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Etwa 100 tote Katzen bei einem 81-Jährigen in Nizza entdeckt
Etwa 100 tote Katzen und 20 lebende Katzen in schlechter Verfassung sind in der Wohnung eines 81-Jährigen in Nizza entdeckt worden. Das berichtete eine Tierschutzorganisation am Montag. Die meisten Tierkadaver seien in Plastik- oder Holzkisten aufbewahrt worden, berichtete die Zeitung "Nice-Matin". Der Mann habe unter einer Tier-Sammelsucht gelitten, sagte Philippe Desjacques von einer Tierschutzorganisation.
Schärfere Coronamaßnahmen für Ungeimpfte in Italien in Kraft
Italien hat seit Montag seine Schutzmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus deutlich ausgeweitet. Wer ins Theater, ins Kino, zu Live-Musik- oder zu großen Sportveranstaltungen gehen will, muss nun vollständig geimpft oder vor kurzem von einer Infektion genesen sein. Der 2G-Nachweis, oder auch "Super Green Pass", wird ab Montag auch für alle Restaurantbesuche verlangt.
Eine Million Euro bei Polizeikontrolle von Lieferwagen entdeckt
In einem Lieferwagen aus Ungarn haben Bundespolizisten in Niedersachsen bei einer Grenzkontrolle rund eine Million Euro in bar beschlagnahmt. Die nicht angemeldeten Geldscheine in gängigen Nennwerten wogen rund 31 Kilogramm und befanden sich in einem Karton, wie die Bundespolizei am Montag in Bad Bentheim mitteilte. Das Fahrzeug wurde demnach am Samstagabend nach der Einreise aus den Niederlanden überprüft.
Frankfurter Flughafen: Demenzkranke Reisende an der Straße
Eine demenzkranke 77-jährige Reisende hat während des Umstiegs am Frankfurter Flughafen die Orientierung verloren und ist von Polizisten an einer Bundesstraße aufgriffen worden. Wie die Beamten am Montag mitteilten, entdeckten Polizisten die aus Jamaika stammende Frau bereits in der Nacht zum Freitag nach einem Zeugenhinweis. Sie war dabei zu Fuß und völlig desorientiert im Bereich der Gemeinde Kelsterbach unterwegs.
Feuerwehrmann soll elf Brände in Sachsen-Anhalt gelegt haben
Ein Feuerwehrmann soll für elf Brände in Sachsen-Anhalt verantwortlich sein. Die Feuer wurden zwischen 2019 und 2021 in Zerbst und umgebenden Ortsteilen gelegt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau am Montag mitteilten. Es brannten unter anderem Gartenlauben, in Forsten aufgestapeltes Holz, Getreideflächen und Strohdiemen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro beziffert.
USA: Kennedy-Preise im Beisein von Präsident Biden verliehen
Unter dem Applaus von US-Präsident Joe Biden hat das Kennedy Center in Washington seine renommierten Preise für die darstellende Kunst an Stars wie Folk-Legende Joni Mitchell und Schauspielerin Bette Midler verliehen. Ausgezeichnet wurden bei der Gala am Sonntagabend auch der Gründer der Plattenfirma Motown, Berry Gordy, der Opernsänger Justino Diaz und der Erfinder der legendären US-Fernsehshow "Saturday Night Live", Lorne Michaels.
Wortschatz der Deutschen vor allem durch Impfbegriffe erweitert
Die Coronapandemie hat den deutschen Wortschatz auch dieses Jahr um etliche kreative Neuschöpfungen erweitert. Wie die Experten des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache am Montag in Mannheim berichteten, dominierten dabei parallel zur Impfkampagne unter anderem Begriffe zum Thema Impfen - darunter Impfneid, Impfdrängler und Boosterimpfung. Aber auch in ganz anderen Bereichen tauchten wieder Wortneuerungen im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen auf.
