Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Leopoldina fordert Impfpflicht für bestimmte Gruppen und mehr 2G-Vorschriften
Angesichts der weiter steigenden Zahlen der Corona-Neuinfektionen und des Inzidenzwerts dringt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina auf die Ausweitung von 2G-Regeln und Impfpflichten für bestimmte Berufsgruppen. Nötig seien jetzt "Impfpflichten für Multiplikatoren", sagte Leopoldina-Präsident Gerald Haug dem "Spiegel". Dies seien nicht nur Pflegerinnen und Pfleger, sondern auch Lehrpersonal und weitere Berufsgruppen mit viel Kontakt zu anderen Menschen.
Australier wehrt Krokodil nur mit kleinem Gürtelmesser ab
Ein Australier hat sich nur mit Hilfe eines kleinen Gürtelmessers aus dem Maul eines Krokodils befreit. Der 60-Jährige habe an einem abgelegenen Abschnitt eines Flusses im Norden der australischen Halbinsel Cape York gefischt, als ihn das rund vier Meter lange Tier attackierte, sagte Matt Brien, Sprecher des Umweltministeriums des Bundesstaates Queensland, am Mittwoch.
Bundesweite Corona-Inzidenz erreicht mit 232,1 neuen Höchstwert
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat einen neuen Höchstwert erreicht: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, stieg der Wert auf nunmehr 232,1. Am Montag war mit 201,1 der bisher höchste Stand seit Beginn der Pandemie in Deutschland gemeldet worden war.
Niederländischer Richter stoppt vorläufig Transfer von Delfinen nach China
Ein niederländischer Richter hat am Dienstag einen geplanten Transfer von acht Delfinen, zwei Walrossen und zwei Seelöwen nach China per einstweiliger Verfügung gestoppt. Die Tierschutzorganisation Sea Shepherd und örtliche Tierschützer hatten bei einem Gericht in Amsterdam einen Eilantrag gegen ein Delfinarium gestellt, um den Transport der Meeressäuger nach Südchina aufzuhalten.
Apple-1-Computer für 400.000 Dollar in Kalifornien versteigert
Ein Apple-Computer, der vor 45 Jahren von den Firmen-Gründern Steve Jobs und Steve Wozniak eigenhändig zusammengebaut wurde, ist in Kalifornien am Dienstag für 400.000 Dollar (345.000 Euro) versteigert worden. Der noch funktionstüchtige Apple-1, Ur-Urgroßvater des heutigen Macbook, war vom Auktionshaus John Moran zuvor auf 600.000 Dollar geschätzt worden.
Intensivmediziner Karagiannidis fordert 2G flächendeckend ab kommender Woche
Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis hat eine deutschlandweite Einführung von 2G-Maßnahmen spätestens in der kommenden Woche gefordert, um die Corona-Zahlen unter Kontrolle zu halten. "Im europäischen Umland hat das eine Menge gebracht, deshalb sollten wir das auch umsetzen. Wir müssen reagieren", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) dem Berliner "Tagesspiegel" vom Mittwoch.
Friedensnobelpreisträgerin Malala hat geheiratet
Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat geheiratet. "Heute ist ein kostbarer Tag in meinem Leben. Asser (Malik) und ich haben den Bund fürs Leben geschlossen", erklärte Malala am Dienstag im Online-Dienst Twitter, wo sie auch Hochzeitsfotos veröffentlichte. Es habe eine kleine Zeremonie im Kreise der Familien in Birmingham gegeben.
Geplante Mondlandung der Nasa verzögert sich um mindestens ein Jahr
Die ursprünglich für 2024 anvisierte Rückkehr von US-Astronauten zum Mond verzögert sich um mindestens ein Jahr. Die Mondlandung im Zuge der Artemis-Mission werde "nicht vor 2025" erfolgen, sagte der Chef der US-Weltraumagentur Nasa, Bill Nelson, am Dienstag. Als einen Grund für die Verzögerung nannte Nelson den Rechtsstreit mit dem privaten Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos.
