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Letzte Nachrichten
Kevin Spacey muss 31 Millionen Dollar an Produzenten von "House of Cards" zahlen
US-Schauspieler Kevin Spacey muss vier Jahre nach den Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe fast 31 Millionen Dollar (27,5 Millionen Euro) an die Produzenten der Erfolgsserie "House of Cards" zahlen. Ein Schiedsgericht in Los Angeles sprach der Produktionsfirma MRC die Summe als Entschädigung für entgangene Einnahmen zu, wie aus am Montag veröffentlichen Gerichtsdokumenten hervorgeht.
"Sherlock"-Star Benedict Cumberbatch kritisiert zu viel "toxische Männlichkeit"
Der aus der Krimiserie "Sherlock" bekannte britische Schauspieler Benedict Cumberbatch sieht noch immer "sehr viel toxische Männlichkeit". "Aber inzwischen sind die Leute dafür sensibilisiert", sagte der 45-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Dienstag. "Und wir haben die Verantwortung darauf hinzuweisen, wenn wir sie erleben."
Kölner Polizei geht mit Razzia gegen kriminelle Hells Angels vor
Nach Schüssen auf ein früheres Mitglied der Hells Angels im Oktober sind Kölner Ermittler am Dienstag zu einer Razzia gegen Angehörige der Rockergruppe ausgerückt. Durchsucht wurden laut Polizei und Staatsanwaltschaft 16 Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Neben zahlreichen Spezialeinheiten waren demnach Kräfte der Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunde im Einsatz.
US-Romanautor Gordon im Alter von 95 Jahren gestorben
Der US-Romanautor Noah Gordon ist tot. Er starb im Alter von 95 Jahren, wie seine Familie am Montag auf Gordons offizieller Website mitteilte. Sein bekanntestes Werk ist der Roman "Der Medicus" von 1986. Der Weltbestseller spielt im elften Jahrhundert und beschreibt die Abenteuer des englischen Waisen Robert Cole, der sich auf den Weg nach Persien begibt, um sich von einem berühmten Universalgelehrten zum Arzt ausbilden zu lassen.
UNO: Familie von Ghislaine Maxwell beschwert sich über Haft
Die Familie von Ghislaine Maxwell, der langjährigen Vertrauten des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, hat in einer Beschwerde bei der UNO die Inhaftierung der Angeklagten als illegal bezeichnet. Durch die Haft werde in schwerwiegender Weise gegen die Unschuldsvermutung verstoßen, erklärten die Menschenrechtsanwälte François Zimeray und Jessica Finelle in der am Montag veröffentlichten Beschwerde, die sie im Auftrag der Angehörigen bei einem UN-Gremium aus unabhängigen Rechtsexperten einreichten.
USA warnen vor Reisen nach Deutschland wegen Coronavirus
Die US-Regierung warnt angesichts der aktuell starken Ausbreitung des Coronavirus nachdrücklich vor Reisen nach Deutschland. "Reisen Sie angesichts von Covid-19 nicht nach Deutschland", heißt es in dem am Montag (Ortszeit) aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington. Der neue Hinweis zu Deutschland basiert auf einer Einschätzung der US-Gesundheitsschutzbehörde CDC.
Corona-Impfung von Kindern ab fünf Jahren in Israel gestartet
In Israel haben die Corona-Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren begonnen. In einer Klinik in Tel Aviv wurden am Montagabend Dosen des Biontech-Pfizer-Vakzins an Kinder dieser Altersgruppe verabreicht, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.
ORF startet Corona-Impflotterie in Österreich
Mit einer Impflotterie will der österreichische Sender ORF Skeptiker doch noch zu einer Corona-Impfung motivieren. Teilnahmeberechtigt sind der Nachrichtenagentur APA zufolge in Österreich lebende Menschen ab 18 Jahren, die zwischen dem 1. Oktober und dem 20. Dezember gegen Covid-19 geimpft wurden oder es noch werden. Als Preise locken unter anderem ein Fertig-Einfamilienhaus und ein Elektroauto.