Feuerwehr: Neuer Vulkanausbruch auf indonesischer Insel Java
Ein erneuter Ausbruch des Vulkans Semeru in Indonesien hat die Suche nach Überlebenden am Montag erschwert. Die Einsatzkräfte mussten sich teilweise zurückziehen, als der Vulkan wieder Asche ausspuckte. "Es gab eine kleine neue Eruption, die die Evakuierungsteams gefährden könnte", sagte der Helfer Rizal Purnama.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 441,9 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen lag der Wert bei 441,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 27.836 Neuinfektionen verzeichnet. Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.185.961 Fälle gemeldet.
Bericht: 3000 Tötungsdelikte in Deutschland sind ungeklärt
In Deutschland gelten einem Zeitungsbericht zufolge derzeit mehr als 3000 Tötungsdelikte als ungeklärt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Montagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Sicherheitsbehörden der Bundesländer berichtete, liegt die Gesamtzahl vermutlich noch höher, da einzelne Behörden keine Angaben machten. Wie das Blatt schreibt, verzeichnet allein Nordrhein-Westfalen 1160 sogenannte Cold Cases. Es folgten Baden-Württemberg und Niedersachsen mit 550 beziehungsweise 375 Cold Cases.
Zahl bestätigter Omikron-Fälle in Dänemark sprunghaft auf 183 gestiegen
In Dänemark ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron sprunghaft gestiegen. Mittlerweile seien 183 Infektionen mit der zuerst in Südafrika festgestellten Variante nachgewiesen worden, teilten die dänischen Gesundheitsbehörden am Sonntag mit. Damit habe sich die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle im Land binnen 48 Stunden mindestens verdreifacht. Diese Entwicklung sei "besorgniserregend". In Großbritannien wurden inzwischen 246 Omikron-Fälle nachgewiesen.
Tina-Turner-Song "The Best" weckt bei Prinz William Erinnerungen an seine Mutter
Tina Turners Hit "The Best" weckt beim britischen Prinzen William Erinnerungen an Autofahrten mit seiner Mutter. Prinzessin Diana habe ihm und seinem Bruder Harry während der Rückfahrt zum Internat nach den Ferien die Sorgen vor dem ersten Schultag nehmen wollen und den Song "lauthals mitgesungen", sagte William in einem von Apple produzierten Podcast. Manchmal habe auch der Polizist, der sie begleitet habe, mit eingestimmt.
Britische Regierung verschärft erneut die Einreisebestimmungen
Die britische Regierung verschärft wegen der Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreisebestimmungen. Ab Dienstag müssen alle Reisenden schon bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen, wie das Gesundheitsministerium am Samstagabend bekanntgab. Bisher müssen Einreisende zwei Tage nach ihrer Ankunft in Großbritannien einen PCR-Test machen und sich bis zur Vorlage des Ergebnisses isolieren.
Zehn Corona-Fälle auf norwegischem Kreuzfahrtschiff in New Orleans
Bei der Rückkehr eines Kreuzfahrtschiffes mit mehr als 3200 Menschen an Bord haben die US-Behörden zehn Corona-Fälle festgestellt. Nun würden alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf Corona getestet, bevor sie die "Norwegian Breakaway" im Hafen von New Orleans verlassen dürften, teilte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Louisiana am Samstag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter mit.
Behörden in Kanada befreien 19 Landarbeiter aus unwürdigen Arbeitsbedingungen
Die Behörden in Kanada haben 19 Arbeiter aus Guatemala aus unwürdigen Arbeitsbedingungen befreit. Wie das Außenministerium des zentralamerikanischen Landes am Samstag mitteilte, bereiten sich die Betroffenen nun auf eine Ausreise in ihre Heimat vor. Guatemala hatte die kanadischen Behörden um Hilfe gebeten, um die 19 Menschen auf einer Farm in Saint-Jude in Sicherheit zu bringen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 439,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag der Wert bei 439,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 42.055 Neuinfektionen verzeichnet. Deutschland hat die Zahl von sechs Millionen registrierten Infektionen bereits überschritten - seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter 6.158.125 Fälle gemeldet.
