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USA prüfen Verbleib von teurem Geschenk an damaligen Außenminister Pompeo
Die USA prüfen einem Medienbericht zufolge den Verbleib von einer Flasche Whiskey im Wert von fast sechstausend Dollar, die Japan dem damaligen Außenminister Mike Pompeo geschenkt hat. Die Flasche für 5800 Dollar (4800 Euro) war dem Außenministerium laut "New York Times" vom Mittwoch am 24. Juni 2019 übergeben worden - zu dem Zeitpunkt sei Pompeo selbst zu Besuch in Saudi-Arabien gewesen. Ob er die mittlerweile vermisste Flasche später erhalten habe, sei unklar.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 19,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 19,4. Wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3539 Neuinfektionen sowie 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 16,0.
Prozess gegen Mutter von missbrauchtem Jungen in Fall Münster beginnt
Im Missbrauchskomplex Münster muss sich ab Donnerstag (09.00 Uhr) die Mutter des als Hauptopfer geltenden Jungen vor dem Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt der 31-Jährigen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern durch Unterlassen zur Last. Sie soll gewusst haben, dass ihr mittlerweile zu einer hohen Haftstrafe verurteilter Lebensgefährte ihren Sohn bei "unzähligen Gelegenheiten" schwer sexuell missbrauchte.
Psychiatrisches Gutachten in Prozess um Autoattacke von Volkmarsen erwartet
Im Prozess um die Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen wird am Donnerstag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht Kassel das umfassende psychiatrische Gutachten über den Angeklagten erwartet. Die Anklage wirft Maurice P. 91-fachen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Sein Motiv ist bis heute unklar.
"Forbes": Rihanna ist jetzt Milliardärin
Die Sängerin und Geschäftsfrau Rihanna ist einem Bericht des Magazins "Forbes" zufolge Milliardärin. Mit einem Vermögen von 1,7 Milliarden Dollar (mehr als 1,4 Milliarden Euro) sei die 33-Jährige eine der reichsten Musikerinnen der Welt, berichtete das US-Magazin am Mittwoch (Ortszeit). Allerdings stammt der Großteil des Vermögens von Rihanna aus eigenen Mode- und Kosmetik-Linien.
USA planen Impfpflicht für internationale Reisende
Die USA planen, ihre Grenzen für vollständig geimpfte Besucher wieder zu öffnen. Washington entwickele "einen stufenweisen Ansatz, der im Laufe der Zeit bedeuten wird, dass ausländische Staatsangehörige, die in die Vereinigten Staaten reisen - aus allen Ländern - vollständig geimpft sein müssen", sagte ein Beamter des Weißen Hauses am Mittwoch. Dabei werde es "begrenzte Ausnahmen" geben.
Keine Deutschen unter Todesopfern von Zugunglück in Tschechien
Bei dem schweren Zugunglück in Tschechien sind keine Deutschen ums Leben gekommen. "Unter den Opfern des Zugunglücks waren keine deutschen Staatsangehörigen", hieß es am Mittwochabend aus dem Auswärtigen Amt. Nach Angaben tschechischer Rettungskräfte handelte es sich bei den Toten um die tschechischen Lokführer der beiden Züge, die kollidiert waren, und eine Passagierin.
"Pokaa" ist Frankreichs erster Corona-Spürhund in einem Altenheim
Super-Spürnase "Pokaa": Der Golden Retriever kann Corona-Infektionen erschnüffeln und ist Frankreichs erster in einem Altenheim eingesetzter Corona-Spürhund. Er sei in der Lage, "alle bekannten Varianten zu erkennen", erklärte Alain Legrand, Leiter von "Handichiens". Der auf das Training von Assistenzhunden spezialisierte Verein hat den zwei Jahre alten Hund ausgebildet. Bei symptomatischen Fällen hat "Pokaa" laut Legrand eine Erfolgsquote von 100 Prozent, bei asymptomatischen Fällen von 95 Prozent.
Obama feiert 60. Geburtstag nur noch im kleinen Kreis
Nach öffentlicher Kritik will der frühere US-Präsident Barack Obama seinen 60. Geburtstag nun deutlich kleiner feiern als ursprünglich geplant. Statt mit hunderten Prominenten und Weggefährten wolle Obama nur im Kreise von "Familie und engen Freunden" feiern, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch. Die Sprecherin begründete den Schritt mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in den USA in der vergangenen Woche.
Unbekannte stehlen dutzende Kleintiere aus Garten in Mecklenburg-Vorpommern
Unbekannte haben aus einem Garten in Mecklenburg-Vorpommern dutzende Kleintiere gestohlen. Der Besitzer aus Stavenhagen vermisst 24 schwarze und schwarz-weiße Enten, zwölf schwarze Hühner sowie ein Frettchen, wie die Polizei Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte.
Weltraum: Boeing verschiebt den unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing hat den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Countdown zum Start wurde am Mittwoch gestoppt, weil es nach Angaben von Beoing weiter Probleme mit Ventilen im Antriebssystem der Raumkapsel gab.