Mann nach tödlicher Fahrt in US-Weihnachtsparade des fünffachen Mordes beschuldigt
Der Mann, der im US-Bundesstaat Wisconsin mit einem Auto in einen Weihnachtsumzug raste und dabei fünf Menschen tötete, ist des fünffachen Mordes beschuldigt worden. Der Polizeichef der Stadt Waukesha, Dan Thompson, identifizierte den Festgenommenen am Montag als den 39-jährigen Darrell Brooks. "Wir sind zuversichtlich, dass er alleine gehandelt hat. Es gibt keine Hinweise, dass es sich um einen terroristischen Vorfall handelt."
Behörden auf La Palma ordnen wegen ins Meer strömender Lava Ausgangssperre an
Auf der spanischen Kanareninsel La Palma haben die Behörden wegen des seit Wochen anhaltenden Ausbruchs des Vulkans Cumbre Vieja eine Ausgangssperre für rund 3000 Menschen angeordnet. Grund sei die mögliche Freisetzung gesundheitsschädlicher Gase beim Kontakt von ausströmender Lava mit Meerwasser, teilten die Rettungsdienste der Insel am Montag im Onlinedienst Twitter mit.
Joanne K. Rowling erhielt nach Äußerungen zu Trans-Menschen Morddrohungen
Bestseller-Autorin Joanne K. Rowling hat nach ihren umstrittenen Äußerungen über Trans-Menschen unzählige Morddrohungen erhalten. "Ich habe jetzt so viele Morddrohungen bekommen, dass ich das Haus damit tapezieren könnte", schrieb die britische Schriftstellerin am Montag bei Twitter. Sie kritisierte drei Trans-Aktivisten, die ihre persönliche Adresse veröffentlicht hatten.
Böller reißt Mann in sächsischem Böhlen zwei Fingerglieder ab
Ein in der Hand gezündeter Böller hat einem Mann im sächsischen Böhlen zwei Fingerglieder abgerissen. Der 30-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Bundespolizei in Leipzig am Montag mitteilte. Ob die Finger durch eine Operation gerettet werden konnten, wurde nicht bekannt.
EMA prüft Zulassung von Auffrischungsimpfung von Johnson&Johnson
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft die Zulassung einer Auffrischungsimpfung mit dem Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson. Wie die EMA am Montag mitteilte, hat das US-Unternehmen eine sogenannte Booster-Impfung für Menschen ab 18 Jahren ab zwei Monate nach der Erstimpfung beantragt. Bisher wurde von dem Impfstoff nur eine Dosis verabreicht.
Anklage wegen Dreifachmords in Schleswig-Holstein vor halbem Jahr erhoben
Ein halbes Jahr nach einem mutmaßlichen Dreifachmord in der Region um die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter angeklagt. Der 47-Jährige soll sich nach Angaben der Anklagebehörde vom Montag wegen Mordes verantworten, weil er im Mai 2021 seine getrennt von ihm lebende Ehefrau sowie zwei Männer aus deren Bekanntenkreis erschossen haben soll.
Polizisten im Ruhestand rollen in Nordrhein-Westfalen "Cold Cases" neu auf
Neue alte Ermittler im Landeskriminalamt: In Nordrhein-Westfalen rollen ab sofort Polizisten im Ruhestand sogenannte Cold Cases aus den vergangenen 50 Jahren neu auf. Die 23 ehemaligen Polizisten und eine Polizistin nahmen am Montag ihre Arbeit auf, wie das Landesinnenministerium mitteilte. Die zwischen 62 und 65 Jahre alten Ermittler sollen ungeklärten Mord- und Tötungsdelikten aus dem vergangenen halben Jahrhundert nachgehen.
NRW-Bauministerin Scharrenbach: Wiederaufbau nach Flut schreitet "zügig" voran
Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen ist nach Auffassung von Landesbauministerin Ina Scharrenbach (CDU) bisher gut vorangekommen. Besonders der Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur schreite "im gegebenen Rahmen zügig voran", sagte die Ministerin am Montag in Düsseldorf. Wieder funktionstüchtig seien etwa das Telekommunikationsnetz, die Trinkwasser- und Abwasserversorgung und wichtige Verkehrsverbindungen in den Flutgebieten.