CNN entlässt Moderator Chris Cuomo wegen Unterstützung seines Bruders
Der US-Nachrichtensender CNN hat seinen Starmoderator Chris Cuomo entlassen. CNN begründete den Schritt am Samstag (Ortszeit) damit, dass Cuomo zu sehr in die Verteidigung seines Bruders Andrew, des früheren Gouverneurs des Staates New York, verwickelt gewesen sei. Wenige Tage zuvor hatte CNN den Moderator bereits vom Dienst suspendiert.
Bergsteiger darf die Hälfte der Edelsteine nach Fund auf Mont Blanc behalten
Acht Jahre nach dem Fund von wertvollen Edelsteinen auf einem Gletscher des Mont Blanc sind die Steine zwischen dem Finder und den örtlichen Behörden aufgeteilt worden. "Die Steine wurden diese Woche in zwei gleiche Teile mit einem Wert von jeweils rund 150.000 Euro aufgeteilt", sagte der Bürgermeister des Städtchens Chamonix, Eric Fournier, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Er sei "sehr glücklich", dass der Fall nun zum Abschluss gekommen sei.
Franzose knackt Lotto-Rekord mit Gewinn von 30 Millionen Euro
Ein Lottospieler aus Frankreich hat mit 30 Millionen Euro den bislang höchsten Gewinn in der Geschichte des Glücksspiels erzielt. Wie die französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) am Samstag mitteilte, hat sich seit der Einführung des Glücksspiels im Jahr 1976 noch kein Gewinner über eine derart hohe Summe freuen dürfen. Der bislang höchste Gewinn lag demnach bei 26 Millionen Euro.
Drei Tote bei Lawinenunglück in Österreich
Bei einem Lawinenunglück im Salzburger Land in Österreich sind drei Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden. Die Skitourengeher hielten sich abseits der Pisten auf, wie das Österreichische Rote Kreuz am Samstag mitteilte. Das Unglück habe sich gegen nach 13.45 Uhr in rund 2400 Metern Höhe im Bezirk Lungau ereignet, sagte Einsatzleiter Anton Schilcher der Nachrichtenagentur APA.
Dänische Regierungschefin entschuldigt sich für Verstoß gegen Corona-Regeln
Nachdem sie ohne Corona-Schutzmaske beim Einkaufen gefilmt worden ist, hat sich die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen bei ihren Landsleuten entschuldigt. "Es war schlicht ein Versehen, nachdem die neuen Regeln gerade in Kraft getreten waren", schrieb sie am Samstag in Online-Netzwerken. "Das kann jedem mal passieren, aber mir sollte es idealerweise nicht passieren."
Skisaison in Italien offiziell eröffnet
Nach zwei Wintern mit coronabedingten Ausfällen hat in Italien am Wochenende offiziell die Skisaison begonnen. Nachdem eine Handvoll Skiorte bereits am vergangenen Wochenende einige Lifte in Betrieb genommen hatte, konnten am Samstag nun die Pisten in der gesamten Alpenregion eingeweiht werden. Der nationale Verband der Seilbahnbetreiber feierte die Wiederaufnahme des Skibetriebs nach den Zwangsschließungen in den beiden vergangenen Jahren, "die diesen Sektor besonders hart getroffen haben".
Silvesterfeier in Rio de Janeiro wegen Omikron-Variante abgesagt
Die traditionelle Silvesterparty am Copacabana-Strand von Rio de Janeiro fällt dieses Jahr wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aus. "Wir sagen die offizielle Neujahrsfeier in Rio ab", schrieb Bürgermeister Eduardo Paes am Samstag im Onlinedienst Twitter. Er bedauere die Entscheidung. Zwar hätten wissenschaftliche Berater der Stadt und des Bundesstaats unterschiedliche Empfehlungen abgegeben. Er werde sich aber immer für die strengere Alternative entscheiden, erklärte Paes.
Fünf Leichen in Haus in Brandenburg entdeckt
In einem Haus im brandenburgischen Königs Wusterhausen sind fünf Tote entdeckt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, wurden die Beamten um die Mittagszeit nach einem Hinweis von Zeugen in das Einfamilienhaus im Ortsteil Senzig gerufen. Vor Ort fanden sie die Leichen von zwei 40-jährigen Erwachsenen sowie von drei Kindern im Alter von vier, acht und zehn Jahren.
