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Belgien beginnt mit Aufräumarbeiten nach Zerstörung durch Überschwemmungen
Nach den heftigen Überschwemmungen im Osten Belgiens ist am Samstag nach und nach das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar geworden. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg auf 24, doch wurden noch immer zahlreiche Menschen vermisst. Regierungschef Alexander De Croo und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besuchten die betroffenen Gebiete, wo die Aufräumarbeiten anliefen.
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Belgien auf 24 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer nach den heftigen Unwettern im Osten Belgiens ist auf 24 gestiegen. Wie die Polizei im Stadtteil Angleur in Lüttich mitteilte, wurde in der Nacht zum Samstag mindestens ein weiteres Todesopfer geborgen. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.
Bürgermeisterin: Ausmaß der Zerstörung in Erftstadt "verheerend"
Die Bürgermeisterin des vom Unwetter stark getroffenen Ortes Erftstadt in Nordrhein-Westfalen, Carolin Weitzel, hat das Ausmaß der Zerstörung als "verheerend" bezeichnet. Sie sei "sehr froh", dass bislang keine Todesopfer gefunden worden seien, sagte sie am Samstag im Deutschlandfunk. Viele hundert Menschen seien aber unmittelbar betroffen; sie benötigten jetzt unbürokratische und einfache Hilfe.
14 Verletzte bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
Im niedersächsischen Eystrup sind am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall 14 Menschen teils schwer verletzt worden. Ein mit Fahrgästen überfülltes Auto habe innerorts mit überhöhter Geschwindigkeit ein anderes Auto überholt und sei dann mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen, teilte die Polizei Nienburg am Samstag mit. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen und Hubschraubern ins Krankenhaus gebracht.
Bewaffneter Fahrradfahrer überfällt Biomarkt in Kassel
Im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe ist am frühen Samstagmorgen ein Biomarkt überfallen worden. Gegen 05.35 Uhr habe ein junger Mann das Geschäft betreten, mit einer Schusswaffe gedroht und Bargeld in bislang unbekannter Höhe erbeutet, teilte die Polizei Nordhessen mit. Der Mann sei dann mit einem vermutlich goldfarbenen Fahrrad Richtung Innenstadt geflüchtet.
Bolivianer feiern erstes Volksfest seit Pandemie-Beginn
Mit Musik und in Folklore-Kostümen haben die Menschen in Bolivien zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder ein Volksfest gefeiert. Nach mehr als einem Jahr der Einschränkungen begingen die Bolivianer am Freitag im kleinem Umfang den La-Paz-Tag und den Tag der Jungfrau von Carmen, der Schutzpatronin des Landes. Das südamerikanische Land erholt sich derzeit von der dritten Corona-Welle; die Impfkampagne geht langsam voran.
Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz auf über 90 gestiegen
Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz hat sich auf mehr als 90 erhöht. Im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe im Raum Ahrweiler habe sich die Todeszahl "leider auf über 90 erhöht", schrieb die Polizei Koblenz am Samstagmorgen auf Twitter. Weitere Tote seien zu befürchten.
Erster Corona-Fall in olympischem Dorf in Tokio entdeckt
Rund eine Woche vor dem geplanten Start der Olympischen Sommerspiele in Tokio ist dort im olympischen Dorf ein erster Corona-Fall verzeichnet worden. Die Infektion sei bei Ankunft des oder der Betroffenen in der Wohnanlage durch einen Test festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Organisationskomitees der Spiele am Samstag mit. Es handele sich um "den allerersten Fall" einer bei den Corona-Tests im olympischen Dorf entdeckten Infektion.
US-Rapper Biz Markie im Alter von 57 Jahren gestorben
Der US-Rapper Biz Markie ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 57 Jahren, wie seine Agentin Jenni Izumi laut US-Medien mitteilte. Zur Todesursache machte sie keine Angaben. Biz Markie, der mit bürgerlichem Namen Marcel Hall hieß, hatte in den vergangenen Jahren unter Diabetes Typ 2 gelitten.
Weiterhin angespannte Lage nach Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz
Nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehr als hundert Toten bleibt die Lage stark angespannt und unübersichtlich. Die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erhöhte sich bis zum späten Freitagabend auf 108. Zahlreiche Menschen wurden allerdings weiterhin vermisst. Im Kreis Heinsberg in NRW brach ein Damm an der Rur, weshalb hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden mussten.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 9,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, nahm der Wert auf 9,4 zu. Am Vortag hatte die Inzidenz noch 8,6 betragen, vor einer Woche 5,8.
