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Rekordzahl von sechs Millionen Corona-Tests in Frankreich
Die Einführung einer Corona-Testpflicht in Frankreich hat zu einem Rekord geführt: In der vergangenen Woche wurden nach Behördenangaben vom Donnerstag fast sechs Millionen Tests vorgenommen, rund 40 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Besonders oft ließen sich jüngere Leute zwischen 25 und 40 Jahre testen.
Hongkonger verärgert über Quarantäne-Ausnahme für Schauspielerin Nicole Kidman
Eine Ausnahme von den strikten Quarantäne-Regelungen in Hongkong für die australische Schauspielerin Nicole Kidman hat bei vielen Einwohnern für Empörung gesorgt. Die chinesische Finanzmetropole gestattete der 54-Jährigen, die Corona-Vorschriften zu umgehen, um an den Dreharbeiten für die Amazon-Serie "Expats" über das Leben von Auswanderern teilzunehmen, wie das Büro für Handel und wirtschaftliche Entwicklung bestätigte. Auch für mehrere weitere Filmschaffende gelte diese Ausnahme.
Schwere Anschuldigungen im New Yorker Missbrauchsprozess gegen R&B-Star R.Kelly
Mit schweren Anschuldigungen der Anklage hat in New York der Missbrauchsprozess gegen den berühmten R&B-Musiker R. Kelly begonnen. Staatsanwältin Maria Cruz Melendez warf dem Sänger des Welthits "I Believe I Can Fly" am Mittwoch vor, über Jahrzehnte seinen Ruhm genutzt zu haben, um "junge Mädchen, Jungen und Frauen für seine sexuelle Befriedigung auszubeuten". Die Verteidigung sprach hingegen von einvernehmlichen Sex.
Prozess um Amokfahrt von Trier beginnt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen
Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat am Donnerstag der Prozess um die Amokfahrt von Trier mit fünf Toten vor dem Landgericht der rheinland-pfälzischen Stadt begonnen. Der Angeklagte Bernd W. schwieg zum Prozessauftakt. Die Anklage wirft ihm fünffachen Mord, versuchten Mord in 18 Fällen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung in 14 Fällen vor. Er fuhr laut Anklage vor über acht Monaten, am 1. Dezember 2020, mit einem Auto in die Fußgängerzone.
Prozess um Autoattacke in Trierer Fußgängerzone mit fünf Toten begonnen
Mehr als acht Monate nach der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone mit fünf Toten hat am Donnerstag vor dem Landgericht der rheinland-pfälzischen Stadt der Prozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-Jährigen fünffachen Mord, versuchten Mord in 18 Fällen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung in 14 Fällen vor.
14-Jähriger in Marseille mit Sturmgewehr erschossen
In der südfranzösischen Küstenstadt Marseille ist ein 14-jähriger Jugendlicher mit einem Sturmgewehr erschossen worden. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wurden bei dem Angriff zudem ein weiterer 14-Jähriger und ein Achtjähriger verletzt. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin verurteilte die Tat als "schändlich" und machte Drogenbanden dafür verantwortlich.
19-Jähriger bei Hannover durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt
In Seelze bei Hannover hat ein 18-Jähriger am Mittwoch einen 19-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die beiden in Streit geraten, woraufhin der Jüngere den Älteren angegriffen habe, teilte die Polizei am Mittwochabend mit. Ein Zeuge habe den Notruf betätigt und der 18-Jährige sei geflohen.
Überfall statt Treffen mit Escort-Dame in Hannover
In Hannover ist ein 38-Jähriger nach einem Treffen mit einer "Escort-Dame" ausgeraubt worden. Die Tat habe sich bereits am 6. August ereignet, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mann habe die Frau am Vortag bereits einmal getroffen - bei der zweiten Verabredung im Stadtteil Ricklingen stieß er allerdings nicht auf sie, sondern auf zwei Männer, die ihm im Treppenhaus auflauerten.
Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Haiti steigt auf fast 2200
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti am Wochenende ist die Zahl der Todesopfer auf fast 2200 gestiegen. Wie die Zivilschutzbehörde des Karibikstaates am Mittwoch (Ortszeit) bei Twitter mitteilte, beläuft sich die Zahl der Toten inzwischen auf 2189. Die Zahl der Verletzten stieg demnach auf 12.268.
Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens
Im Norden Kaliforniens breitet sich ein weiterer Waldbrand rasch aus. Die US-Behörden riefen am Mittwoch tausende Menschen auf, sich wegen des "Caldor Fire" in Sicherheit zu bringen. Das am Samstag ausgebrochene Feuer war innerhalb von 24 Stunden um das Achtfache angewachsen und umfasste bis Mittwoch eine Fläche von rund 215 Quadratkilometern.
Biden ordnet Corona-Impfpflicht in bestimmten Pflegeheimen an
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter bestimmter Pflegeheime angekündigt. Wie Biden am Mittwoch im Weißen Haus sagte, soll die Impfpflicht in Heimen gelten, in denen über die öffentlichen Krankenversicherungen Medicare und Medicaid abgesicherte Menschen leben. Nach Angaben des Weißen Hauses betreffen die geplanten Regelungen landesweit mehr als 15.000 Pflegeheime mit 1,3 Millionen Mitarbeitern und 1,6 Millionen Bewohnern.
Missbrauchsprozess gegen R&B-Star R. Kelly in New York hat begonnen
Begleitet von einem großen Medieninteresse hat am Mittwoch in New York der Missbrauchsprozess gegen den berühmten R&B-Musiker R. Kelly begonnen. Dem 54-jährigen Sänger des Welthits "I Believe I Can Fly" werden unter anderem sexueller Missbrauch Minderjähriger, Entführung und Bestechung in den Jahren 1994 bis 2018 vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht Kelly eine langjährige Haftstrafe.
USA bieten allen Bürgern ab 20. September Corona-Auffrischungsimpfung an
Die USA werden von Mitte September an allen Bürgern eine Corona-Auffrischungsimpfung anbieten. Die US-Gesundheitsbehörden begründeten dies am Mittwoch mit einer über die Zeit nachlassenden Schutzwirkung der Impfstoffe und der Ausbreitung der Delta-Variante. Ab dem 20. September soll deswegen eine dritte Impfdosis mit den Vakzinen von Biontech/Pfizer oder Moderna angeboten werden. Die dritte Dosis kann acht Monate nach der zweiten Dosis verabreicht werden.
19-Jährige startet in Belgien zu Solo-Flug um die Welt
Mit 19 Jahren allein um die Erde fliegen: Mit diesem Ziel ist am Mittwoch Zara Rutherford von Belgien aus in den Himmel gestartet. Insgesamt will der britisch-belgische Teenager 52 Länder durchreisen und die jüngste Frau werden, die die Solo-Flugumrundung der Erde schafft. Zunächst aber startete sie auf ihrer ersten Etappe mit ihrem Ultraleichtflugzeug von ihrer Heimatstadt Kortrijk nur zu einem kurzen "Sprung" über den Ärmelkanal nach England.
Produzent von K-Pop-Band BTS ist Südkoreas bestverdienender Angestellter
Die weltweiten Erfolge der K-Pop-Band BTS machen sich auch im Portemonnaie ihres Produzenten bemerkbar: Kang Hyo-won verdiente von Januar bis Juli dieses Jahres mehr als 40 Milliarden Won (rund 29 Millionen Euro) - und damit so viel, wie kein anderer Beschäftigter eines an der Börse notierten südkoreanischen Unternehmens. Diese Summe setze sich zusammen aus dem offiziellen Gehalt des 37-Jährigen, Aktienoptionen und Erfolgszuschlägen, heißt es in am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen.
Als Umschlagplatz berüchtigtes Hongkong macht gegen Wildtierhandel mobil
Die Behörden im als Umschlagplatz berüchtigten Hongkong wollen verstärkt gegen den Wildtierhandel vorgehen: Das Parlament in der chinesischen Sonderverwaltungszone verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, wonach das Schmuggeln von geschützten Wildtieren und deren Produkten künftig unter den Strafbestand der organisierten Kriminalität fällt. Damit werden die möglichen Strafen deutlich erhöht, der Wildtierhandel steht auf einer Stufe wie Drogen- und Menschenhandel.
