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"Grace" wird zu mächtigem Hurrikan der Kategorie 3
Der Tropensturm "Grace" hat sich kurz vor seinem Auftreffen auf Land im Osten Mexikos zu einem mächtigen Hurrikan der Kategorie 3 entwickelt. Wie das US-Hurrikanzentrum NHC am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, gewann "Grace" über dem Golf von Mexiko rasch an Kraft. Es wurden Windgeschwindigkeiten von 195 Kilometer pro Stunde gemessen.
Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 50
Erstmals seit Mai ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen wieder auf einen Wert über 50 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen eine Inzidenz von 51,6 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Vortag war die Inzidenz noch mit 48,8 angegeben worden. Bundesweit wurden 8092 Neuinfektionen binnen eines Tages mit dem Coronavirus nach 9280 am Vortag gemeldet.
New York bereitet sich auf Hurrikan "Henri" vor
Teile der Ost-Küste der USA, darunter auch New York, bereiten sich auf einen der stärksten Stürme seit rund einem Jahrzehnt vor. Der Tropensturm "Henri" dürfte am Freitag oder Samstag zum Hurrikan werden, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) mit. Die Wetterdienste warnten vor gefährlichen Windböen, Sturmfluten, Starkregen und Überschwemmungen. "Henri" sollte am Sonntag in Long Island oder im Süden von Neuengland auf Land treffen.
Schärfere Regeln für Hundehaltung geplant
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will die Vorschriften für die Hundehaltung und den Zoofachhandel verschärfen. Die Kettenhaltung von Hunden werde "grundsätzlich" verboten, sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Auch würden die Anforderungen an die Hundezucht verschärft. "Eine Mindestzeit von vier Stunden für den täglichen Umgang mit den Welpen wird dann zum Beispiel vorgegeben", sagte die Ministerin. Ihr Ministerium passe gerade die Vorgaben an neue wissenschaftliche Erkenntnisse an.
Neuer James-Bond-Film hat im September endlich Weltpremiere
Das neueste James-Bond-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" (No Time to Die) kommt endlich in die Kinos: Die Weltpremiere des Films, die schon mehrmals wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, ist nun für September in London vorgesehen, wie die Filmemacher am Freitag mitteilten. Das Warten auf den neuen 007-Streifen - den wohl letzten mit Daniel Craig als Geheimagenten im Auftrag Ihrer Majestät - war zur Geduldsprobe für Millionen Fans rund um den Globus geworden.
Mann in Brasilien lässt sich fünf Mal gegen Corona impfen
Viel nützt viel - das dachte sich wohl ein Brasilianer, der sich fünf Mal binnen weniger Wochen gegen Corona impfen ließ. Der Mann ließ sich zwei Mal Dosen von Biontech-Pfizer, zwei Mal das chinesische Coronavac und ein Mal Astrazeneca spritzen, wie der brasilianische Sender TV Globo am Freitag meldete. Jetzt soll der Mann den Behörden erklären, wie er trotz der Kontrollen an all den Impfstoff kommen konnte.
Über Kabuler Flughafenmauer gereichtes Baby nach Behandlung wieder bei Vater
Ein Baby, das am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul über eine Mauer mit Stacheldraht hinweg an US-Soldaten übergeben wurde, ist nach einer medizinischen Behandlung wieder bei seinem Vater. Pentagon-Sprecher John Kirby äußerte sich am Freitag zu dem Vorfall, der auf einem Video festgehalten wurde und viel Mitgefühl auslöste.
