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Immunologe Sander: "Boostern alleine wird nicht ausreichen"
Wegen der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante drängt der Chef der Impfforschung an der Berliner Charité, Leif Erik Sander, zu schnellem Handeln. "Das Boostern alleine wird vermutlich nicht ausreichen, um diese Welle an Infektionen jetzt vollständig aufzuhalten", sagte der Impfstoffforscher am Montag im ZDF-"heute Journal". Die dritte Impfung - die sogenannte Booster- oder Auffrischungsimpfung - habe allerdings einen sehr positiven Effekt, betonte Sander, der auch Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung ist.
Flop-Auktion von Maradona-Besitztümern wird verlängert
Weil sich bei einer Auktion von dutzenden Besitztümern des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona kaum Käufer fanden, wird die Online-Versteigerung nun verlängert. Potenzielle Bieter hätten zehn Tage mehr Zeit, um die verbliebenen Memorabilien zu ersteigern, erklärte das Auktionshaus Adrián Mercado am Montag. Eigentlich hatte die Auktion am Sonntagabend geendet, doch insbesondere die größten Posten erwiesen sich als Ladenhüter.
Queen Elizabeth II. sagt Weihnachtsfest in Sandringham ab
Königin Elizabeth II. bricht in diesem Jahr mit einer Tradition und feiert Weihnachten nicht auf ihrem Landsitz Sandringham im Osten Englands. Stattdessen werde die 95-jährige Monarchin das Weihnachtsfest mit ihrer Familie in Schloss Windsor westlich von London feiern, berichteten britische Medien am Montag. In Großbritannien steigen die Infektionszahlen wegen der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus derzeit stark an, neue Beschränkungen sind nicht ausgeschlossen.
RKI: Hohes Corona-Risiko durch Omikron für zweifach Geimpfte
Angesichts der sich schnell ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut am Montag seine Risikobewertung verschärft. Insgesamt schätzt das RKI die Gefährdung für die Gesundheit der Bürger als "sehr hoch" ein. Sogar zweifach Geimpfte und Genesene sind demnach einem hohen Risiko ausgesetzt, während die Gefahr einer Erkrankung für dreifach Geimpfte als "moderat" angegeben wird. Für Ungeimpfte ist die Infektionsgefahr "sehr hoch".
Johnson schließt schärfere Corona-Maßnahmen über Weihnachten vorerst aus
Trotz der rasanten Ausbreitung der Corona-Virusvariante Omikron in Großbritannien will Premierminister Boris Johnson die Corona-Maßnahmen über Weihnachten nicht verschärfen. Die Regierung schließe nichts aus, "aber im Moment wollen wir, dass die Menschen vor allem Vorsicht walten lassen", sagte Johnson am Montag nach einer Kabinettssitzung in London.
WHO fordert gemeinsame Anstrengung zur Beendigung der Pandemie im kommenden Jahr
Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Omikron-Variante hat der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der Weltgemeinschaft gemeinsame Anstrengungen gefordert, um die Corona-Pandemie innerhalb des nächsten Jahres zu stoppen. "2022 muss das Jahr sein, in dem wir die Pandemie beenden", sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Reportern in Genf. Angesichts der bevorstehenden Feierlichkeiten zum Jahresende rief er die Menschen auf, sich mithilfe von Impfungen und Kontaktbeschränkungen vor dem Coronavirus zu schützen.
EU bestellt mehr als 200 Millionen zusätzliche Impfdosen von Biontech/Pfizer für 2022
Wegen des hohen Bedarfs an Impfstoffen hat die EU mehr als 200 Millionen zusätzliche Impfdosen von den Herstellern Biontech/Pfizer für das Jahr 2022 bestellt. Die Impfstoffmenge komme zu den bereits georderten 450 Millionen Dosen hinzu, die im kommenden Jahr planmäßig ausgeliefert werden sollen, erklärten die beiden Unternehmen am Montag. Mit der weiteren Bestellung erhöht sich die Gesamtanzahl der Impfstoffdosen für die EU im Jahr 2022 auf über 650 Millionen.