"Hollywood Ripper" wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilt
Ein als "Hollywood Ripper" bezeichneter Angeklagter ist in Los Angeles wegen Mordes an zwei Frauen zum Tode verurteilt worden. Der 45-jährige Michael Gargiulo habe auf allen seinen Wegen "Tod und Vernichtung" mit sich gebracht, sagte der Richter am Freitag bei der Urteilsverkündung. Eines der Mordopfer war eine Bekannte des Schauspielers Ashton Kutcher, der im Prozess als Zeuge ausgesagt hatte.
Golden-Globes-Veranstalter dürfen keine Geschenke aus Filmbranche mehr annehmen
Die Veranstalter der US-Filmpreise Golden Globes dürfen künftig keine Geschenke von Vertretern der Unterhaltungsbranche mehr annehmen. Auch dürfen sie sich aus der Branche keine Reisen mehr spendieren lassen. Diese Änderung ihrer Statuten beschloss jetzt die Hollywood Foreign Press Association (HFPA), wie sie am Freitag mitteilte.
Steinmeier und Laschet besuchen Hochwassergebiet
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) besuchen am Samstag den besonders von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Rhein-Erft-Kreis. In Erftstadt wollen sich Steinmeier und Laschet nach Angaben der Düsseldorfer Staatskanzlei und des Bundespräsidialamts ein Bild der Zerstörungen vor Ort machen und mit Helfern sprechen. Anschließen soll es in der Feuerwehrleitzentrale von Erftstadt Statements der Politiker geben. Steinmeier hatte angesichts der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen am Freitag von einer "Tragödie" gesprochen, die ihn "fassungslos" mache. Laschet sprach von einer "Flutkatastrophe von historischem Ausmaß". Durch die Überschwemmungen kamen in den beiden Bundesländern mehr als hundert Menschen ums Leben, zahlreiche weitere werden vermisst. In vielen betroffenen Orten war die Lage am Freitag weiter unübersichtlich, darunter auch in Erftstadt, wo der über die Ufer getretene Fluss Erft zahlreiche Häuser unterspült und zum Einsturz gebracht hatte. (S. Sokolow--BTZ)
Hessen: Razzia gegen sexuellen Missbrauch von Kinder
Die hessische Polizei ist mit einer groß angelegten Razzia gegen sexuellen Missbrauch von Kindern vorgegangen. Von Montag bis Freitag wurden 49 Wohnungen durchsucht, fünf Menschen vernommen und rund tausend Speichermedien beschlagnahmt, wie das Landeskriminalamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt waren dazu mehr als 200 Beamte im Einsatz. Den 51 Beschuldigten im Alter von 16 bis 76 Jahren, darunter drei Frauen, würden Herstellung, Besitz, Verbreitung oder sexueller Missbrauch von Kindern zur Last gelegt. Nach bisherigen Polizeierkenntnissen stehen sie nicht untereinander in Kontakt. Unter den Beschuldigten befinde sich auch ein 47-jähriger Mann aus Kassel. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen ermittelt. Die Mutter hatte Anzeige erstattet, weil ein Unbekannter via Messenger Kontakt zu ihrer Tochter aufgenommen hatte. Er schilderte ihr seine sexuellen Fantasien und teilte ihr später auch mit, diese mit ihr ausleben zu wollen. Dieses sexualisierte Ansprechen von Kindern und Jugendlichen durch erwachsene Täter im Internet wird nach Polizeiangaben Cybergrooming genannt und ist strafbar. Es konnte ermittelt werden, dass der 47-Jährige Inhaber des verwendeten Accounts sein könnte. Seinem Account konnte eine große Anzahl von Kontakten zugeordnet werden, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 16 Jahren aus dem Raum Kassel. Einsatzkräfte durchsuchten deshalb am Mittwochmorgen die Wohnung des Manns. Die Ermittlungen dauerten an. (L. Brown--BTZ)
Wissenschaftler kritisieren Corona-Lockerungen in England
Internationale Wissenschaftler haben scharfe Kritik an der Entscheidung der britischen Regierung geübt, kommende Woche fast alle Corona-Beschränkungen in England aufzuheben. Aus seiner Sicht sei die "Strategie der Herdenimmunität wirklich mörderisch", sagte der US-Forscher William Haseltine am Freitag bei einem Online-Treffen internationaler Gesundheitsexperten. Eine solche Strategie werde zu "tausenden, wenn nicht zehntausenden" Toten führen, warnte er. "Eine solche Politik ist ein Desaster."