Nationalstürmer Havertz versteigert seine Fußballschuhe für Flutopfer
Fußballnationalspieler Kai Havertz versteigert seine Treter für einen guten Zweck: Das Paar Schuhe, das er am Sonntag beim Derby seines Vereins FC Chelsea gegen Arsenal London tragen wird, werde anschließend zur Auktion angeboten, kündigte der 22-Jährige am Freitag an. Der Erlös sowie 200.000 Euro aus seiner eigenen Tasche gehen demnach an das Rote Kreuz für die Hilfe für Flutopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Frankreichs umstrittenster Virologe soll gehen
Frankreichs bekanntester, aber auch umstrittenster Virologe soll gehen: Der Corona-Forscher Didier Raoult solle bis Anfang des kommenden Jahres die Leitung der Universitätsklinik für Infektionskrankheiten (IHU) in Marseille abgeben, sagte der Chef der örtlichen Krankenhausgesellschaft, François Crémieux, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Der 69-jährige Raoult solle in den Ruhestand versetzt werden, um "ein neues Kapitel aufzuschlagen". Der Virologe selbst hatte darum gebeten, seine Leitungsfunktion weiter ausüben zu können.
Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt
Nach fünftägigem Kampf gegen die Flammen gibt es Hoffnung im Hinterland des französischen Badeortes Saint-Tropez: Am Freitag teilten die Präfektur und die Feuerwehr erstmals mit, der Waldbrand breite sich nicht weiter aus. Allerdings warnten sie zugleich vor wiedererstarkendem Wind bis zum Wochenende.
Comic erzählt Leben von fast 97-jähriger Widerstandskämpferin in Paris
Sie hat die Folter der Gestapo überlebt, hat im Sommer 1944 mit hunderttausenden Parisern die Befreiung von den Nazis gefeiert und lebt noch heute im Alter von fast 97 Jahren in der französischen Hauptstadt: Das bewegte Leben der früheren französischen Widerstandskämpferin Madeleine Riffaud illustriert ein Comic, der am Freitag erschienen ist.
Bericht: Wolfsschäden gehen erstmals seit Jahren zurück
Die von Wölfen verursachten Schäden sind einem Bericht zufolge in Deutschland bis Mitte 2021 erstmals seit vier Jahren zurückgegangen. Zwischen Mitte 2020 und Mitte 2021 seien 530.000 Euro Ausgleichszahlungen für Wolfsschäden geleistet worden, berichtete das Nachrichtenportal "t-online" am Freitag unter Berufung auf Zahlen der Bundesländer. Die Zahl der Wölfe sei in dem Zeitraum um etwa 300 Tiere auf derzeit geschätzt 1531 gestiegen.
Studie: Fledermaus-Nachwuchs brabbelt wie menschliche Babys
Nicht nur menschliche Babys brabbeln - auch der Nachwuchs bestimmter Fledermäuse tut es über Stunden hinweg mit Hingabe. Damit üben die Tiere, ähnlich wie die kleinen Menschen, ihre "Sprache". Dies stellten zwei Forscherinnen vom Berliner Naturkundemuseum fest, als sie die Stimmentwicklung von in Mittelamerika beheimateten Großen Sackflügelfledermäusen (Saccopteryx bilineata) untersuchten. Ihre Studie wurde am Freitag von der renommierten Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht.
Unbekannte beschmieren Rettungswagen in Kaiserslautern mit Hundekot
Unbekannte haben in Kaiserslautern einen Rettungswagen mit Hundekot beschmiert und Sanitätern eine eklige Überraschung bereitet. Der Wagen war an mehreren Stellen mit Fäkalien verdreckt, wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Freitag mitteilte. Auch die Türgriffe wurden beschmiert.
Ein Toter durch Stromschlag auf Baustelle in Bayern
Bei einem Unfall auf einer Baustelle in Nürnberg haben mehrere Arbeiter einen Stromschlag erlitten. Ein 26-Jähriger kam dabei ums Leben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zwei Kollegen des Manns wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.
Mann bei Streit an Bushaltestelle in Niedersachsen angezündet
Nach einer Auseinandersetzung an einer Bushaltestelle in Oldenburg ist ein 66-Jähriger angezündet worden. Der Mann schwebe in Lebensgefahr, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Freitag mit. Der mutmaßliche Täter wurde demnach am Ort des Geschehens von Polizisten gefasst. Der 53-Jährige kam nach Rücksprache mit einem Arzt in eine Psychiatrie. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt.
