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Polizei in Mecklenburg-Vorpommern findet zweimal nacheinander Waffen bei Verdächtigem
Bei gleich zwei Einsätzen bei einem einzigen Verdächtigen hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Waffen und Munition entdeckt. Der 39-jährige Deutsche soll zunächst seinen Bruder bedroht haben, woraufhin die Polizei am Mittwoch seine Hütte im Ort Pampow durchsuchte, wie die am Donnerstag in Ludwigslust mitteilte. Dabei seien unter anderem eine mutmaßlich scharfe Schrotflinte, vier Luftgewehre und zwei Macheten gefunden worden.
Tierschützer verzeichnen 59 Fälle von Tiersammelsucht
Im vergangenen Jahr haben Tierschützer 59 Fälle von Tiersammelsucht verzeichnet. Insgesamt waren mehr als 3600 Tiere betroffen, wie der Deutsche Tierschutzbund am Donnerstag mitteilte. Pro Woche gab es damit mindestens einen Fall. 2019 hatte die Fallzahl noch bei 50 gelegen. Der Dachverband geht nach eigenen Angaben von einer hohen Dunkelziffer aus.
Mindestens neun Tote bei schweren Überschwemmungen im Norden der Türkei
Bei den schweren Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach einem weiteren Vermissten in der Stadt Bartin dauere noch an, teilte das Katastrophenschutzministerium am Donnerstag mit. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan telefonierte nach Angaben eines Sprechers mit den führenden Politikern der betroffenen Regionen und versprach, jede verfügbare staatliche Unterstützung bereitzustellen.
Mindestens fünf Tote bei schweren Überschwemmungen im Norden der Türkei
Bei den schweren Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind inzwischen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach einem weiteren Vermissten in der Stadt Bartin dauere noch an, teilte das Katastrophenschutzministerium am Donnerstag mit. Rettungskräfte verteilten in den betroffenen nördlichen Regionen Lebensmittel und brachten tausende Menschen in Studentenwohnheimen unter.
Mehr als 500 nächtliche Feuerwehr-Einsätze gegen Waldbrände in Italien
Mehr als 500 Waldbrände haben die Feuerwehr in Italien in der Nacht zum Donnerstag in Atem gehalten. In den vergangenen zwölf Stunden hätten Feuerwehrleute zu 528 Einsätzen ausrücken müssen, teilte die Feuerwehr am Donnerstagvormittag mit. Allein auf Sizilien rückte die Feuerwehr demnach 230 Mal aus. Mittlerweile sei die Situation auf der Insel aber "unter Kontrolle", führte die Feuerwehr aus.
Achtjähriger soll zwei Brände in bayerischer Kirche gelegt haben
Ein Achtjähriger soll zweimal in einer Kirche im bayerischen Bad Endorf Brände gelegt haben. Ermittlungen der Kriminalpolizei hätten eindeutig ergeben, dass für zwei Kleinbrände im April ein acht Jahre altes Kind verantwortlich sei, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag in Rosenheim mit.
Britische Polizei will Missbrauchsvorwürfe gegen Prinz Andrew erneut überprüfen
Nach einer Zivilklage in den USA will auch die britische Polizei die Missbrauchsvorwürfe gegen Prinz Andrew erneut überprüfen. Die Chefin der Londoner Polizei, Cressida Dick, sagte am Donnerstag im Radiosender LBC, sie habe ihre Kollegen gebeten, "sich das Material noch einmal anzusehen". "Niemand steht über dem Gesetz", fügte die Polizeichefin hinzu. Die Londoner Polizei, die bisher keine Ermittlungen gegen den Herzog von York aufgenommen hat, werde ihre Position daher "natürlich noch einmal überprüfen".
Nach Betrug mit falschen Polizisten fünf Geldabholer in München festgenommen
Nach einem Betrug mit falschen Polizeibeamten hat die bayerische Polizei in München fünf mutmaßliche Geldabholer festgenommen. Die Männer im Alter zwischen 17 und 58 Jahren kamen in der vergangenen Woche in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Donnerstag in Straubing mitteilte.