Zahl der Toten nach Unwettern in Belgien steigt auf mindestens 20
Nach den heftigen Unwettern ist in Belgien die Zahl der Todesopfer auf mindestens 20 gestiegen. 20 weitere Menschen werden nach den Überschwemmungen im Osten des Landes noch vermisst, wie das Innenministerium in Brüssel am Freitag mitteilte. Regierungschef Alexander De Croo rief für Dienstag einen nationalen Tag der Trauer aus.
Pariser Eiffelturm wieder für Besucher geöffnet
Erstmals seit fast neun Monaten hat der Pariser Eiffelturm wieder für Besucher geöffnet. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach auf Twitter von einem "symbolträchtigen Moment". Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt war seit Ende Oktober wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun gilt erneut eine Maskenpflicht. Ab Mittwoch der kommenden Woche müssen Besucher zudem eine vollständige Corona-Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Test nachweisen.
Deutschland: 103 Tote durch Überschwemmungen
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es aktuell, nach offiziellen Meldungen, 103 Tote durch die jüngsten Unwetter. Infolge der Überschwemmungen im nordrhein-westfälischen Erftstadt-Blessem sind zudem ebenfalls Menschen ums Leben gekommen. Eine Sprecherin der Kölner Bezirksregierung sprach am Freitag von "bestätigten" Fällen, konnte zu den genauen Umständen aber noch keine Angaben machen, weil aktuell kaum Kommunikation mit dem betroffenen Gebiet möglich sei. In der Ortslage gab es durch die schweren Unwetter massive Unterspülungen und Hauseinstürze. Laut der Sprecherin wurde ein Katastrophenschutztrupp losgeschickt, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Bereits am frühen Morgen teilte die Bezirksregierung mit, dass der Betrieb der Krankenhäuser vor Ort wegen der "massiven und schnell fortschreitenden Unterspülungen" nicht mehr möglich sei und mehrere Pflegeheime evakuiert würden. Aus den Häusern erfolgten demnach immer wieder Notrufe, weil Menschen trotz Warnung zurück ins hoch gefährliche Schadensgebiet gekehrt seien oder es nicht verlassen hätten. Bei den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz starben bereits mehr als 80 Menschen. Es handelt sich um eine der größten Unwetterkatastrophen der Nachkriegszeit in Deutschland. Obwohl die Rettungsmaßnahmen noch voll im Gange waren, lag die Zahl der Toten bereits deutlich höher als beim sogenannten Jahrhunderthochwasser des Jahres 2002, bei dem in Deutschland 21 Menschen starben. (S. Soerensen--BTZ)
EU-Behörde rechnet mit starkem Anstieg der Corona-Infektionsfälle bis August
Die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde rechnet mit einem erneuten starken Anstieg der Corona-Infektionsfälle in Europa in den nächsten Wochen. Die Zahl der Neuinfektionen könnte sich laut den am Freitag veröffentlichten Prognosen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) bis Anfang August fast verfünffachen. Ursache seien die hochansteckende Delta-Variante sowie die Lockerungen von Corona-Beschränkungen in vielen Ländern.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Betreiber von Testzentren
Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs hat die Staatsanwaltschaft Kassel Ermittlungen gegen einen Betreiber von Corona-Testzentren eingeleitet. Es werde gegen den Geschäftsführer und weitere Verantwortliche einer in Nordrhein-Westfalen ansässigen Firma ermittelt, die in Kassel, Braunschweig, Hannover und Leipzig Testzentren betrieben habe, teilte die Behörde am Freitag mit.
Elio Di Rupo: Aktuell wohl 15 Tote nach Unwettern in Belgien
Bei den heftigen Unwettern in Belgien sind Medienberichten zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das erfuhr BERLINER TAGESZEITUNG am Freitag unter Berufung auf die Behörden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunksender hatte zuvor zwölf Tote und mindestens fünf Vermisste gemeldet. Der wallonische Regierungschef Elio Di Rupo sagte dem Sender am Freitagmorgen, er befürchte, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen werde.
Belgien: Zahl der Toten nach Unwettern auf zwölf gestiegen
Nach den heftigen Unwettern in Belgien ist die Zahl der Toten laut Medienberichten auf zwölf gestiegen. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender RTBF am Freitag berichtete, werden fünf weitere Menschen noch vermisst. Der wallonische Regierungschef Elio Di Rupo sagte dem Sender, er befürchte, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen werde.