Zahl der Fluttoten in Rheinland-Pfalz steigt auf 141
Rund drei Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Toten auf 141 erhöht. 115 davon seien bereits identifiziert worden, sagte ein Sprecher der Polizei Koblenz am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 17 Menschen würden weiterhin vermisst.
Bewaffneter Mob will nach Streit um Maskenpflicht Berliner Imbiss stürmen
Nach einem Streit um die Maskenpflicht hat ein bewaffneter Mob versucht, einen Berliner Imbiss zu stürmen. Am Dienstagnachmittag wurden Einsatzkräfte zu dem Imbiss im Ortsteil Altglienicke gerufen, wo hundert Menschen in das Geschäft eindringen wollten und die Mitarbeiter bedrohten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Vor Ort hätten die Beamten bei ruhiger Lage noch etwa 25 Menschen festgestellt.
16 Tote durch Blitzschläge bei Hochzeitsfeier in Bangladesch
Bei einer Hochzeitsfeier in Bangladesch sind mindestens 16 Menschen durch Blitzschläge ums Leben gekommen. In der Stadt Shibganj nahe der Grenze zu Indien schlugen am Mittwoch innerhalb weniger Sekunden mehrere Blitze ein, wie die Behörden mitteilten. Dabei wurde eine Hochzeitsgesellschaft getroffen, die gerade von einem Schiff kam, um sich vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen. Der Bräutigam wurde verletzt, die Braut war nicht dabei.
China schränkt wegen steigender Corona-Zahlen Auslandsreisen ein
Wegen steigender Corona-Zahlen schränkt China Auslandsreisen wieder stark ein. Wie die Einwanderungsbehörde in Peking am Mittwoch bekanntgab, werden vorübergehend keine normalen Reisepässe und "andere Ein- und Ausreisedokumente" für nicht unbedingt notwendige Auslandsreisen mehr ausgestellt. Anträge von Studierenden und Geschäftsreisenden, die dringend ins Ausland reisen müssen, werden aber weiter genehmigt, wie der Behördenvertreter Liu Haitao sagte.
Astrazeneca-Mitentwicklerin Sarah Gilbert mit eigener Barbie gewürdigt
Barbie ist jetzt auch Impfstoff-Erfinderin: Der US-Spielehersteller Mattel hat eine Barbie-Puppe zu Ehren der Mitentwicklerin des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca, Sarah Gilbert, auf den Markt gebracht. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll die Puppe die "nächste Generation" von Wissenschaftlerinnen inspirieren. Die Sarah-Gilbert-Barbie hat lange rote Haare und trägt eine Brille und einen schwarzen Hosenanzug.
Reguläre US-Zulassung für Biontech/Pfizer-Impfstoff September
Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer könnten in den USA einem Medienbericht zufolge Anfang September eine reguläre Zulassung für ihren bislang per Notfallzulassung genehmigten Corona-Impfstoff bekommen. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, hat sich die Zulassungsbehörde FDA eine "inoffizielle Frist" gesetzt, bis zum Tag der Arbeit am 6. September, einem gesetzlichen Feiertag, endgültig grünes Licht zu geben.
DRK: Hasselfeldt fordert bessere Vorsorge bei Katastrophenhilfe
Rund drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland hat die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, eine bessere Vorsorge bei der Katastrophenhilfe gefordert. "Wir müssen in der Tat bundesweit vorsorgen, mehr vorsorgen mit entsprechender Ausstattung zum Beispiel mit Stromaggregaten, Materialien für Trinkwasseraufbereitung, aber auch mit Zelten, Betten, Decken, Hygieneartikel – alles was man in diesen Krisensituationen braucht", sagte Hasselfeldt am Mittwoch im Sender Phoenix.
Infektionsrisiko bei vollständig Geimpften ist ein Drittel niedriger
Vollständig gegen Covid-19 Geimpfte haben laut einer britischen Studie ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Der am Mittwoch veröffentlichten Studie zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter positiv auf das Coronavirus getestet wird, bei einem Drittel gegenüber Ungeimpften. Geringer war demnach auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Corona-Infizierter mit vollständigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt.
IW-Studie: Bedeutungsverlust der Ehe könnte gestoppt sein
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Ehe in Deutschland kontinuierlich an Bedeutung verloren - ein Trend, der laut einer Studie nun allerdings gestoppt sein könnte. Waren 1991 noch 60,2 Prozent der Erwachsenen verheiratet, traf dies 2019 nur noch auf 51,0 Prozent zu, berichtete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Mittwoch. In der mittleren Alterskategorie der 40- bis 49-Jährigen sei der Rückgang mit 60,7 Prozent gegenüber 79,7 Prozent sogar noch stärker gewesen.
Schleswig-Holstein: Prozessbeginn um Ermordung zweier Frauen
In Kiel hat am Mittwoch ein Prozess um die mutmaßliche Ermordung zweier Frauen begonnen. Ein 41-jähriger Mann muss sich vor dem Landgericht in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt verantworten, weil er seine Opfer 2018 sowie 2020 im Abstand von zwei Jahren heimtückisch und zur Befriedigung des Geschlechtstriebs getötet haben soll. Sein erstes Opfer versteckte er in der Zwischenzeit auf dem Dachboden seines Wohnhauses in Rendsburg.