Verletzte bei Gebäude-Einsturz im Osten der Türkei
Beim Einsturz eines Gebäudes im Osten der Türkei sind mehrere Menschen verletzt worden. 13 Menschen seien von Rettungskräften aus den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Malatya befreit worden, acht weitere hätten sich selbst in Sicherheit bringen können, sagte der stellvertretende türkische Innenminister Ismail Catakli am späten Dienstagabend. Nach Angaben der Regionalbehörden wurde am Abend niemand mehr vermisst. Einsatzkräfte setzten ihre Such- und Rettungsaktion dennoch fort.
Mindestens zehn Vermisste nach Gebäudeeinsturz in der Türkei
Beim Einsturz eines zweistöckigen Gebäudes in der Türkei sind mindestens zehn Menschen verschüttet worden. Laut Augenzeugen und Medienberichten ereignete sich das Unglück am Dienstagnachmittag (Ortszeit) während Renovierungsarbeiten in einer belebten Straße der osttürkischen Stadt Malatya. Ursache des Einsturzes war demnach eine beschädigte Wand. In dem Gebäude befanden sich mehrere Restaurants und Geschäfte.
Frankreichs Senioren bekommen Geimpft-Status nur noch mit Booster-Impfung
Angesichts steigender Corona-Zahlen erhöht Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Druck beim Impfen. Menschen über 65 Jahren gelten ab Mitte Dezember nur noch als geimpft, wenn sie eine Booster-Impfung nachweisen können, wie Macron am Dienstagabend in Paris ankündigte. In Frankreich war ebenso wie in anderen europäischen Ländern die Zahl der Neuinfektionen zuletzt stark gestiegen.
Moderna beantragt EU-Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Sechs- bis Elfjährige
Das US-Biotechnologie-Unternehmen Moderna hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Sechs- bis Elfjährige beantragt. Damit solle die bisherige EU-Zulassung für den Impfstoff Spikevax ab einem Alter von zwölf Jahren ausgeweitet werden, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Sechs- bis Elfjährige sollten im Abstand von vier Wochen mit zwei Dosen von jeweils 50 Mikrogramm geimpft werden. Die bisher ab zwölf Jahren gegebene Dosis beträgt zweimal 100 Mikrogramm.
Diamant-Armbänder von Marie-Antoinette für über sieben Millionen Euro versteigert
Zwei aus insgesamt 112 Diamanten zusammengesetzte Armbänder der französischen Königin Marie-Antoinette sind in Genf für umgerechnet über sieben Millionen Euro versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses Christies wechselten die beiden Armbänder innerhalb von fünf Minuten den Besitzer. Christies hatte den Wert lediglich auf 1,8 bis 3,7 Millionen Euro geschätzt.
Frankreichs Staatsrat kippt Abfrage von Impfstatus von Schülern
Das höchste Verfassungsgericht Frankreichs hat die Möglichkeit gekippt, im Kampf gegen das Coronavirus den Impfstatus von Schülern abzufragen. Diese Regel sei eine "unverhältnismäßige Verletzung des Rechts auf Respekt vor dem Privatleben", urteilte der Staatsrat am Dienstag. Die Nationalversammlung hatte in der vergangenen Woche ein Gesetz verabschiedet, demzufolge Schulleiter sich nach dem Impfstatus von Schülern hätten erkundigen dürfen. Die Opposition hatte den Staatsrat angerufen, um zu klären, ob das Gesetz mit der Verfassung vereinbar sei.
Impfpflicht für Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes in England ab 1. April
In England gilt für Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes NHS ab dem 1. April eine Impfpflicht. Wer an vorderster Front des NHS arbeite und bis dahin nicht vollständig geimpft sei, riskiere seinen Arbeitsplatz, sagte Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag im britischen Parlament. Für das Personal in Pflegeheimen gilt die Impfpflicht bereits ab dem 11. November.
