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RKI meldet nur ganz leichten Rückgang der Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen eine Inzidenz von 146,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 153,7 gelegen. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 20.398 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 194 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.628.419, die Gesamtzahl der Todesfälle auf 96.027. (N. Lebedew--BTZ)
Polizei: Mindestens zehn Tote bei Erdrutsch in Kolumbien
Bei einem Erdrutsch nach heftigen Regenfällen in Kolumbien sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte konnten nach eigenen Angaben neun Menschen lebend bergen, nachdem ein Erdrutsch in der Nacht zum Dienstag eine Pension sowie ein weiteres Haus in Mallama im Südwesten des Landes unter sich begraben hatte. Zwei der Geretteten schwebten in Lebensgefahr.
OK für Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige in den USA
In den USA starten die Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren: Die Gesundheitsbehörde CDC sprach am Dienstagabend (Ortszeit) eine Impfempfehlung für diese Altersgruppe mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer aus. Damit kann die Impfkampagne für unter Zwölfjährige sofort anlaufen. Präsident Joe Biden sprach von einem "Wendepunkt" im Kampf gegen die Pandemie.
Ansteckungszahlen: Niederlande verschärft Corona-Maßnahmen
Die Niederlande haben wegen steigender Ansteckungszahlen die Corona-Maßnahmen erneut verschärft. Regierungschef Mark Rutte kündigte am Dienstagabend in Den Haag unter anderem eine Ausweitung der Maskenpflicht an. Etwa Kunden und Verkäufer in Geschäften sowie Friseure, Masseure und Tätige in anderen Kontaktberufen mit Ausnahme der Prostitution müssen nun wieder Maske tragen.
Ermittlungen nach Amokdrohung in Niedersachsen führen zu radioaktiven Stoffen
Bei Ermittlungen nach einer Amokdrohung durch einen Mitarbeiter einer Firma im niedersächsischen Braunschweig sind Behörden unter anderem auch auf zwei seit etwa 15 Jahren vermisste Fläschchen mit einer radioaktiven Nickel-63-Lösung sowie eine weitere nicht näher genannte "umschlossene Strahlenquelle" gestoßen. Über den Fall der 2006 von einer Braunschweiger Firma als Verlust gemeldeten beiden Fläschchen sei seinerzeit der Verfassungsschutz informiert worden, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Dienstag mit.
Deutsche Experten raten Eltern zu Wachsamkeit wegen "Squid Game"
Deutsche Experten haben Eltern ermahnt, jüngeren Kindern keinen Zugang zu der derzeit viel diskutierten Netflix-Serie "Squid Game" zu ermöglichen. Zudem solle mit älteren Kindern sowie Jugendlichen über die in der Erfolgsserie praktizierte "spielerische Gewalt" gesprochen werden, forderte die Medienkompetenzinitiative "Schau hin" am Dienstag in Berlin. Diese sie für Jüngere definitiv "problematisch".
Reemtsma-Entführer Drach wegen weiteren Überfalls auf Geldboten angeklagt
Die Kölner Staatsanwaltschaft hat den Reemtsma-Entführer Thomas Drach wegen eines weiteren bewaffneten Überfalls auf einen Geldtransporter angeklagt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, soll diese mit der schon im September gegen Drach erhobenen Anklage wegen dreier Raubüberfälle verbunden und in einem Strafprozess verhandelt werden.
Erster Abschnitt von Ahrtalbahn wird am kommenden Montag wiedereröffnet
Fast vier Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe startet am kommenden Montag wieder der Zugverkehr auf einem ersten Abschnitt der stark beschädigten Strecke der Ahrtalbahn. Wie die Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin mitteilte, sind zum Start am 8. November eine feierliche erste Zugfahrt und ein Festakt im Bahnhof Ahrweiler geplant, bei dem Helfer und Mitarbeiter für ihre Leistungen bei dem Wiederaufbau gewürdigt werden sollen.
Zahl der Toten nach Hochhaus-Einsturz in Lagos auf 15 gestiegen
Nach dem Einsturz eines Hochhauses in der nigerianischen Millionenstadt Lagos ist die Zahl der Toten auf 15 gestiegen. Wie die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mitteilte, wurden am Tag nach dem Unglück weitere Leichen geborgen. Neun Menschen konnten demnach bisher lebend aus den Trümmern gerettet werden.
Zwei weitere Menschen nach Hochhaus-Einsturz in Lagos aus Trümmern gerettet
Einen Tag nach dem Einsturz eines Hochhauses in der nigerianischen Millionenstadt Lagos haben Einsatzkräfte zwei weitere Überlebende aus den Trümmern gerettet. Wie ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde sagte, wurden bis Dienstag zudem sieben Todesopfer geborgen. Die Zahl der Geretteten lag nun ebenfalls bei sieben.
Regisseur Michael Mann: Boom für Auslandskino in den USA durch Corona-Krise
Streaming-Plattformen und die Corona-Lockdowns haben nach Einschätzung von US-Regisseur Michael Mann einen Boom für ausländische Filme und Serien in den USA ausgelöst. Die Pandemie habe den zu Hause vor dem Fernseher sitzenden Filmfans "auf wirklich großartige Weise die ganze Welt des Kinos geöffnet", sagte der Regisseur von Filmen wie "Heat" und "Der letzte Mohikaner" am Montagabend bei der Eröffnung des französischen Filmfestivals Colcoa in Los Angeles.
