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Blue Origin klagt gegen NASA-Milliarden-Auftrag an SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die US-Regierung wegen eines Milliarden-Auftrags an den Konkurrenten SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk verklagt. Wie Blue Origin am Montag mitteilte, sollen mit der Klage "Fehler" im Vergabeverfahren für die neue Mondlandefähre der Raumfahrtbehörde Nasa behoben werden. Die Nasa hatte den 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) teuren Auftrag im April an SpaceX vergeben.
Zahl der Todesopfer durch Flut in der Türkei auf 77 gestiegen
In der Türkei hat sich die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche auf 77 erhöht. 40 weitere Menschen würden noch vermisst, teilten die türkischen Behörden am Montag mit.
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Haiti steigt auf 1400
Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Haiti am Wochenende ist auf mehr als 1400 gestiegen. Laut einer aktualisierten Bilanz gebe es 1419 Tote und mehr als 6900 Verletzte durch das Beben, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Mehr als 37.000 Häuser seien zerstört worden. Zuvor war von knapp 1300 Toten und 5700 Verletzten die Rede gewesen.
Biontech und Pfizer reichen in USA Unterlagen für dritte Corona-Impfdosis ein
Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei den US-Behörden Unterlagen für eine künftige Zulassung einer dritten Corona-Impfdosis eingereicht. Die Unternehmen übermittelten der US-Arzneimittelbehörde FDA Daten ihrer Phase-1-Studie zu einer solchen Auffrischimpfung, wie Biontech und Pfizer am Montag mitteilten. Diese würden "ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil sowie robuste Immunantworten" zeigen.
Waldbrand bei Jerusalem noch nicht unter Kontrolle
In den Bergen bei Jerusalem hat am Montag am zweiten Tag in Folge ein Waldbrand gewütet. "Hunderte Familien" in Gemeinden am westlichen Stadtrand von Jerusalem seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die israelische Polizei mit. Laut einem Sprecher der Rettungskräfte wurden bislang drei Gemeinden evakuiert. Hunderte Feuerwehrleute, zehn Löschflugzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz, um die sich ausbreitenden Flammen einzudämmen.
Flutwelle reißt in Höllentalklamm Menschen mit
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Abend mitteilte, konnten acht von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Zwei weitere Menschen würden aber "mit hoher Wahrscheinlichkeit" noch vermisst.
Rettungseinsatz nach Flutwelle in Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am frühen Abend mitteilte, konnten vier von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Es war jedoch zunächst unklar, ob es darüber hinaus noch Vermisste gibt.
Bayerische Polizei findet mehr als 170 Kilogramm Ecstasy in Auto
In der Nähe von Münchberg in Oberfranken hat die Verkehrspolizei Hof mehr als 170 Kilogramm Ecstasy-Tabletten in einem Kastenwagen entdeckt. Die Beamten hätten das Fahrzeug auf einem Autohof kontrolliert, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Montag in München mit. Auf der Ladefläche hätten sie die Drogen gefunden, die auf dem Schwarzmarkt etwa fünf Millionen Euro wert seien.
Seltene australische Beutelmaus-Art überlebt verheerende Waldbrände
Eine seltene australische Beutelmaus-Art hat zur Freude der Wissenschaftler die verheerenden Waldbrände vor zwei Jahren überlebt. Bei Untersuchungen im Bulburin-Nationalpark in Queensland im Osten des Landes seien 21 Exemplare der Silberfarbenen Breitfußbeutelmaus gefunden worden, berichtete Andrew Baker von der Technischen Universität Queensland am Montag: "Das heißt, dass sie überleben." Da ein Drittel ihres gesamten Habitats bei den Bränden 2019 in Flammen aufgegangen war, hatte Baker zuvor bereits ihr Aussterben in der Region befürchtet.
Neuer Waldbrand südöstlich von Athen ausgebrochen
Südöstlich von Athen ist ein neuer Waldbrand ausgebrochen. Die Bewohner dreier Dörfer 50 Kilometer südöstlich der griechischen Hauptstadt wurden laut Feuerwehr am Montag zur sofortigen Evakuierung aufgerufen. Der Brand wütete demnach nahe der Hafenstadt Lavrio.
Polizei in Hessen nimmt mutmaßlichen Tierquäler fest
Im hessischen Wetteraukreis hat die Polizei einen Mann vorläufig festgenommen, der in mehreren Fällen Wirbeltiere gequält und getötet haben soll. In Ober-Mörlen seien immer wieder tote Tiere gefunden worden, teilte die Polizei in Friedberg am Montag mit. Bei den Ermittlungen sei sie auf die Spur des polizeibekannten 35-Jährigen gekommen.