Vulkan Semeru in Indonesien ausgebrochen
In Indonesien ist der Vulkan Semeru ausgebrochen. Der Vulkan spuckte am Samstag Asche und eine große Rauchwolke aus, die umliegende Dörfer auf der Insel Java verdunkelte und tausende Anwohner in die Flucht trieb. Rote Lava floss den Krater hinab. Nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde gab es zunächst aber keine Berichte über Tote oder Verletzte.
Bis zu 120 Festnahmen nach Lynchmord in Pakistan
In Pakistan hat die Polizei nach einem Lynchmord an einem Fabrikmanager aus Sri Lanka wegen angeblicher Blasphemie bis zu 120 Menschen festgenommen. Unter den Festgenommenen sei auch einer der Hauptverdächtigen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Eine wütende Menschenmenge hatte den Mann am Freitag in Sialkot 200 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Islamabad zu Tode geprügelt und seine Leiche in Brand gesteckt.
Eltern von 15-Jährigem nach tödlicher Attacke an US-Schule festgenommen
Vier Tage nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan sind die Eltern des 15-jährigen Angreifers nach ihrer Flucht festgenommen worden. Die Polizei fand James und Jennifer Crumbley in einem Industriegebäude in Detroit, wie ein Polizeisprecher dem Sender CNN am frühen Samstagmorgen sagte. Den Eltern wird von der Staatsanwaltschaft fahrlässige Tötung in vier Fällen vorgeworfen.
Ärztepräsident fordert Verkürzung der Booster-Pause auf fünf Monate
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat eine Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate gefordert. Es spräche nichts gegen eine solche Verkürzung, "wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer.
Bericht: Länderchefs wollen deutlich verschärfte Gastronomie-Regelungen
Die Ampel-Koalition bereitet einem Medienbericht zufolge auf Wunsch mehrerer Ministerpräsidenten deutliche Verschärfungen der Corona-Regeln für die Gastronomie vor. Wie die "Bild" in ihrer Samstagsausgabe berichtete, soll bereits an einer neuen Öffnungsklausel für das Infektionsschutzgesetz gearbeitet werden. Diese ermögliche weitergehende Einschränkungen in der Verantwortung der Länder – bis hin zur umfassenden Schließung von Restaurants. Dazu werde das Infektionsschutzgesetz in der kommenden Woche geändert.
Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami
Die Behörden von Barbados untersuchen den Fall eines Mannes, der mit einer geladenen Schusswaffe von der Karibikinsel bis nach Miami geflogen ist. Wie der Sender NBC am Freitag (Ortszeit) berichtete, wurde erst am Flughafen im US-Bundesstaat Florida entdeckt, dass der Verdächtige eine mit fünf Kugel geladene Waffe auf dem Linienflug dabei hatte. Er wurde von den Sicherheitskräften festgenommen.
Cookinseln verzeichnen ersten Corona-Fall seit Pandemiebeginn
Auf den Cookinseln ist der erste Corona-Fall seit Beginn der Pandemie festgestellt worden. Der kleine Inselstaat im Südpazifik meldete am Samstag eine Corona-Infektion bei einem zehnjährigen Jungen. Wie Regierungschef Mark Brown mitteilte, war das Kind vermutlich mit seiner Familie aus Neuseeland eingereist und befindet sich in Quarantäne.
Italiener will sich Impfausweis mit Arm aus Silikon erschleichen
Mit einem gefälschten Arm aus Silikon hat ein Mann in Italien versucht, sich einen Corona-Impfnachweis zu erschleichen. "Der Fall grenzt ans Lächerliche, wenn es sich dabei nicht um einen Akt von enormer Tragweite handeln würde", erklärte der Chef der Regionalregierung von Piemont, Alberto Cirio, am Freitag bei Facebook. Trotz des realistischen Hauttons des Gummi-Arms ließen sich die Mediziner nicht täuschen und der etwa 50-jährige Mann wurde angezeigt.