Schlussplädoyers in Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell begonnen
Im Prozess gegen die langjährige Vertraute des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, haben die Schlussplädoyers von Anklage und Verteidigung begonnen. Beide Seiten hatten am Montag vor einem Bundesgericht in New York mehrere Stunden Zeit, ihre Argumente darzulegen. Im Anschluss sollten die zwölf Geschworenen mit ihren Beratungen beginnen. Im Falle eines Schuldspruchs droht Maxwell, die am ersten Weihnachtstag 60 Jahre alt wird, eine jahrzehntelange Gefängnisstrafe.
Frankreichs Gesundheitsbehörde macht Weg für Kinderimpfung frei
Die französische Gesundheitsbehörde hat den Weg für die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren frei gemacht. Die Abwägung von Nutzen und Risiken auf der Basis von zehn Millionen bereits geimpften Kindern falle zugunsten der Impfung aus, erklärte die Behörde am Mittwoch.
Novavax-Vakzin als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen
Als fünfter Corona-Impfstoff ist am Montag das Vakzin des US-Herstellers Novavax in der Europäischen Union zugelassen worden. Der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid erhielt nach einer entsprechenden Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) eine bedingte Marktzulassung durch die EU-Kommission. "In einer Zeit, in der sich die Omikron-Variante schnell ausbreitet und wir die Impfungen vorantreiben müssen, freue ich mich besonders über die heutige Zulassung des Novavax-Impfstoffs", erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.
EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Novavax
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Novavax in der EU gegeben. Die EMA empfahl am Montag eine bedingte Marktzulassung des proteinbasierten Impfstoffs Nuvaxovid für Menschen ab 18 Jahren, wie die Behörde mitteilte. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung trifft die EU-Kommission, dies gilt jedoch als reine Formsache.
Französische Armee ermittelt nach Geländefahrt von Soldaten nahe Migrantenlager
Eine rücksichtslose Fahrt französischer Soldaten in einem Geländewagen in der Nähe eines Migrantenlagers in Calais hat in Frankreich Empörung ausgelöst. Die Armee kündigte nach der Veröffentlichung eines Videos der Aktion am Sonntagabend Ermittlungen an. "Eine inakzeptable Szene", hieß es auf dem Twitterkonto des Heeres.
Mehr als 700.000 Menschen besuchen Musikfestival in Saudi-Arabien
In Saudi-Arabien haben trotz der Corona-Pandemie mehr als 700.000 Menschen ein Musikfestival besucht. Wie die Behörden des Königreichs am Montag nach Ende der viertägigen Veranstaltung mitteilten, wurden bis Sonntag insgesamt 732.000 Besucher gezählt. Damit sei das Festival MDLBeast Soundstorm, bei dem trotz Boykottaufrufen auch internationale Stars wie der französische DJ David Guetta auftraten, "eines der größten Musikfestivals weltweit", erklärte der Chef der saudiarabischen Unterhaltungsbehörde, Turki al-Scheich.
Prozess gegen Ex-Kitamitarbeiter in Koblenz wegen Kindesmissbrauchs begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat am Montag ein Prozess gegen einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern begonnen. Die Anklage wirft dem 33-Jährigen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz vor, zwischen Anfang 2020 und Juli 2021 fünf Kitakinder in 16 Fällen missbraucht zu haben, wie das Gericht mitteilte. Die Kinder waren damals zwischen drei und sechs Jahre alt.
Dieben schnappen sich lebensgroße Nussknacker von Göttinger Weihnachtsmarkt
Diebe haben sich zwei lebensgroße Nussknacker vom Göttinger Weihnachtsmarkt geschnappt. Die unbekannten Täter stahlen die beiden etwa 170 Zentimeter großen Holzfiguren am Samstagabend vor einem Imbissstand, wie die Göttinger Polizei am Montag mitteilte. Der Wert des Diebesguts liegt bei rund 1200 Euro.
Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen in Malaysia
Bei Überschwemmungen in Malaysia sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie die Zeitung "The Star" am Montag unter Berufung auf Angaben von Feuerwehr und Rettungsdiensten berichtete, wurden alle Todesopfer im Bundesstaat Selangor geborgen, der die Hauptstadt Kuala Lumpur umgibt. Da auch noch Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch steigen.
Immer mehr Frauen machen Jagdschein
Immer mehr Frauen in Deutschland machen ihren Jagdschein. Der Anteil der Frauen in Jagdschulen stieg innerhalb eines Jahrzehnts von 20 auf jetzt 28 Prozent, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) am Montag in Berlin berichtete. Das Durchschnittsalter der angehenden Jägerinnen sank im selben Zeitraum von 36 auf 33 Jahre; Männer liegen konstant bei 35 Jahren.