Spotify beugt sich Adele und entfernt Zufallswiedergabe als Standard-Option
Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat sich Superstar Adele gebeugt und die Zufallswiedergabe als Standard-Option für Musikalben entfernt. "Wir machen unsere Alben nicht ohne Grund mit so viel Sorgfalt und Gedanken über die Songreihenfolge", schrieb die britische Künstlerin am Sonntag auf Twitter und bedankte sich bei dem Unternehmen mit Hauptsitz in Schweden.
Rostocker Zoo freut sich über Eisbärennachwuchs
Der Rostocker Zoo freut sich über doppelten Eisbärennachwuchs: Bärenmutter Sizzel brachte Zwillinge zur Welt. Die Tiere wurden bereits am 14. November geboren, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das erste Baby sei um 10.15 Uhr zur Welt gekommen, das zweite 20 Minuten später. Für die Eisbäreneltern Sizzel und Akiak sind es demnach die ersten Jungtiere.
Südkoreanische K-Pop-Band BTS räumt bei American Music Awards ab
Die K-Pop-Band BTS hat bei den American Music Awards abgeräumt. Die südkoreanische Boygroup wurde bei der Preisverleihung in Los Angeles am Sonntagabend als erste Band aus Asien als Künstler des Jahres ausgezeichnet. Außerdem gewann die Gruppe die Preise für die beliebteste Pop-Gruppe und für den beliebtesten Song für ihren Hit "Butter".
KKH-Umfrage: Sorge vor Erkrankung an Weihnachten größter Stressfaktor
Die Angst vor einer Erkrankung sorgt vor Weihnachten für den größten Stress. Laut einer am Montag in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) sorgt sich mit 53 Prozent gut jeder Zweite darum, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss – sei es wegen Covid-19 oder wegen eines anderen Leidens.
Umfrage: Vier von zehn Deutschen würden gern woanders wohnen
Vier von zehn Deutschen würden gern woanders wohnen. Dies ergab eine Umfrage für die Lottoland-Gruppe, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Demnach leben 41 Prozent der Befragten nicht in ihrem Lieblingsbundesland. Drei von vier präferierten Bundesländer liegen im Norden. So möchte etwa jeder Zehnte, der sich einen Umzug wünscht, gern in Schleswig-Holstein leben. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern mit sechs Prozent und Hamburg mit vier Prozent.
Neuseeland beendet Corona-Lockdown in Auckland Anfang Dezember
Neuseeland beendet nach dreieinhalb Monaten den Corona-Lockdown in Auckland. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag ankündigte, werden die Einschränkungen in der größten Stadt Neuseelands am 2. Dezember aufgehoben. Gleichzeitig will die Regierung ihre neue Strategie im Kampf gegen das Coronavirus umsetzen: Das Ziel ist nun nicht mehr, das Virus vollständig auszurotten, sondern die hochansteckende Delta-Variante vor allem durch Impfungen einzudämmen.
Autofahrer rast in Weihnachtsumzug in den USA und tötet mindestens fünf Menschen
Ein Autofahrer ist im US-Bundesstaat Wisconsin in einen Weihnachtsumzug gerast und hat mit seinem SUV fünf Menschen getötet und dutzende verletzt. "Wir können bestätigen, dass fünf Menschen gestorben und 40 verletzt sind", teilte die Polizei von Waukesha, einem Vorort der Großstadt Milwaukee, nach dem Vorfall am Sonntag mit. Unter den Opfern sind viele Kinder. Die Polizei nahm eine "Person von Interesse" in Gewahrsam.
Australien öffnet Grenzen wieder für ausländische Studierende
Nach 20-monatiger Grenzschließung aufgrund der Corona-Pandemie öffnet sich Australien ab dem 1. Dezember wieder für Studenten und Fachkräfte aus dem Ausland. "Australien öffnet sich wieder für die Welt", sagte Innenministerin Karen Andrews am Montag. Es handle sich um "einen weiteren Schritt vorwärts" für das Land.