Bekannter chinesischer Mediziner wegen Kritik an Corona-Politik unter Druck
Nach seiner Kritik am kompromisslosen Kurs der chinesischen Regierung in der Coronapandemie ist ein bekannter chinesischer Mediziner unter Druck geraten. Wie die Fudan-Universität in Shanghai am Sonntag mitteilte, leitete sie nach Plagiatsvorwürfen im Internet eine Untersuchung gegen ihren Experten für Infektionskrankheiten, Zhang Wenhong, ein. Dieser hatte Ende Juli im Online-Netzwerk Weibo eine allmähliche "Rückkehr zur Normalität" gefordert und erklärt, die Menschheit müsse lernen, mit dem Virus zu leben.
Mord: Bundesgerichtshof bestätigt Hafturteil gegen Hilfspfleger
Das Hafturteil des Landgerichts München I gegen den sogenannten Todespfleger Grzegorz W. ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revisionen der Nebenkläger zurückgewiesen, teilte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. W. war im Oktober in München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. (Az. 1 StR 150/21)
Sri Lanka: Gesundheitsministerin wegen Corona-Irrlehren gefeuert
Wegen der Verbreitung von Falschinformationen über das Coronavirus ist Sri Lankas Gesundheitsministerin abgesetzt worden. Zuvor hatte Ministerin Pavithra Wanniarachchi für den angeblichen Corona-"Zaubertrank" eines selbsternannten Wunderheilers geworben und das Mittel auch selbst öffentlich eingenommen. Im Januar war sie dann mit Covid-19 auf der Intensivstation gelandet. Wie das Präsidialamt am Montag mitteilte, wurde die Zuständigkeit für das Gesundheitsressort nun einem Kabinettskollegen Wanniarachchis übertragen.
Polizei: Razzaia in 39 Wohnungen wegen Kinderpornografie
In Hessen hat das Landeskriminalamt (LKA) in der vergangenen Woche 39 Wohnungen wegen des Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht. 45 Beschuldigten würden der Besitz und die Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie sowie einem Beschuldigten sexueller Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen zur Last gelegt, wie das LKA am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die 40 Männer und sechs Frauen im Alter von zwölf bis 62 Jahren stünden nach jetzigem Kenntnisstand untereinander nicht in Kontakt.
Feuerwehr kämpft gegen verbissen Waldbrände in Marokko
Nach den verheerenden Bränden in Griechenland und der Türkei kämpft die Feuerwehr nun auch in Marokko und Israel gegen Waldbrände. Im Norden Marokkos vernichteten die Flammen nach Behördenangaben bis Sonntagabend bereits rund 200 Hektar Wald, die Löscharbeiten dauerten in der Nacht zum Montag an. In mehreren Teilen des nordafrikanischen Landes herrschen seit Tagen Temperaturen von bis zu 49 Grad Celsius.
Umfrage: Deutsche gehen seit Pandemiebeginn viel spazieren
Im Verlauf der Corona-Pandemie ist das Spazierengehen bei den Deutschen immer beliebter geworden. In einer Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gaben 52 Prozent der Befragten im Frühjahr 2021 an, inzwischen häufiger spazieren zu gehen als vor der Krise, wie die Krankenkasse am Montag mitteilte. Im ersten Lockdown im Mai 2020 hätten dies noch 45 Prozent gesagt.
Ausgangssperre in Australiens zweitgrößter Stadt wegen Corona
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne ab Montagabend eine nächtliche Ausgangssperre. Die Maßnahme sei die Reaktion auf eine Reihe von Straßenpartys, ausgelassene Kneipen-Touren und anderen Feiern am vergangenen Wochenende, sagte der Premierminister des Staates Victoria, Dan Andrews. "Viele Leute haben die Regeln gebrochen und sich nicht verhalten wie sie sollten, wirklich schlechte Entscheidungen getroffen", beklagte Andrews.
Polizei: Frau stürzt bei Garmisch hundert Meter ab und stirbt
In Farchant bei Garmisch-Partenkirchen ist eine Frau bei einer Bergwanderung am Sonntag tödlich verunglückt. Die 59-Jährige war mit ihrem Mann unterwegs und stürzte aus zunächst unklarer Ursache an einem Aussichtspunkt hundert Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Rosenheim am Montag mitteilte. Rettungskräfte, Polizei und Bergwacht seien im Einsatz gewesen, doch die aus Bad Kreuznach stammende Frau sei gestorben.
Vulkan Merapi in Indonesien ausgebrochen
Der Vulkan Merapi in Indonesien ist erneut ausgebrochen. Der aktivste Vulkan des Landes spie am Montagmorgen Aschewolken in den Himmel, rote Lava floss den Krater hinab. Dörfer im Umkreis von mehr als drei Kilometern wurden mit grauer Asche bedeckt. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor, auch eine Evakuierungsanordnung gab es nicht.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 36,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 36,2 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2126 Neuinfektionen sowie vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.
