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Letzte Nachrichten
Mont Blanc ist in vier Jahren um knapp einen Meter geschrumpft
Der Mont Blanc, der höchste Berg in der EU, ist nach Expertenangaben in den vergangenen vier Jahren um knapp einen Meter geschrumpft. Nach der jüngsten Messung betrage die Gipfelhöhe nun 4.807,81 Meter, teilte eine Expertengruppe am Mittwoch in Grenoble mit. Eine genaue Erklärung dieses Phänomens bleibe den Klima- und Gletscherforschern überlassen.
Mehr als 30 Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein sind Ermittler am Mittwoch zu diversen Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ausgerückt. Die mehr als 30 Razzien richteten sich gegen Verdächtige im Alter zwischen 15 und 71 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Kiel mitteilten. Es gab demnach keine Hinweise darauf, dass die Fälle direkt zusammenhingen oder die Beschuldigten gemeinsam agierten.
Basketball-Superstar LeBron James will nicht für die Corona-Impfung werben
Basketball-Superstar LeBron James will seine Popularität nicht dafür nutzen, um für Corona-Impfungen zu werben. "Das ist nicht mein Job", andere Spieler in der US-Basketball-Liga NBA von einer Impfung gegen Covid-19 zu überzeugen, sagte der Spieler der Los Angeles Lakers am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles. Einige Zeit lang hatte James nicht sagen wollen, ob er geimpft ist oder nicht. Dies sei eine "private" Angelegenheit, betonte er.
Studie: Kluft zwischen weißen und nicht-weißen Geimpften in den USA überwunden
In den USA sind laut einer Studie mittlerweile in etwa genauso viele nicht-weiße wie weiße Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Die Kaiser Family Foundation (KFF) teilte am Dienstag mit, ihr Covid-19-Impfmonitor habe ergeben, dass "ähnliche Anteile an Erwachsenen aller Rassen und ethnischen Gruppen jetzt angeben, geimpft worden zu sein". Die Studie beruht auf einer landesweiten repräsentativen Telefonumfrage mit 1500 Menschen.
Neuer Prozessbeginn in Fall von zerstückelter Leiche in Reisetasche in Hessen
Vor dem Landgericht im hessischen Darmstadt hat am Mittwoch ein neuer Prozess im Fall einer zerstückelten Leiche in einer Reisetasche begonnen. Ein heute 37-Jähriger soll im Januar 2019 seine Lebensgefährtin im Streit erst mehrfach ins Gesicht geschlagen und sie dann mit stumpfer Gewalt gegen ihren Hals getötet haben.
Cherokee einigen sich mit Pharma-Konzernen in Opioid-Krise
Die indigene Volksgruppe der Cherokee in den USA hat mit mehreren Pharmakonzernen eine Einigung in der Opioid-Krise erzielt, wonach sie 75 Millionen Dollar (rund 65 Millionen Euro) erhalten soll. Wie der Hauptvertreter der Cherokee, Chuck Hoskin, am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, handelt es sich um einen außergerichtlichen Vergleich. Die Vereinbarung mit den Konzernen AmerisourceBergen, Cardinal Health und McKesson ist die erste dieser Art in den USA.
Acht Verletzte bei Zusammenstoß von Straßenbahn und Bus in Bonn
Bei einem Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind in Bonn acht Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen kollidierte der Bus am Dienstagabend auf einer Kreuzung in der Innenstadt mit einer Straßenbahn, wodurch sich der Bus drehte und in den Bereich der Bahnhaltestelle geschoben wurde, wie die Bonner Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein 21-jähriger Fußgänger sei dabei von dem Bus getroffen und schwer verletzt worden.
Studie: Menschen können wahrscheinlich 130 Jahre alt oder gar älter werden
Menschen können laut einer neuen wissenschaftlichen Studie ein Alter von 130 Jahren oder gar noch mehr erreichen - auch wenn die Chancen dafür extrem gering sind. Wie die Fachzeitschrift "Royal Society Open Science" in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Ausgabe berichtete, ergibt sich dies aus einer Analyse der Daten von rund 1100 Hochbetagten aus 13 Ländern. Gemeint sind damit Menschen ab 105 Jahren.