Britische Behörde will tausende rote Telefonzellen vor dem Verschrotten bewahren
Lange Zeit waren sie in Großbritannien ebenso allgegenwärtig wie die roten Doppeldeckerbusse in London, mit der Verbreitung der Handys galten aber auch ihre Tage als gezählt: Doch nun sollen tausende der berühmten knallroten Telefonzellen weiter in Betrieb bleiben. Die zuständige Regulierungsbehörde Ofcom veröffentlichte am Dienstag neue Richtlinien, die für den Erhalt von rund 5000 Münztelefonen im Vereinigten Königreich sorgen sollen.
Frankreich gibt 26 afrikanische Kulturgüter endgültig an Benin zurück
Nach jahrelangen Vorbereitungen hat Frankreich 26 Kunstgegenstände endgültig an ihr Herkunftsland Benin zurückgegeben. Unter Applaus unterzeichneten die Kulturminister beider Länder am Dienstag die Übergabe-Urkunde. "Es ist ein symbolischer, berührender und historischer Moment", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Sein Kollege aus Benin, Patrice Talon, der eigens nach Paris gereist war, bedankte sich im Namen seines Landes.
Polizei in Norwegen erschießt mit Messer bewaffneten Mann
Im Stadtzentrum von Oslo hat die norwegische Polizei einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Der Verdächtige habe am Dienstagmorgen mehrere Menschen im Stadtteil Bislett bedroht, teilte die Polizei mit. Ein Polizist sei verletzt worden, als die Beamten versuchten, den Angreifer festzunehmen. Über die Identität des Angreifers und sein mögliches Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Ordnungsamt entdeckt zwei Würgeschlangen in Wohnung
Im nordrhein-westfälischen Dormagen haben Mitarbeiter des Ordnungsamts zwei Würgeschlangen in einer leerstehenden Wohnung gefunden. Die jeweils etwa einen Meter langen Reptilien wurden offenbar von ihrem Besitzer zurückgelassen, wie die zur Unterstützung angeforderte Düsseldorfer Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Ein Reptilienexperte der Feuerwehr identifizierte die Schlangen demnach als Madagaskarboas, die zwar nicht giftig sind, aber als Würgeschlangen "sehr große Kräfte" aufbringen können.
München: Frau wegen Mordversuchen mit Getränken vor Gericht
Vor dem Landgericht München I hat am Dienstag ein Sicherungsverfahren gegen eine Frau wegen mehrerer mutmaßlicher Mordversuche mit vergifteten Getränken begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der an einer paranoiden Schizophrenie leidenden 57-Jährigen vor, ein giftiges Lösungsmittel in Limonadenflaschen in zwei Münchner Supermärkten gemischt zu haben. Zudem soll sie die Chemikalie bei einer Vernissage in ein Glas mit Apfelschorle geschüttet haben.
Hohe Belohnung für Hinweise zu Corona-Ausbruch in nordchinesischer Stadt
Eine chinesische Stadt hat eine hohe Belohnung für Hinweise zum Ursprung eines neuen Corona-Ausbruchs ausgesetzt. Die Behörden der nordchinesischen Stadt Heihe an der Grenze zu Russland bieten 100.000 Yuan (rund 13.500 Euro) für Informationen an, "um die Quelle dieses Virus-Ausbruchs so schnell wie möglich aufzuspüren und die Übertragungskette zu erkennen". Die Stadtverwaltung rief zu einem "Volkskrieg" zur Prävention und Kontrolle des Coronavirus auf.
Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer und seine Crew bleiben trotz mehrfacher Verschiebungen des Starts zur Internationalen Raumstation ISS entspannt. "Natürlich wollen wir endlich fliegen - wir freuen uns aber, ehrlich gestanden, auch über diese kleine Atempause", sagte Maurer dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Dienstag.
Betrunkene Physiotherapeutin schläft in Bett von Patientin ein
Eine betrunkene Physiotherapeutin ist in Saarbrücken im Bett neben ihrer 85-jährigen Patientin eingeschlafen und hat damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 86-jährige Ehemann der bettlägerigen Seniorin alarmierte am Montagabend die Polizei, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Polizisten fanden anschließend die stark alkoholisierte Physiotherapeutin schlafend im Bett neben der Frau.