Israel beginnt mit Auffrischungsimpfungen für Bürger ab 40 Jahren
Israel hat am Freitag mit Corona-Auffrischungsimpfungen für seine Bürger ab 40 Jahren begonnen. Ministerpräsident Naftali Bennett ließ sich im Meir-Krankenhaus der Stadt Kfar Saba eine dritte Dosis spritzen, nach Angaben war er damit der erste Regierungschef weltweit. Der 49-Jährige rief alle betroffenen Israelis dazu auf, "dieses einzigartige Privileg" zu nutzen und sich ein drittes Mal impfen zu lassen.
Urlauberin und Rettungsschwimmer sterben bei Badeunfall auf Sylt
Bei einem Badeunfall auf Sylt sind eine Urlauberin und ein Rettungsschwimmer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei vom Freitag geriet die 63-Jährige am Donnerstagnachmittag vor dem Strand der schleswig-holsteinischen Insel in eine lebensbedrohliche Lage und drohte zu ertrinken. Andere Badegäste und zwei Rettungsschwimmer eilten zur Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen, die Frau an Land zu bringen.
Chinesische Taikonauten treiben mit Außeneinsatz Ausbau ihrer Raumstation voran
Chinesische Astronauten haben bei einem zweiten Außeneinsatz im All binnen weniger Wochen den Ausbau der Weltraumstation "Tiangong" vorangetrieben. Die Taikonauten Liu Boming und Nie Haisheng verließen am Freitag das Kernmodul von "Tiangong", um Fußstützen und eine Werkbank am Roboterarm der Station zu befestigen, wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte. Es handelte sich um den dritten Weltraumspaziergang chinesischer Astronauten überhaupt.
Mann stürzt bei Traunstein mit Gleitschirm ab und stirbt
Am Balsberg im bayerischen Unterwössen nahe Traunstein ist am Donnerstag ein Mann mit einem Gleitschirm abgestürzt und gestorben. Der 61-Jährige sei Flugschüler an der dortigen Flugschule gewesen, teilte die Polizei in Rosenheim am Freitag mit. Nach zuerst reibungslosem Flug sei sein Gleitschirm aus zunächst ungeklärtem Grund eingeklappt. Der Mann sei aus 30 Metern Höhe auf eine Wiese gestürzt.
Lauterbach sagt wachsende Zahl von Corona-Infektionen bei Geimpften voraus
SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass die Zahl der Corona-Infektionen bei vollständig geimpften Menschen steigen wird. "Durchbruchinfektionen ereignen sich bei Personen, deren Corona-Impfung länger als sechs Monate zurückliegt", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. "Wir werden also vermutlich bald mehr Fälle sehen, sobald die Impfung bei etlichen Geimpften in Deutschland mehr als ein halbes Jahr zurückliegt."
Polizei in Schleswig-Holstein schießt Verdächtigem ins Bein
Im Rahmen eines Polizeieinsatzes ist einem Mann im schleswig-holsteinischen Appen ins Bein geschossen worden. Eine Zeugin hatte die Polizei alarmiert, weil der Verdächtige am Donnerstagabend mit einem Messer bewaffnet unterwegs war, wie die Polizei in Itzehoe am Freitag mitteilte. Der 30-jährige kam mit einer Schussverletzung am Bein in ein Hamburger Krankenhaus.
Bundesweite Corona-Inzidenz weiter auf 48,8 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt und steigt: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag eine Inzidenz von 48,8 im Vergleich zu 44,2 am Vortag. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 30,1 gelegen. Darüber hinaus registrierte das RKi 9280 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 13 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung.
Tropensturm "Grace" richtet in Mexiko weniger Schäden an als befürchtet
Der Tropensturm "Grace" hat auf der touristischen Halbinsel Yucatán in Mexiko geringere Schäden angerichtet als befürchtet. Nur einige Sachschäden wurden gemeldet, wie der Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo, Carlos Joaquín, am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zuvor waren mehr als 6000 Einheimische und Touristen in Sicherheit gebracht worden.