Mehr als neun Jahre Haft für riesigen Anlagebetrug über 164 Millionen Euro
Wegen großangelegten Anlagebetrugs in Höhe von rund 164 Millionen Euro ist ein 48-Jähriger am Mittwoch in München zu neun Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter des Landgerichts München I sahen es laut einer Mitteilung als erwiesen an, dass der Angeklagte über viele Jahre hinweg ein ausgeklügeltes Schneeballsystem mit Fonds betrieb, in die private Anleger im Vertrauen auf Gewinnversprechen hohe Summen investierten.
US-Professor gegen ein Bartverbot an Mormonen-Universität
Eine haarige Angelegenheit: Ein emeritierter US-Professor hat eine Petition gegen das Bartverbot an einer von der Mormonenkirche geleiteten Universität gestartet. Die Hochschule im Bundesstaat Utah schreibt Studenten vor, glatt rasiert oder höchstens mit einem kleinen Schnurrbart zu den Vorlesungen zu erscheinen. Dagegen will Warner Wordsworth mit seiner Petition "Bring back the beard" (Bringt die Bärte zurück) vorgehen.
Israel verschärft Corona-Beschränkungen nochmals
Angesichts der höchsten Zahl an Neuinfektionen seit Januar hat Israel die Corona-Beschränkungen am Mittwoch nochmals verschärft. Ab sofort seien für den Zutritt zu Hotels, Restaurants sowie Sport- und Kulturveranstaltungen eine komplette Impfung oder die Vorlage eines negativen Testergebnisses notwendig, erklärte das Gesundheitsministerium. Dies gelte auch für Synagogen, Moscheen oder Kirchen, wenn sich mehr als 50 Menschen in ihnen versammeln.
Papst nennt Corona-Impfungen "Akt der Liebe"
Papst Franziskus hat die Impfungen gegen das Coronavirus als einen "Akt der Liebe" bezeichnet. Dank der Vakzine gebe es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie, "aber nur, wenn sie für alle verfügbar sind und wir zusammenarbeiten", sagte das Oberhaupt der Katholiken am Mittwoch in einer Videobotschaft zur Unterstützung einer US-Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft in Nord-, Mittel- und Südamerika.
RKI: Mehr als 8300 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist deutlich angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 8324 Neuinfektionen gemeldet - am Vortag waren es 3912 Fälle. Zudem wurden 22 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 40,8.
Delta-Variante des Coronavirus in Neuseeland nachgewiesen
Der Corona-Fall, der in Neuseeland zu einem landesweiten Lockdown geführt hat, ist auf die hochansteckende Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Bis Mittwoch wurden nach Angaben von Regierungschefin Jacinda Ardern vier weitere Infektionsfälle registriert. In einem Fall sei eine Krankenschwester in einem Krankenhaus von Auckland betroffen. Für die Klinik sei ein "interner Lockdown" verhängt worden, erklärte Ardern. Alle Mitarbeiter und Patienten würden nun getestet.
Zahl der Toten nach Erdbeben in Haiti steigt auf fast 2000
Nach dem starken Erdbeben in Haiti hat sich die Zahl der Toten auf fast 2000 erhöht. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Dienstag starben mindestens 1941 Menschen, mehr als 9900 Menschen wurden verletzt. Durch das Beben der Stärke 7,2 wurden am Wochenende mehr als 60.000 Häuser zerstört und 76.000 weitere Gebäude beschädigt. Unterdessen peitschte der Tropensturm "Grace" mit heftigen Regenfällen über das Land.
Möglicherweise zweiter Fall von Ebola in der Elfenbeinküste
In der Elfenbeinküste gibt es womöglich einen zweiten Fall einer Infektion mit dem lebensgefährlichen Ebola-Virus. Neben dem bereits am Samstag bekanntgegebenen Ansteckungsfall sei inzwischen ein "Verdachtsfall" aufgetreten, sagte der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jasarevic, am Dienstag in Genf. Daneben werde neun identifizierten Kontakten zu diesem "Verdachtsfall" nachgegangen.