Bahn-Sicherheitsleute schießen an Pariser Bahnhof auf Mann mit einem Messer
Zwei Sicherheitsleute der Bahn haben auf einem Pariser Bahnhof auf einen Mann geschossen, der sie mit einem Messer bedroht hatte. Dieser sei lebensgefährlich verletzt, hieß es am Dienstag aus Polizeikreisen. Der Mann sei kurz vor Mitternacht am Bahnhof Saint-Lazare mit einem Messer in der Hand auf die Sicherheitsleute zugelaufen und habe "Allahu akbar" ("Gott ist groß") gerufen.
Chinesen sollen wegen Pandemie Lebensmittelvorräte anlegen
Vor dem Hintergrund zunehmend strikter Corona-Beschränkungen hat Chinas Regierung dazu aufgerufen, Vorräte mit lebensnotwendigen Produkten anzulegen. Familien sollten "eine bestimmte Menge an Gütern für den täglichen Bedarf und für Notfälle lagern", hieß es am späten Montagabend in einer Mitteilung auf der Internetseite des Handelsministeriums.
Anklage fordert lebenslange Haft für Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen
Im Prozess gegen die Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert. In ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Wuppertal beantragten die Anklagevertreter am Dienstag eine Verurteilung wegen Mordes aus Heimtücke und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, was eine vorzeitige Haftentlassung weitestgehend ausschließen würde. Der Haftbefehl gegen die Angeklagte soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufrecht erhalten werden.
Drei Tote bei Frontalzusammenstoß zweier Autos in Baden-Württemberg
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Baden-Württemberg drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 38-Jährige geriet am Montag bei Uttenweiler im Landkreis Biberach mit ihrem Wagen in einer Rechtskurve auf die Gegenspur und stieß dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, wie die Polizei in Ulm am Dienstag mitteilte.
Mehr als 50 Autos in Leipziger Innenstadt zerkratzt
Unbekannte haben in der Leipziger Innenstadt 51 geparkte Autos zerkratzt. Betroffen waren Fahrzeuge auf zwei Hotelparkplätzen sowie in sechs zentrumsnahen Straßen, wie die Polizei in der sächsischen Stadt am Dienstag mitteilte. Die Täter waren demnach von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche unterwegs.
Mehr als jeder fünfte Mann lebte 2020 allein
Mehr als jeder fünfte Mann hat im vergangenen Jahr allein gelebt. Rund 7,8 Millionen Männer ab 15 Jahren wohnten 2020 in einem Solohaushalt und damit 22,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Am höchsten war der Anteil der allein lebenden Männer mit knapp 35 Prozent in der Altersgruppe der 25- bis unter 30-Jährigen. Oft handelt es sich in dieser Lebensphase um Studenten oder junge Berufstätige.
Adele veröffentlicht Liste mit Songs ihres mit Spannung erwarteten Albums
Die britische Sängerin Adele hat die Liste von Songs ihres mit Spannung erwarteten Comeback-Albums bekanntgegeben. Das neue Album mit dem Titel "30", das am 19. November erscheint, beinhaltet demnach zwölf Titel. Der erste Song auf dem Album heißt "Strangers By Nature", der letzte "Cry Your Heart Out".
Zahlreiche Krankmeldungen bei New Yorks Feuerwehr nach Corona-Impfpflicht
Nach dem Inkrafttreten einer Corona-Impfpflicht häufen sich die Krankmeldungen bei der New Yorker Feuerwehr. Stadtweit meldeten sich rund 2300 Feuerwehrleute krank, wie New Yorks Feuerwehrbeauftragter Daniel Nigro am Montag berichtete. Es handele sich ganz offensichtlich um einen Protest gegen die Impfpflicht.
RKI meldet leicht gefallene Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals seit zwei Wochen leicht gefallen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen eine Inzidenz von 153,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 154,8 gelegen. In den vergangenen zwei Wochen war die Sieben-Tage-Inzidenz kontinuierlich gestiegen.
Regieassisent äußert sich erstmals zu Unglück bei Baldwin-Film
Der Regieassisent, der Hollywood-Star Alec Baldwin bei Dreharbeiten eine geladene Pistole überreicht hatte, hat sich erstmals öffentlich zu dem tödlichen Vorfall geäußert, zu seiner eigenen Rolle dabei jedoch geschwiegen. In einer am Montag (Ortszeit) von der "New York Times" veröffentlichten Erklärung schrieb David Halls, er sei "erschüttert und traurig" über den Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins bei dem Unglück.
Inselstaat Tonga verhängt Lockdown nach erstem Corona-Fall
Der Inselstaat Tonga im Südpazifik hat infolge des ersten verzeichneten Corona-Falls einen einwöchigen Lockdown verhängt. Die Bewohner der Insel Tongatapu, zu der auch die Hauptstadt Nukualofa gehört, sollten bis nächsten Dienstag zu Hause bleiben, sagte Regierungschef Pohiva Tuionetoa am Montagabend. Dies diene, "der Sicherheit und Gesundheit unseres Volkes".
Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer erneut verschoben
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat den Start der Weltraummission mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer erneut verschoben. Der Start der SpaceX-Raumkapsel werde frühestens am kommenden Samstagabend (Ortszeit) stattfinden, teilte die Nasa am Montag mit. Grund sei eine "geringfügige medizinische Angelegenheit", die ein Besatzungsmitglied des Flugs betreffe. Es handele sich weder um einen medizinischen Notfall noch gebe es eine Verbindung zum Coronavirus.
Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben
Der weltberühmte brasilianische Pianist Nelson Freire ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichteten örtliche Medien in Freires Wohnort Rio de Janeiro am Montag unter Berufung auf seinen Agenten. Zur Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.
Indonesien lässt als erstes Land Corona-Impfstoff von Novavax zu
Indonesien hat als erstes Land den Corona-Impfstoff des US-Pharmakonzerns Novavax zugelassen. Wie das im US-Bundesstaat Maryland ansässige Unternehmen am Montag mitteilte, wird der Impfstoff für Indonesien unter dem Markennamen Covovax in Indien hergestellt. Die Auslieferung soll "in Kürze" beginnen. Novavax hat auch in der EU eine Zulassung beantragt und bereits einen Liefervertrag abgeschlossen.
Mindestens vier Tote bei Einsturz von Hochhaus in Lagos
Beim Einsturz eines Hochhauses in Nigerias größter Stadt Lagos sind am Montag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere wurden verletzt, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Dutzende Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte noch unter den Trümmern vermutet - die genaue Zahl war zunächst jedoch unklar.
Hochhaus in Nigerias größter Stadt Lagos eingestürzt
In Nigerias größter Stadt Lagos ist am Montag ein Hochhaus eingestürzt. "Es handelt sich um ein 25-stöckiges Gebäude, das noch im Bau ist. Viele Arbeiter sind unter den Trümmern eingeschlossen. Wir versuchen, sie zu retten", sagte Femi Oke-Osanyintolu von der staatlichen Katastrophenschutzbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Wie viele Menschen genau unter den Trümmern im Stadtteil Ikoyi verschüttet wurden, war zunächst unklar.
Queen Elizabeth II. am Steuer eines Autos fotografiert
Knapp zwei Wochen nach ihrem kurzen Krankenhausaufenthalt ist die britische Königin Elizabeth II. am Montag am Steuer eines Autos auf dem Gelände von Schloss Windsor fotografiert worden. Auf den von britischen Medien veröffentlichten Fotos ist die 95-jährige Queen allein in dem Fahrzeug, einem grünen Jaguar, zu sehen. Sie trägt eine Sonnenbrille und ein Kopftuch.
Großrazzia wegen illegaler Schleusung von Prostituierten in Norddeutschland
Mehr als 350 Ermittler sind am Montag in Norddeutschland zu einer Razzia wegen illegaler Schleusungen im Zusammenhang mit dem kriminellen Prostitutionsgewerbe ausgerückt. Bei der Aktion wurden 16 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen durchsucht sowie zwei Haftbefehle vollstreckt, wie Polizei und Bundespolizei in Hamburg und Hannover mitteilten. Vorausgegangen waren demnach verdeckte Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität.
Todesfahrer soll Kindergruppe in Nordhessen vorsätzlich erfasst haben
Bei dem tödlichen Verkehrsunfall in der nordhessischen Gemeinde Witzenhausen vom Freitag soll der 30-jährige Autofahrer vorsätzlich die Gruppe von Schulkindern erfasst haben. Aufgrund einer Zeugenaussage und der Bewertung eines Sachverständigen bestehe der dringende Verdacht, dass der Mann eine "aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt und folglich den Tod eines Kinds und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat", teilten die Polizei in Eschwege und die Staatsanwaltschaft Kassel am Montag mit.
Flugzeug landet mit totem Passagier an Bord auf Hamburger Flughafen
Am Hamburger Flughafen ist ein Flugzeug mit einem toten Passagier an Bord gelandet. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag vergangener Woche und betraf einen Flug von der Türkei in die Hansestadt, wie die Hamburger Polizei am Montag mitteilte. Es sei von einer natürlichen Todesursache auszugehen. Demnach starb der 51-jährige Passagier offenbar während des Flugs.
Studie: Extreme Eisschmelze in Grönland erhöht Überschwemmungsrisiko weltweit
Grönlands Eisschild ist einer neuen Studie zufolge in den vergangenen zehn Jahren um etwa 3,5 Billionen Tonnen geschmolzen und hat damit den Meeresspiegel um einen Zentimeter ansteigen lassen. Laut der am Montag in der Zeitschrift "Nature Communications" veröffentlichten Studie fielen allein zwei Drittel davon in den Hitzesommern 2012 und 2019 an. Dies weise darauf hin, dass Hitzewellen infolge der globalen Klimaerwärmung eine besonders große Rolle bei der Eisschmelze spielen.