Nun sechs Tote nach der Explosion im Leverkusener Chemiepark
Eine Woche nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit anschließendem Großbrand hat sich die Zahl der Toten auf sechs erhöht. Ein weiterer Vermisster wurde tot aus den Trümmern geborgen und bereits identifiziert, wie eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte. Nähere Angaben zu dem Toten machte die Staatsanwaltschaft nicht. Ein Mensch wurde noch vermisst.
Tote und Verletzte bei Zugunglück nahe bayrischer Grenze in Tschechien
Bei einem schweren Zugunglück nahe der bayerischen Grenze sind in Tschechien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie die deutsche Betreibergesellschaft Länderbahn mitteilte, kollidierte am Mittwochmorgen in der Nähe von Domazlice ein aus München kommender Expresszug mit einem tschechischen Regionalzug. Am Unglücksort waren demnach zahlreiche Rettungsdienste sowie Notfallmanager aus Tschechien und Deutschland im Einsatz.
Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Zugunglück in Tschechien
Bei einem Zugunglück in Tschechien sind am Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stieß ein aus München kommender Expresszug im Dorf Milavce nahe der Grenze zu Bayern mit einem tschechischen Regionalzug zusammen.
Höchstwerte bei Infektionszahlen nach Corona-Tests in China
China hat nach Massentests zur Eindämmung eines Corona-Infektionsherdes neue Höchststände bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurde das Virus binnen eines Tages bei 71 Menschen nachgewiesen, der höchste Wert seit Januar. Die neuen Infektionsfälle gehen nach Einschätzung der chinesischen Gesundheitsbehörden auf einen Infektionsherd in der ostchinesischen Metropole Nanjing zurück, wo inzwischen Einschränkungen für hunderttausende Menschen gelten.
Israel verschärft Corona-Beschränkungen wegen Delta-Variante
Mit neuen Beschränkungen will Israel die wieder zunehmende Ausbreitung des Coronavirus im Land in den Griff bekommen. Unter anderem müssten ab Sonntag Masken bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als hundert Teilnehmern getragen werden, teilten die Behörden am Dienstagabend mit. In Innenräumen müsse auch beim Zusammentreffen von weniger als hundert Menschen jeder Teilnehmer mit dem "grünen Pass" eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachweisen.
Aggressiver Eisbär in Grönland wird möglicherweise erschossen
Ein Eisbär in Grönland soll möglicherweise erschossen werden, wenn er noch einmal Menschen gefährlich nah kommt. Das teilte das dänische Militär am Dienstag mit, nachdem der Bär einem Dokumentarfilmer auf einer Forschungsstation im Nordosten Grönlands in die Hand gebissen hatte. Die Armee erklärte das Tier zum "Problembär" und erlaubte dessen Tötung bei einem erneuten Vorfall.
Vergewaltiger nach 40 Jahren anhand von DNA der gezeugten Tochter gefasst
In Großbritannien ist ein Rentner 40 Jahre nach der Vergewaltigung einer Minderjährigen aufgrund einer DNA-Analyse zu elf Jahren Haft verurteilt worden - das Genmaterial stammte von seiner bei dem Verbrechen gezeugten Tochter. Der heute 74-jährige Täter konnte gefasst werden, weil die Tochter "die Hartnäckigkeit und Entschlossenheit" gehabt habe, Gerechtigkeit "für sich selbst und ihre Mutter" zu erreichen, sagte am Dienstag der Richter in Birmingham.
Boeing verschiebt unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing hat den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) wenige Stunden vor dem geplanten Start verschoben. "Wir bestätigen, dass der heutige Test abgesagt wurde", erklärte Boeing Space am Dienstag im Onlinenetzwerk Twitter. Weitere Details würden folgen.
Rentnerin verwechselt Bremse mit Gas und verursacht teuren Unfall
Eine Rentnerin hat am Dienstag in Schleswig-Holstein das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und einen teuren Autounfall mit drei Fahrzeugen verursacht. Ein 83-Jähriger wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Demnach wollte der Mann am Mittag auf einem Supermarktparkplatz in Bredstedt im Kreis Nordfriesland einparken.
Prozess gegen 84-jährigen Panzerbesitzer endet mit Bewährungsstrafe
Rund sechs Jahre nach dem Fund einer großen privaten Waffensammlung inklusive eines alten Weltkriegspanzers hat das Kieler Landgericht einen 84-Jährigen am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie zahlreichen Auflagen verurteilt. So muss der Sammler nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen mehrerer Verstöße gegen die Waffen- sowie Sprengstoffgesetze 250.000 Euro bezahlen. Außerdem muss er den Panzer und eine Flugabwehrkanone an geeignete Stellen verkaufen.
Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen
Bangladesch will binnen einer Woche mindestens zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. Wie der Minister A.K.M Mozammel Haque am Dienstag bekanntgab, sollen die Impfungen ab Samstag in 14.000 Impfzentren im ganzen Land erfolgen. Alte Menschen, Arbeiter und Ladenbesitzer sollen demnach bevorzugt geimpft werden.