Rund 3000 Menschen protestieren gegen die Corona-Maßnahmen in Neuseeland
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Neuseeland haben sich am Dienstag rund 3000 Menschen vor dem Parlament in der Hauptstadt Wellington versammelt. Nach Angaben der Polizei missachteten zahlreiche Teilnehmer die Hygienevorschriften. Festnahmen habe es jedoch keine gegeben, der Protest verlief friedlich.
Virgin Galactic hat seit Weltraumflug von Branson rund hundert Tickets verkauft
Seit dem Weltraumflug des britischen Milliardärs Richard Branson hat das Unternehmen Virgin Galactic rund hundert weitere Tickets für Flüge ins All verkauft. Der kommerzielle Betrieb werde bis Ende 2022 aufgenommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Aktuell kostet ein Ticket für einen Weltraumflug demnach 450.000 Dollar (umgerechnet rund 388.000 Euro).
Vier ISS-Astronauten zur Erde zurückgekehrt
Nach sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS sind vier Astronauten zur Erde zurückgekehrt. Die Dragon-Raumkapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX landete am Montagabend (Ortszeit) im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Bundesstaates Florida. Ein in der Nähe postiertes Schiff sollte die Raumkapsel bergen, anschließend sollten die Astronauten per Hubschrauber an Land gebracht werden.
Bundesweite Corona-Inzidenz weiter auf 213,7 gestiegen
Nach dem bisherigen Höchststand am Montag ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen weiter gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf nunmehr 213,7, nachdem am Vortag mit 201,1 der bisher höchste Stand seit Beginn der Pandemie in Deutschland gemeldet worden war.
US-Paar verklagt Kinderwunschklinik nach Verwechslung
In Kalifornien hat ein Paar eine Spezialklinik für künstliche Befruchtung verklagt, weil ihr Neugeborenes genetisch das Kind anderer Eltern war. In der am Montag bei Gericht in Los Angeles eingebrachten Klageschrift heißt es, die Embryonen zweier Paare seien in der Klinik "wahrscheinlich aus Nachlässigkeit" vertauscht und jeweils der falschen Frau eingepflanzt worden.
Apple 1 kommt in Kalifornien unter den Hammer
In Kalifornien kommt am Dienstag ein Apple 1 unter den Hammer - ein gut erhaltenes und holzverkleidetes Exemplar aus der Serie der ersten PCs der Welt. Der Wert des funktionstüchtigen Computers wird vom Auktionshaus John Moran in Monrovia bei Los Angeles auf zwischen 400.000 und 600.000 Dollar geschätzt, doch könnte am Ende deutlich mehr als eine Million für das Liebhaberstück geboten werden.
Vier Astronauten treten Rückweg von ISS zur Erde an
Nach sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS haben sich der Franzose Thomas Pesquet und drei weitere Astronauten auf den Rückweg zur Erde gemacht. Die Dragon-Raumkapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX dockte am Montag wie geplant um 20.05 Uhr (MEZ) von der ISS ab.
Dänemark führt nach zwei Monaten Pause wieder Corona-Beschränkungen ein
Zwei Monate nach der Abschaffung sämtlicher Corona-Beschränkungen in Dänemark führt das Land wieder Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein. Ein Gremium von Epidemiologen habe die Wiedereinführung der 3G-Regelung vorgeschlagen, die Regierung folge diesem Rat, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montagabend in Kopenhagen. Grund sei der starke Anstieg der Infektionszahlen.
Erste Polio-Impfkampagne in Afghanistan seit Machtübernahme der Taliban gestartet
In Afghanistan ist am Montag die erste landesweite Impfkampagne gegen Kinderlähmung seit der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban gestartet. Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks Unicef ist es, rund zehn Millionen ungeimpfte Kinder unter fünf Jahren zu erreichen, wie der Projektleiter Gula Khan Ayub sagte. Geimpft werden sollen dabei auch rund vier Millionen Kinder in Gebieten, zu denen die Taliban Impfteams bisher keinen Zutritt gewährt hatten.