eine ganze Elefanten-Herde aus einem Tierpark im Süden Englands per Flugzeug nach Kenia bringen und auswildern wollen. Kenias Tourismus- und Tierschutz-Ministerium erklärte am Mittwoch, es habe Berichte über die Pläne der Aspinall-Stiftung "mit Besorgnis" zur Kenntnis genommen. Weder das Ministerium noch die kenianische Tierschutzbehörde sei von den Briten "kontaktiert oder konsultiert" worden.
Erneut ungewöhnlich großer Diamant in Botsuana entdeckt
Minenarbeiter haben in Botsuana erneut einen ungewöhnlich großen Diamanten entdeckt. Der weiße Edelstein wiege 1174 Karat und sei der drittgrößte Diamant der Welt, sagte der Geschäftsleiter der kanadischen Diamantenfirma Lucara, Naseem Lahri, am Mittwoch in Botsuanas Hauptstadt Gaborone. Nach Lahris Angaben verdrängt der Edelstein damit einen Diamanten, den die botsuanische Diamantenfirma Debswana Anfang Juni als drittgrößten Diamanten der Welt ausgerufen hatte.