Spahn erwägt Angebot für Auffrischungsimpfung für alle Bürger
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwägt ein Angebot für eine Corona-Auffrischungsimpfung für alle Bürger. Der Minister sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), die Länder würden bereits schrittweise mit den sogenannten Booster-Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und für besonders gefährdete Menschen beginnen. Außerdem könnten sich diejenigen noch einmal impfen lassen, die bislang nur Vektorimpfstoffe bekommen hätten. "In einem zweiten Schritt können wir dann darüber nachdenken, auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten", sagte Spahn weiter.
RKI: Deutschland befindet sich am Beginn vierter Corona-Welle
Deutschland befindet sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) am Beginn der vierten Corona-Welle. "Die Fallzahlen nehmen bereits seit Anfang Juli 2021 wieder zu und steigen damit wesentlich früher und schneller als im vergangenen Jahr", hieß es im jüngsten Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend.
Action-Darsteller Sonny Chiba an Folgen von Corona gestorben
Der japanische Kampfsportler und Actionfilm-Darsteller Sonny Chiba ist tot. Chiba, der unter anderem einen Auftritt in Quentin Tarantinos Actionfilm "Kill Bill" hatte, starb im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion, wie sein Agent Timothy Beal am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Sonny ist gestern an Covid-19 gestorben."
Biden will sich Corona-Auffrischimpfung geben lassen
US-Präsident Joe Biden und seine Ehefrau Jill werden sich eine Corona-Auffrischimpfung geben lassen. "Wir werden die Booster-Shots bekommen", sagte Biden am Donnerstag im Fernsehsender ABC. Der Präsident verwies auf die Ankündigung der US-Gesundheitsbehörden vom Vortag, wonach vom 20. September an allen US-Bürgern eine Drittimpfung angeboten werden soll. Begründet wird dies mit einer über die Zeit nachlassenden Schutzwirkung der Impfstoffe und der Ausbreitung der Delta-Variante.
Seniorenpaar bei missglücktem Startversuch für Auto in Bayern verletzt
Bei einem missglückten Startversuch für sein Auto hat sich ein Seniorenehepaar in Bayern verletzt. Nach Angaben der Polizei in Augsburg vom Donnerstag wollten der 76-Jährige und seine 72-jährige Frau das Fahrzeug nach einem Batteriedefekt auf abschüssiger Straße anschieben. Dabei verpasste der Mann aber den rechtzeitigen Einstieg durch die Seitentür.
15-Jährige bei Party in Bayern von mehreren Jugendlichen missbraucht
Bei einer privaten Party in Augsburg sollen vier Jugendliche eine stark betrunkene 15-Jährige missbraucht haben. Wie Polizei in der bayerischen Stadt am Donnerstag mitteilte, sitzen die Beschuldigten im Alter von 16 bis 17 Jahren in Untersuchungshaft. Sie sollen an der Jugendlichen während der Feier sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Dass diese zu der Zeit entscheidungs- und handlungsfähig war, schlossen die Ermittler dabei aufgrund ihres Zustands aus.
Zug fährt im Westerwald in 50 Autoreifen
Im rheinland-pfälzischen Teil des Westerwalds ist am Donnerstag ein Zug in dutzende Autoreifen hineingefahren, die auf den Gleisen lagen. Der Zug sei am frühen Morgen ohne Fahrgäste auf der Strecke zwischen Westerburg und Altenkirchen unterwegs gewesen, teilte die Bundespolizei in Trier mit. Er habe noch gebremst, sei aber trotzdem mit den etwa 50 Reifen zusammengestoßen.
Sechster Verdächtiger nach Juwelendiebstahl aus Grünem Gewölbe gefasst
Etwa ein Jahr und neun Monate nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden haben die Ermittler einen sechsten Verdächtigen gefasst. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der sächsischen Hauptstadt mitteilten, wurde der 23-Jährige am Donnerstag in einer Wohnung in Berlin festgenommen. Auch er soll demnach direkt an dem nächtlichen Museumseinbruch beteiligt gewesen sein.