Wissenschaftler in Peru entdecken neue Echsenart
Wissenschaftler in Peru haben eine neue Echsenart entdeckt. Wie die nationale Naturschutzbehörde am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, wurde die neue Echsenart mit der Fachbezeichnung Liolaemus warjantay in einem Naturschutzgebiet in den peruanischen Anden auf einer Höhe von 4500 Metern entdeckt.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt leicht auf 61,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 61,0. Am Dienstag hatte die Inzidenz bei 60,3 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Cartier-Armband von Wallis Simpson kommt unter den Hammer
1938 schenkte der ehemalige britische König Edward VIII. seiner Frau Wallis Simpson ein mit Rubinen und Diamanten besetztes Armband - nun kommt das wertvolle Schmuckstück unter den Hammer. Das Auktionshaus Christies rechnet mit einem Verkaufserlös von bis zu zwei Millionen Dollar bei der Versteigerung am 9. November in Genf. Derzeit wird das Schmuckstück in New York ausgestellt.
Lavastrom erreicht nach Vulkanausbruch auf La Palma das Meer
Die Lava des auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochenen Vulkans Cumbre Vieja hat das Meer erreicht. "Der Lavastrom hat das Meer bei Playa Nueva erreicht", teilte das Vulkanologische Institut der Kanaren in der Nacht zum Mittwoch im Online-Dienst Twitter mit. Experten befürchten, dass der Kontakt der Lava mit Meerwasser gesundheitsschädliche Gase freisetzen könnte. Auch Explosionen glühender Lavabrocken und kochend heiße Flutwellen sind demnach möglich.
Daniel Craig glänzt im pinken Smoking bei Weltpremiere von "Keine Zeit zu sterben"
Das quälende Warten für alle Bond-Fans hat endlich ein Ende: Das wegen der Corona-Pandemie vielfach verschobene 007-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" feierte am Dienstag in London Weltpremiere. Schauspieler Daniel Craig schritt in einem pinken Smoking in der verregneten britischen Metropole die Stufen zur Royal Albert Hall hinauf - ein letztes Mal mimt er in dem Streifen den wohl berühmtesten Geheimagenten Ihrer Majestät.
Lebenslange Haft wegen tödlichen Angriffs auf US-Zeitung
Weil er in einer Lokalredaktion an der US-Ostküste fünf Menschen erschossen hat, ist ein 41-jähriger Mann in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei der Urteilsverkündung am Dienstag zeigte der Täter anwesenden Journalisten zufolge keinerlei Emotionen. Er hatte sich der Morde schuldig bekannt, aber darauf bestanden, zum Zeitpunkt des Angriffs 2018 unzurechnungsfähig gewesen zu sein. Die Geschworenen befanden ihn im Juli aber für strafrechtlich verantwortlich.
Unveröffentlichter John-Lennon-Song für 50.000 Euro versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon hat für fast 50.000 Euro den Besitzer gewechselt. Ein unbekannt bleibender Fan bot am Dienstag bei einer Versteigerung in Kopenhagen 49.760 Euro für die mehr als 50 Jahre alte Aufnahme. Auf der insgesamt 33-minütigen Kassette, die nach einer Pressekonferenz 1970 aufgenommen wurde, ist unter anderem das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören.
Nach Tropensturm 70.000 Häuser in Thailand überflutet
In Thailand sind bei Überschwemmungen rund 70.000 Häuser überflutet und sechs Menschen getötet worden. Am Dienstag versetzten die Behörden die Hauptstadt Bangkok in Alarmbereitschaft, um eine Wiederholung der Flutkatastrophe von 2011 zu verhindern. Nach Behördenangaben waren bereits 30 Provinzen im Norden und Zentrum des Landes von den Folgen des Tropensturms "Dianmu" betroffen, dort kam es teilweise zu massiven Überschwemmungen.