Feuerwehr: Frau nach Flutwelle in Höllentalklamm tot geborgen
Nach einer durch Starkregen ausgelösten Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen in Bayern ist eine Frau tot geborgen worden. Nach Angaben der Polizei in Rosenheim fanden Einsatzkräfte sie am Dienstagmorgen leblos im Wasser des durch die Schlucht fließenden Bachs. Die Suche nach einem zweiten Vermissten lief zunächst weiter, wurde am Nachmittag nach Polizeiangaben aber vorerst eingestellt.
Polizei: Unbekannte zerstören Impfzentrum in Südfrankreich
Unbekannte haben ein Impfzentrum in Südfrankreich verwüstet und hunderte Dosen Vakzin zerstört. "Es handelt sich um klassischen Vandalismus", sagte die Bürgermeisterin des betroffenen Ortes Saint-Orens-de-Gameville, Dominique Faure, am Dienstag. Die Täter hätten in dem Impfzentrum nahe Toulouse Tische, Stühle und zwei Computerbildschirme zerstört. Nach Angaben der Bürgermeisterin funktionierte die Alarmanlage nicht.
Schwerer Tornado zieht Schneise der Verwüstung durch ostfriesische Gemeinde
Ein starker Tornado hat in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland zahlreiche Häuser teils erheblich beschädigt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vom Dienstag waren mindestens 50 Gebäude betroffen sowie fünf davon wegen schwerer Beschädigungen unbewohnbar. Verletzt wurde bei dem Unwetter vom Montagabend nach einer ersten Bilanz der Einsatzkräfte allerdings niemand.
Baden-Württemberg: 49-Jähriger hortet Waffen in großer Zahl
Weil er eine Vielzahl von Pistolen, Gewehren und Munition bei sich hortete, hat die Polizei in Freiburg Ermittlungen gegen einen 49-Jährigen aufgenommen. Ihm wird ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Demnach wurden bereits Ende April mehrere Räume des Manns in Emmendingen und Waldkirch durchsucht.
Weiterer Tatverdächtiger in Missbrauchskomplex Münster steht vor Gericht
Vor dem Landgericht Münster hat am Dienstag ein Prozess gegen einen weiteren Tatverdächtigen im Missbrauchskomplex begonnen. Zur Verlesung der Anklage wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft legt dem 38-Jährigen aus Wuppertal zur Last, einen damals Neunjährigen vermutlich im Auto von dessen bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteiltem Ziehvater Adrian V. schwer sexuell missbraucht zu haben.
Amphibien und Reptilien in Deutschland am stärksten im Bestand gefährdet
Amphibien und Reptilien sind in Deutschland am stärksten im Bestand gefährdet. Jede zweite Amphibienart und mehr als zwei Drittel der Reptilienarten sind gefährdet, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum am Dienstag in Bonn mitteilten. Damit ist der Anteil bestandsgefährdeter Arten laut den Studienautoren höher als in jeder anderen Artengruppe.
Rückenleiden bei Krankschreibungen erstmals Ursache Nummer eins
Rückenbeschwerden sind erstmals seit Jahren die Ursache Nummer eins für Krankschreibungen. Ein Grund dafür könnten die Arbeitsbedingungen im Homeoffice sein, erklärte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) am Dienstag in Hannover. Zu Hause fehlten häufig ein geeigneter Schreibtisch und Bürostuhl, das lange Sitzen in ungesunder Haltung vor dem Rechner führe zu mehr Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden.
Prozess gegen Essener Oberarzt wegen Totschlagsverdachts begonnen
Gegen einen Oberarzt des Essener Universitätsklinikums hat am Dienstag ein Prozess wegen des Verdachts des Totschlags vor dem Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt begonnen. Nach der Verlesung der Anklage gab die Verteidigung eine Erklärung ab, in welcher der Tatvorwurf bestritten wurde, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft legt Andreas B. zur Last, im November einem 47-jährigen schwerkanken Patienten eine tödliche Kombination von Medikamenten verabreicht zu haben.