Zwei der 17 entführten Nordamerikaner in Haiti freigelassen
Zwei der 17 im Oktober in Haiti entführten Nordamerikaner sind von den Geiselnehmern auf freien Fuß gesetzt worden. Die Freigelassenen seien "sicher" und "frohgemut" und würden versorgt, erklärte am Sonntag die christliche Organisation Christian Aid Ministries, der die Entführten angehören. Zu Identität und Alter der Freigelassenen sowie zum Grund der Freilassung machte die Organisation keine Angaben. Es könnten nur "eingeschränkte Informationen" herausgegeben werden, teilte sie mit.
Russlands Präsident Putin erhält Corona-Auffrischungsimpfung
Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach eigenen Worten seine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. "Ich habe sie vor zwei Stunden bekommen", sagte Putin am Sonntagnachmittag im Fernsehsender Rossija 24 und versicherte, die Spritze sei völlig "schmerzlos" gewesen.
Königin Elizabeth II. nimmt an Doppel-Taufe von Urenkeln teil
Die britische Königin Elizabeth II. hat am Sonntag an der Taufe ihrer beiden jüngsten Urenkel teilgenommen. Eine Woche, nachdem die Queen wegen Rückenproblemen ihre Teilnahme am Gedenken für die Gefallenen der Weltkriege absagen musste, besuchte sie die Tauffeier in der All Saints Chapel auf Schloss Windsor, wie der Buckingham-Palast bestätigte.
Clapton-Gitarre für 625.000 Dollar versteigert
Eine Gitarre aus der Sammlung von Eric Clapton ist in New York für 625.000 Dollar (221.600 Euro) versteigert worden. Die Martin D-45, die Clapton 1970 bei einem der ersten Konzerte seiner damaligen Band Derek and The Dominos gespielt hatte, war das Prunkstück der Auktion "Icons&Idols: Rock n Roll" beim Auktionshaus Juliens Auctions in New York.
Selbstgebastelte Verkehrsschilder führen zu Anzeige wegen Amtsanmaßung
Die Markierung der Straße mit Kreidespray und das Aufstellen selbstgebastelter Halteverbotsschilder haben einem 62-Jährigen in Weimar Ärger mit der Polizei eingebracht. Wie die Beamten am Sonntag in der thüringischen Stadt mitteilten, erwartet den Mann nun eine Anzeige wegen Amtsanmaßung. Denn er habe sich im Vorfeld "nicht die nötige verkehrsrechtliche Anordnung über die Stadt Weimar besorgt".
Venezuela stellt Rekord des größten Orchesters der Welt auf
Mit einer Aufführung mit tausenden Musikern hat Venezuela sich einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde für das größte Orchester der Welt gesichert. Etwa 12.000 Musiker - sowohl Erwachsene als auch Kinder ab zwölf Jahren - spielten zusammen den Slawischen Marsch von Peter Tschaikowski. "Ich bestätige, dass diese Initiative ein Erfolg war, Glückwunsch", erklärte die zuständige Beauftragte bei einer Zeremonie von Venezuelas staatlichem Musik-Förderprogramm "El Sistema" am Samstag.
Britische Regierung fordert von China "Beweise" für Pengs Verbleib und Wohlergehen
Nach Frankreich und den USA hat auch die britische Regierung China aufgefordert, "nachprüfbare Beweise" für die "Sicherheit und den Verbleib" der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai zu liefern. "Wir sind extrem besorgt über das Verschwinden von Peng Shuai und verfolgen die Angelegenheit genau", erklärte das britische Außenministerium am Samstag in London. Zugleich betonte es das Recht, sich frei zu äußern.
Bärin in französischen Pyrenäen nach Angriff auf Jäger erschossen
Im Südwesten Frankreichs hat ein 70-jähriger Jäger eine Bärin getötet, die ihn zuvor gebissen und schwer verletzt hatte. Mit anderen Jägern auf der Suche nach Wildschweinen war der 70-Jährige am Samstag in der Gegend von Seix im Pyrenäen-Departement Ariège auf die Bärin und ihre Jungen getroffen, wie örtliche Behörden mitteilten. Die Bärin habe ihn angegriffen und verletzt, berichtete der Jäger demnach. Daraufhin habe er zwei Mal auf sie geschossen.