Hohe Haftstrafe für Mutter von missbrauchtem Jungen in Fall Münster gefordert
Im Missbrauchskomplex Münster hat die Staatsanwaltschaft eine hohe Haftstrafe für die Mutter des immer wieder schwer sexuell missbrauchten Jungen gefordert. Beantragt wurde eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren Haft unter anderem wegen der Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Sie soll gewusst haben, dass ihr damaliger Lebensgefährte Adrian V. ihren heute elfjährigen Sohn bei "unzähligen Gelegenheiten" missbrauchte.
Prozess um zwei Frauenmorde aus 90er Jahren in Hamburg begonnen
Rund 28 und 22 Jahre nach der Ermordung zweier Frauen in Hamburg hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Ein 69-jähriger Mann muss sich wegen der Taten aus den 90er Jahren vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten. Er soll die Frauen aus seinem Bekanntenkreis in ihren Wohnungen aufgesucht haben, um sie sexuell zu missbrauchen. Danach tötete er sie.
Kretschmann gibt sich als James-Bond-Fan zu erkennen
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich als bedingter James-Bond-Fan geoutet. Er werde für den neuen Film zwar nicht extra ins Kino gehen, sagte Kretschmann am Donnerstag in Stuttgart vor Journalisten. "Aber ich schaue mir die Filme zu Hause immer wieder mit Begeisterung an."
Met präsentiert zur Wiedereröffnung erstmals Oper eines schwarzen Komponisten
Nach 18-monatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie ist die New Yorker Metropolitan Oper am Montagabend (Ortszeit) mit einer ungewöhnlichen Premiere wiedereröffnet worden: Erstmals in der 138-jährigen Geschichte des berühmten Opernhauses wurde mit "Fire Shut Up In My Bones" die Oper eines afroamerikanischen Komponisten aufgeführt. Der 59-jährige Jazz-Trompeter Terence Blanchard ist für seine Filmmusik für Spike Lee und Zusammenarbeit mit Musik-Größen wie Herbie Hancock, Dr. John und Stevie Wonder bekannt.
Mann nach Ei-Attacke auf Macron in Psychiatrie eingewiesen
Nach der Ei-Attacke auf Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ist der Täter in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen worden. Dem 19-jährigen Studenten sei nach einer psychiatrischen Untersuchung die Zurechnungsfähigkeit abgesprochen worden, teilte die Staatsanwaltschaft von Lyon am Dienstag mit.
Junger Nashornbulle im Berliner Zoo gestorben
Ein junger Nashornbulle ist im Berliner Zoo gestorben. Das drei Jahre alte Panzernashorn starb vermutlich an den Folgen einer Entzündung im Bauchraum, die möglicherweise zu einer Blutvergiftung oder Embolie führte, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Bereits seit einigen Wochen hatte das Nashorn namens Karl gesundheitlich angeschlagen gewirkt.
Genugtuung nach Schuldspruch im Missbrauchsprozess gegen Sänger R. Kelly
Mit Genugtuung haben die Vertreter von Missbrauchsopfern von R. Kelly den Schuldspruch gegen den früheren R&B-Star aufgenommen. Vor einem Bundesgericht in New York hatten die Geschworenen den Sänger des Welthits "I Believe I Can Fly" am Montag nach neunstündigen Beratungen in allen neun Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das Strafmaß gegen den 54-Jährigen soll erst am 4. Mai verkündet werden. Kelly droht eine langjährige Gefängnisstrafe bis hin zu lebenslanger Haft.
Verdächtiger nach Mord an Lehrerin in Untersuchungshaft genommen
Nach der Tötung einer Grundschullehrerin in London ist ein 36-jähriger Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Der Lieferdienstfahrer wurde am Montagabend des Mordes beschuldigt und am Dienstag einem Richter vorgeführt. Der Tod der jungen Frau verstärkt den Druck auf die britische Regierung, mehr zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt zu tun.