ADAC-Wissenstest für Radfahrer zeigt mangelnde Kenntnis von Verkehrsregeln
In einem deutschlandweiten Wissenstest des ADAC für Radfahrer haben viele Radler eine mangelnde Kenntnis der aktuellen Verkehrsregeln gezeigt. Nur ein Prozent der 4500 befragten Radfahrerinnen und Radfahrer ab 14 Jahren konnte fast alle Testfragen korrekt beantworten, wie der Automobilklub am Donnerstag mitteilte. Im Durchschnitt seien 60 Prozent der Antworten richtig gewesen.
Säugling in Baden-Württemberg stirbt nach mutmaßlichem Kontakt mit Schädlingsmittel
In Baden-Württemberg ist ein Säugling nach einem mutmaßlichen Kontakt mit Schädlingbekämpfungsmitteln gestorben. Es bestehe der Verdacht, dass es zwischen dem Zustand des Kinds bei Einlieferung in ein Krankenhaus und dem Einsatz eines Kammerjägers in der Wohnung der Familie einen Zusammenhang gebe, teilte die Polizei in Ravensburg am Donnerstag mit. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.
Drei Jahre Haft für ehemaligen K-Pop-Star Seungri in Südkorea
In Südkorea ist der ehemalige K-Pop-Star Seungri wegen Prostitutions- und Glücksspielvorwürfen zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Ein Militärgericht sprach den über einen Sex- und Drogenskandal gestürzten Sänger am Donnerstag in allen neun Anklagepunkten schuldig, wie das Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte. Das Ex-Mitglied der erfolgreichen Boyband Bigbang muss zudem 1,15 Milliarden Won (rund 750.000 Euro) Strafe zahlen.
Diakonie Katastrophenhilfe fordert besseren Schutz vor Folgen von Wetterextremen
Die Diakonie Katastrophenhilfe fordert mehr Investitionen in die Vorsorge vor Naturkatastrophen. "Der Klimawandel ist kein Horrorszenario, sondern längst Realität", erklärte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Dagmar Pruin, zur Vorstellung des Jahresberichts 2020 am Donnerstag in Berlin. Weltweit, aber auch in Deutschland müssten Dämme, Rücklaufbecken oder Schutzräume zum Schutz vor Hochwasser entstehen.
Nächtlicher Regen sorgt in Waldbrandgebieten in Griechenland für Entspannung
Nächtlicher Regen hat in den Waldbrandgebieten in Griechenland für etwas Entspannung gesorgt. Die Regenfälle auf der Insel Euböa, der Halbinsel Peloponnes und dem zentralgriechischen Festland hätten am Donnerstag zu einer Verbesserung der Lage beigetragen, sagte der Bürgermeister der von einem Großbrand betroffenen Gemeinde Gortynia auf dem Peloponnes, Stathis Koulis.
Polizei geht mit Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in fünf NRW-Städten vor
Mit einer Razzia in mehreren Städten ist die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten Düsseldorfer Einsatzkräfte 21 Objekte in der Landeshauptstadt sowie in Meerbusch, Kaarst, Neuss, Hürth und Gelsenkirchen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gemeinsam mitteilten.
Neuseeland will seine Grenzen 2022 schrittweise wieder öffnen
Neuseeland wird seine Grenzen voraussichtlich im kommenden Jahr schrittweise wieder öffnen. Bis Ende des Jahres sollen die strengen Grenzkontrollen noch beibehalten werden, wie Regierungschefin Jacinda Ardern am Donnerstag sagte. Die Änderungen im Jahr 2022 würden dann "vorsichtig und überlegt" erfolgen, um zu verhindern, dass Coronavirus-Varianten wie die hochansteckende Delta-Variante nach Neuseeland gelangen.
Bergwanderer stürzt am Watzmann rund 200 Meter tief in den Tod
Am Watzmann in den Berchtesgadener Alpen ist ein Bergwanderer rund 200 Meter tief in den Tod gestürzt. Wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag berichtete, war der 59-Jährige am Mittwoch mit zwei Begleitern in der Ostwand des rund 2700 Meter hohen Berges unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Der Mann erlitt tödliche Kopfverletzungen. Der genaue Ablauf des Unglücks war noch unklar.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 27,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen mitteilte, erhöhte sie sich von 25,1 auf 27,6. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 19,4 gelegen.