Zahl der Erdbebenopfer auf Haiti steigt auf fast 1300
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat sich die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben fast verdoppelt. Inzwischen seien 1297 Leichen geborgen worden, teilte der Zivilschutz am Sonntag mit. Zuvor war von mehr als 700 Toten die Rede gewesen. Die Zahl der Menschen, die bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt wurden, liegt den Angaben zufolge nun bei mehr als 5700.
Zahl der Erdbebenopfer in Haiti steigt auf mehr als 700
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 700 gestiegen. Bislang seien 724 Leichen geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Hunderte weitere Menschen werden noch vermisst, mehr als 2800 Menschen wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt.
Europa: Absoluter Hitze-Rekord für Spanien (+47,4) gemessen
In Spanien ist ein neuer absoluter Hitze-Rekord für das Land gemessen worden: In der Kleinstadt Montoro in der andalusischen Provinz Córdoba wurde am Samstag ein Wert von 47,4 Grad verzeichnet, wie die nationale Wetterbehörde Aemet mitteilte. Es handele sich um "die höchste jemals in Spanien registrierte Temperatur".
Fußball-Legende Gerd Müller ist mit 75 Jahren gestorben
Der legendäre Fußballstar Gerd Müller ist tot. Er starb am frühen Sonntagmorgen im Alter von 75 Jahren, wie sein Verein Bayern München mitteilte. Müller hatte mit dem deutschen Rekordmeister und der deutschen Nationalmannschaft Geschichte geschrieben: Er erzielte in 607 Pflichtspielen 566 Treffer für den FC Bayern und stellte die bis heute unerreichte Rekordmarke von 365 Toren in der Bundesliga auf. Müller trug den Spitznamen "Bomber der Nation".
Flug von Frankfurt nach Mexiko wegen Terror-Alarm gestoppt
Am Flughafen Frankfurt ist am Samstag der Start einer Lufthansa-Maschine nach Cancun in Mexiko abgebrochen worden, weil Passagiere einen geplanten Selbstmordanschlag vermuteten. Vier indische Fluggäste hätten trotz Verbots kurz vor dem Start noch Nachrichten auf dem Handy geschrieben, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Andere Passagiere hätten die Nachrichten abfotografiert und mit einem Internet-Übersetzer ins Französische übertragen, wobei ein "fatales Missverständnis" entstanden sei.
Mindestens sechs Tote nach extremen Regenfällen in Japan
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Japan sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Einsatzkräfte durchkämmten suchten in den Unglücksorten im Zentrum und Westen Japans nach möglichen weiteren Opfern.
Hunderte behindern Rettungseinsatz in Düsseldorfer Altstadt
In der Düsseldorfer Altstadt hat am Samstagabend eine Gruppe Jugendlicher einen Rettungseinsatz behindert. Rettungskräfte seien auf der Bolkerstraße wegen eines medizinischen Notfalls nach einem Sturz im Einsatz gewesen, als sie plötzlich von vielen jungen Menschen umringt und bedrängt worden seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Polizeibeamte seien dann angerückt und hätten eine Absperrung gebildet.
Kampf gegen Waldbrände in Algerien hält an - 90 Tote gemeldet
In Algerien ist der Kampf gegen die verheerenden Waldbrände auch am Wochenende weitergegangen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren Einsatzkräfte gegen insgesamt 42 Brände in 15 Präfekturen im Einsatz. Bis Samstag wurden den örtlichen Behörden zufolge etwa 90 Todesopfer durch die Brände verzeichnet, darunter 33 Soldaten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter massiv auf 35,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 35,0 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 4728 Neuinfektionen sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder kontinuierlich an. Am Samstag hatte die Inzidenz 32,7 betragen, am Sonntag vergangener Woche lag sie noch bei 22,6. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach den RKI-Angaben vom Sonntag auf 3.821.013. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.867. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.679.500 an. (K. Berger--BTZ)
Islamistischer Terrorangriff? Messerangriff im Krefelder Stadtwald
In Krefeld ist ein junger Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der 20-Jährige sei in der Nacht zu Samstag mit seinen Freunden auf einer Wiese im Stadtwald unterwegs gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagabend mit. Plötzlich sei ihm ein Unbekannter entgegen gekommen und habe ihm in den Bauch gestochen.
Zoo des Stadtstaats: Erstmals Panda-Nachwuchs in Singapur
In Singapur ist erstmals ein Panda zur Welt gekommen. Das Pandaweibchen Jia Jia brachte nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung ein Jungtier zur Welt, wie der Zoo des Stadtstaats am Sonntag mitteilte. Zuvor waren in den vergangenen Jahren mehrere Paarungsversuche mit dem Pandamännchen Kai Kai fehlgeschlagen.