Junger Argentinier stürzt am Watzmann in den Tod
Am Watzmann in der Nähe von Berchtesgaden ist ein Wanderer aus Argentinien abgestürzt und gestorben. Bereits am Donnerstag habe ein Bergsteiger einen leblosen Mann gefunden, teilte die Polizei in Rosenheim am Dienstag mit. Der Bergsteiger setzte einen Notruf ab, woraufhin ein Rettungshubschrauber aus Österreich mit einem Notarzt kam. Dieser konnte aber nur noch den Tod des Wanderers feststellen.
Prozess um Po-Vergrößerungen mit tödlichem Ausgang in Düsseldorf begonnen
Wegen mutmaßlich verpfuschter Po-Vergrößerungen, die bei zwei Frauen zum Tod geführt haben sollen, hat am Dienstag der Prozess gegen einen Arzt vor dem Düsseldorfer Landgericht begonnen. Die Verteidigung des Schönheitschirurgen verlas zum Auftakt eine Erklärung, wie eine Sprecherin mitteilte. Der 50-jährige Ali Reza S. muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge in zwei Fällen und wegen fahrlässiger Körperverletzung in einem Fall verantworten.
Mindestens 16 Verletzte bei Explosion in Mehrfamilienhaus in Göteburg
Bei einer größeren Explosion und einem anschließenden Brand in einem Mehrfamilienhaus der schwedischen Stadt Göteborg sind nach Angaben von Polizei und Krankenhausvertretern mindestens 16 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Laut Behörden war die Ursache für die Explosion am frühen Dienstagmorgen zunächst unklar, den Rettungskräften zufolge wirkte sie aber nicht wie ein Unfall. Schweden leidet seit einigen Jahren unter zunehmender Bandenkriminalität.
Sanofi stellt Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen Covid ein
Der französische Pharmakonzern Sanofi stellt die Entwicklung seines Covid-Impfstoffs auf Basis der mRNA-Technologie ein. "Wir brauchen keine neuen Covid-Impfstoffe mit mRNA-Technologie mehr", sagte Thomas Triomphem, Vizechef der Impfsparte von Sanofi, am Dienstag der AFP. Das Unternehmen wolle die Technik aber nutzen, um Impfstoffe für künftige Pandemien zu entwickeln.
Andresen gibt Vorsitz von Kommission zu Aufarbeitung von Kindesmissbrauch ab
Die Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Sabine Andresen, beendet am Donnerstag ihre Arbeit. Andresen werde ab Oktober Dekanin des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main, für den sie bereits als Professorin tätig war, wie die Kommission am Dienstag in Berlin mitteilte. Daher bleibe ihr in Zukunft nicht mehr die nötige Zeit für das Ehrenamt.
Mehr Ermittlungen wegen Menschenhandels bei deutscher Polizei
In Deutschland hat die Zahl der polizeilichen Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels zugenommen. 2020 wurden 465 Verfahren abgeschlossen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in seinem sogenannten Bundeslagebild Menschenhandel und Ausbeutung mitteilte. Im Vergleich zu 2019 bedeutete das einen Anstieg um 22,7 Prozent. Schwerpunkt in diesem Bereich blieb 2020 die sexuelle Ausbeutung - 291 Verfahren wurden unter diesem Aspekt geführt.
Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta
Nach dem schweren Erdbeben auf Kreta ist die griechische Mittelmeerinsel am Dienstag von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoß wurde am Morgen um 07.48 Uhr (Ortszeit, 06.48 Uhr MESZ) mit einer Stärke von 5,3 registriert, wie die Erdbebenwarte in Athen mitteilte. Das Nachbeben ereignete sich kurz vor einem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, der selbst von der Insel stammt.
Neun Verletzte bei Unfall mit Feuerwehrfahrzeug in Jülich
Bei einem Unfall mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind im nordrhein-westfälischen Jülich neun Menschen teils schwer verletzt worden. Das Feuerwehrfahrzeug prallte am Montagabend auf der Fahrt zu einem Einsatz auf einer Kreuzung mit einem Rübentransporter zusammen, wie die Polizei in Düren am Dienstag mitteilte.