Hubschrauber mit 13 Touristen an Bord im Fernen Osten Russlands abgestürzt
Ein mit Touristen besetzter Hubschrauber ist am Donnerstag auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands verunglückt. Die Maschine mit 16 Menschen an Bord stürzte in einen See im Kronozki-Naturreservat, wie die Regionalregierung mitteilte. Acht Insassen überlebten demnach den Absturz. Das Schicksal der anderen Passagiere war zunächst unklar. Die Einsatzkräfte gehen einem Bericht zufolge aber nicht davon aus, noch weitere Überlebende zu finden.
US-Gesundheitsbehörde empfiehlt Schwangeren Corona-Impfung
Angesichts des Vormarsches der Deltavariante des Coronavirus empfiehlt die US-Gesundheitsbehörde CDC nun auch Schwangeren eine Impfung gegen das Coronavirus. "Die Impfungen sind sicher und effektiv", sagte am Mittwoch CDC-Chefin Rochelle Walensky. Eine Infektion mit dem Virus könne "bei Schwangeren schwerwiegende Konsequenzen" haben. Dazu zählten unter anderem Fehlgeburten.
Namibia verkauft bei Elefanten-Auktion nur ein Drittel der Tiere
Um die Zahl der Elefanten in Namibia zu verringern, wollte das südafrikanische Land 170 Dickhäuter verkaufen - bei einer Auktion wurden nun aber nur gut ein Drittel der Tiere versteigert. Wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte, wurden Abnehmer für 57 der im Dezember zum Verkauf angebotenen Elefanten gefunden. Die Regierung nahm damit umgerechnet gut 340.000 Euro ein.
Mindestens zehn Tote bei Erdrutsch in Indien
Bei einem Erdrutsch im Norden Indiens sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen auf einer Straße im Bundesstaat Himachal Pradesh am Mittwoch fieberhaft nach Überlebenden. Die Behörden gehen von rund 60 Verschütteten aus.
1850 Pfund für ein ungenießbares Stück Kuchen
Viel Geld für ein ungenießbares Stück Kuchen hat ein Bieter bei einer Versteigerung in Großbritannien gezahlt. Für ein Stück der Hochzeitstorte des britischen Thronfolgers Prinz Charles und der 1997 tödlich verunglückten Lady Diana lag das Endgebot beim Auktionshaus Dominic Winter im westenglischen Cirencester am Mittwoch bei 1850 Pfund (2558 Euro) und damit mehr als drei Mal so hoch wie die erwarteten 300 bis 500 Pfund.
China genehmigt Testreihe mit Kombination aus zwei verschiedenen Corona-Vakzinen
Die chinesische Arzneimittelaufsicht hat die erste Studie in der Volksrepublik mit einer Kombination aus verschiedenen Corona-Impfstoffen genehmigt. Bei der Testreihe wird der Impfstoff CoronaVac, der von dem chinesischen Hersteller Sinovac aus inaktiviertem Virus hergestellt wird, mit einem DNA-basierten Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Inovio kombiniert, wie Advaccine Biopharmaceuticals Suzhou, Inovios Partnerunternehmen in China, am Mittwoch mitteilte.
Polizei zieht Hähnchenwagen wegen desaströser Hygienezustände aus dem Verkehr
Wegen desaströser hygienischer Zustände hat die Polizei in Heidelberg einen Hähnchenwagen aus dem Verkehr gezogen. In dem Kleintransporter hätten Hähnchenschenkel und -spieße sowie Salate ungekühlt in Kartons und Plastikbehältern auf dem Boden gelegen, teilten die zuständigen Beamten in Mannheim am Mittwoch mit. Die Ladung war darüber hinaus nicht ausreichend gesichert.
Bete und impfe
Nicht nur mit Gebeten, sondern auch mit Impfspritzen wird im Wiener Stephansdom künftig gegen die Corona-Pandemie gekämpft. In der Barbarakapelle des größten Sakralbaus Wiens wurde am Mittwoch ein Corona-Impfzentrum eingeweiht, das ab Donnerstag in Betrieb geht. "Wir sind in einer Gesundheitskrise, die alle Menschen betrifft, da braucht es außergewöhnliche Maßnahmen", begründete Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA die Wahl des neuen Standortes.