Achtung die Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 8,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Inzidenz bei 8,6. Am Vortag hatte der Wert noch 8,0 betragen, vor einer Woche 5,5.
Bauleiter in Mexiko wegen Einsturzes von Schule zu 208 Jahren Haft verurteilt
Fast vier Jahre nach dem Einsturz eines Schulgebäudes bei einem Erdbeben in Mexiko ist ein Bauleiter zu einer Haftstrafe von 208 Jahren verurteilt worden. Der für Bauarbeiten an der Schule in Mexiko-Stadt verantwortliche Juan Mario Velarde habe in "vollkommen vorsätzlicher" Weise gegen seine Verantwortung verstoßen, kommentierte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im Fernsehsender Milenio das am Donnerstag verkündete Urteil.
Biden spricht Deutschland "aufrichtige Anteilnahme" wegen Überschwemmungen aus
US-Präsident Joe Biden hat Deutschland seine "aufrichtige Anteilnahme" wegen der verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgesprochen. "Es ist eine Tragödie", sagte Biden am Donnerstag in Washington bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Unsere Herzen sind bei den Familien, die geliebte Menschen verloren haben."
20-Jähriger in Kenia gesteht jahrelange Mordserie an rund einem Dutzend Kindern
In Kenia hat ein wegen seiner Methoden als "Vampir" titulierter 20-Jähriger die Ermordung von mindestens zehn Kindern gestanden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war Masten Milimo W. am Mittwoch wegen des Mordes an zwei Kindern festgenommen worden, deren Leichen in einem Wald in Nairobi gefunden worden waren. Bei seinem Verhör habe der junge Mann dann gestanden, in den vergangenen Jahren mindestens zehn Jugendliche getötet zu haben.
Zahl der Unwettertoten in NRW und Rheinland-Pfalz auf mindestens 45 gestiegen
Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat sich im Verlauf des Donnerstags auf mindestens 45 erhöht. Am Nachmittag wurde im überfluteten Keller eines Hauses im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen ein lebloses Ehepaar entdeckt. Rettungskräfte konnten den beiden 74 und 78 Jahre alten Bewohnern des Hauses nicht mehr helfen, die beiden verstarben vor Ort, wie die Polizei Heinsberg mitteilte. Damit stieg die Zahl der bislang bestätigten Todesopfer in Nordrhein-Westfalen auf 26.
Behörden rufen Anwohner der Maas in Lüttich zum Verlassen ihrer Häuser auf
In der belgischen Großstadt Lüttich sind die Anwohner der Maas wegen außergewöhnlich starken Hochwassers aufgerufen worden, sich noch schnell aus ihren Häusern in Sicherheit zu bringen. Der weiter steigende Pegelstand des Flusses stelle eine "außergewöhnliche Krisensituation" dar, erklärten die örtlichen Behörden am Donnerstagnachmittag. Daher sollten die Anwohner der Maas, "die noch die Möglichkeit zur Evakuierung haben, dies tun".
18-Jähriger wird Jeff Bezos am Dienstag bei Flug ins All begleiten
Ein 18-Jähriger wird Amazon-Gründer Jeff Bezos am kommenden Dienstag bei seinem Flug ins All begleiten und damit als jüngster Mensch der Geschichte in den Weltraum reisen. Wie Bezos Raumfahrtunternehmen Blue Origin am Donnerstag mitteilte, wird Oliver Daemen am 20. Juli als erster zahlender Gast an einer "New Shepard"-Mission teilnehmen.
Spahn kündigt weitere Hilfen im internationalen Kampf gegen Corona-Pandemie an
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bei einem Besuch bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf weitere finanzielle Hilfen und Impstofflieferungen für den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt. Deutschland stelle zusätzlich 260 Millionen Euro sowie 30 Millionen Corona-Impfdosen zur Verfügung, sagte Spahn am Donnerstag in Genf.
Lebenslange Haft wegen Mordes an Exfreundin in Fuldaer Hinterhof
Ein 31-Jähriger ist wegen heimtückischen Mordes an seiner Exfreundin in Fulda zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mann erstach die Frau im Dezember 2020 in einem Hinterhof nahe ihrer Haustür wahrscheinlich mit einem Messer, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag sagte. Die Frau starb unmittelbar danach. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.