Schicksal von vermisster Frau aus Baden-Württemberg nach 43 Jahren geklärt
Rund 43 Jahre nach dem Verschwinden einer Frau in Baden-Württemberg hat die Polizei ihr Schicksal aufgeklärt. Wie die Beamten am Mittwoch in Pforzheim mitteilten, wurden im Frühjahr in einem Waldstück bei Calw gefundene Knochen und Kleidungsstücke durch DNA-Tests inzwischen zweifelsfrei der damals 36-Jährigen zugeordnet. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es demnach nicht.
Corona-Tests auch in Frankreich ab Mitte Oktober kostenpflichtig
Ebenso wie in Deutschland sollen auch in Frankreich Corona-Tests künftig kostenpflichtig werden. Das Angebot von Gratis-Tests werde Mitte Oktober enden, kündigte die Regierung in Paris am Mittwoch an. Präsident Emmanuel Macron warnte zugleich vor einem Nachlassen im Kampf gegen die Corona-Pandemie: "Die Gesundheitskrise liegt nicht hinter uns, ganz klar, wir werden noch mehrere Monate mit dem Virus leben."
Macron warnt vor Nachlassen im Kampf gegen die Corona-Pandemie
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vor einem Nachlassen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gewarnt. "Die Gesundheitskrise liegt nicht hinter uns, ganz klar, wir werden noch mehrere Monate mit dem Virus leben", sagte Macron am Mittwoch bei der per Videokonferenz stattfindenden Sitzung des Corona-Kabinetts. Der Staatschef wies auf die "besorgniserregende Bestandsaufnahme" in den südfranzösischen Regionen Provence-Alpes-Côte dAzur, Okzitanien sowie Korsika hin.
Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Algerien auf 65 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch die Waldbrände in Algerien ist auf 65 gestiegen. Unter den Opfern seien 28 Soldaten, berichtete das Staatsfernsehen des nordafrikanischen Mittelmeerlandes am Mittwoch. Die meisten Opfer gab es demnach im Verwaltungsbezirk Tizi Ouzou. Zwölf bei den Rettungseinsätzen schwer verletzte Soldaten schwebten in Lebensgefahr. Am Dienstag hatte die algerische Regierung noch von mindestens 42 Todesopfern, darunter 25 Soldaten, gesprochen.
Passanten stellen 85-Jährigen nach sexuellem Übergriff in Schleswig-Holstein
Im schleswig-holsteinischen Wedel ist ein 85-Jähriger nach einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff auf ein Mädchen von Passanten gestellt worden. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch griff der Mann nach ersten Ermittlungsergebnissen an einer Bushaltestelle nach dem Gesäß einer Zwölfjährigen. Das Mädchen rannte weg und sprach einer Passantin an, die sich den Mann zeigen ließ. Die 45-Jährige verfolgte sodann den auf einem Fahrrad fliehenden mutmaßlichen Täter und holte ihn ein.
Zusätzlich zu Waldbränden nun auch noch Rekordhitze in Italien erwartet
Während einige Regionen Italiens bereits mit Waldbränden zu kämpfen haben, hat sich das Mittelmeerland am Mittwoch auf neue Hitzerekorde vorbereitet. Italiens bislang heißeste Woche in diesem Sommer brachte in Sizilien bereits Gluthitze mit bis zu 47 Grad. Der nationale Wetterdienst rechnet noch für Mittwoch damit, dass der bisherige landesweite Hitzerekord von 48,5 Grad übertroffen wird. Er war 1999 auf Sizilien erreicht worden.
Hafturteil nach tödlichem Angriff auf Feuerwehrmann in Augsburg rechtskräftig
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Feuerwehrmann in Augsburg muss ein 17-Jähriger für viereinhalb Jahre in Haft. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verwarf seine Revision gegen das Urteil des Augsburger Landgerichts vom November 2020, wie er am Mittwoch mitteilte. Das Urteil wegen Körperverletzung mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung ist damit rechtskräftig. (Az. 1 StR 194/21)