Japanischer Weltraumtourist kehrt zur Erde zurück
Nach seiner Reise zur Internationalen Raumstation ISS ist der japanische Milliardär Yusaku Maezawa wieder zur Erde zurückgekehrt. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Montag mitteilte, landeten Maezawa, sein Assistent Yozo Hirano und der russische Kosmonaut Alexander Misurkin mit Fallschirmen in der kasachischen Steppe. "Der Flug des Touristen-Raumschiffs Sojus MS-20 ist abgeschlossen", erklärte Roskosmos.
Tennisspielerin Peng bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe in Video
In einem ersten öffentlichen Statement seit ihrem Verschwinden hat die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli bestritten. "Ich habe nie etwas gesagt oder geschrieben, worin ich jemanden beschuldigt habe, mich sexuell belästigt zu haben", sagte die 35-Jährige der chinesischsprachigen Zeitung "Lianhe Zaobao" in Singapur. "Ich möchte diesen Punkt ganz klar betonen."
Krankenhausgesellschaft warnt vor Eskalation der Corona-Lage in neuem Ausmaß
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer Eskalation der Lage in deutschen Krankenhäusern gewarnt. "Wenn sich die Prognosen bestätigen, wonach die Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als Delta und auch der Impfschutz gegen schwere Verläufe bei nicht geboosterten Menschen schwächer ist, werden wir es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben" sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Zahl der Toten nach Taifun auf den Philippinen steigt auf 208
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als 200 gestiegen. Wie die staatliche Polizei am Montag mitteilte, starben bei dem Durchzug des bislang heftigsten Wirbelsturms in diesem Jahr 208 Menschen. Die Opferzahl könnte allerdings weiter steigen: 52 Menschen wurden den Angaben zufolge vermisst.
Ausschreitungen am Rande von Fußballspiel in den Niederlanden
In der niederländischen Fußball-Liga ist es am Rande eines Spiels zwischen Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam zu Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei in Rotterdam am Sonntag mitteilte, wurden 64 Menschen festgenommen. Die Beamten setzten Wasserwerfer gegen die randalierenden Fußballfans ein.
Kaum Gebote bei Auktion von Maradona-Besitztümern
Eine Auktion von dutzenden Besitztümern des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona ist zu einem Reinfall geworden: Bei der Online-Versteigerung am Sonntagabend erwiesen sich die größten Posten als Ladenhüter. Ein Haus, das Maradona für seine Eltern gekauft hatte, blieb ebenso ohne Käufer wie zwei BMWs und ein Apartment am Meer.
Israel setzt wegen Omikron weitere europäische Länder auf Rote Liste
Israel hat weitere europäische Länder auf eine Rote Liste von Ländern gesetzt, in die Israelis wegen der Omikron-Variante des Coronavirus nicht reisen dürfen. Das Parlament stimmte am Sonntag einer Anordnung des Gesundheitsministeriums zu, mit der Reisen nach Frankreich, Spanien, Irland, Norwegen, Finnland, Schweden und in die Vereinigten Arabischen Emirate untersagt werden. Großbritannien und Dänemark standen bereits auf der Roten Liste.
Mann nach Vorfall in Sikh-Tempel in Indien zu Tode geprügelt
In Indien ist ein Mann zu Tode geprügelt worden, der angeblich das wichtigste Heiligtum der Sikhs schänden wollte. Medienberichten zufolge war der Mann am Samstagabend über ein Geländer in das Allerheiligste des Goldenen Tempels in der nordindischen Stadt Amritsar gesprungen. Laut dem Sender NDTV versuchte er, ein Schwert zu ergreifen, das vor dem Guru Granth Sahib, dem heiligen Buch der Sikhs, aufbewahrt wird. Er sei aber von Gläubigen aufgehalten und erschlagen worden.
Stararchitekt Richard Rogers 88-jährig gestorben
Der britische Star-Architekt Richard Rogers ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das berichteten mehrere Medien am Sonntag unter Berufung auf Rogers Sohn Roo sowie seinen Sprecher. Der italienischstämmige Architekt starb demnach "friedlich", nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Rogers war mit seinen Entwürfen oftmals seiner Zeit voraus. Er entwarf etwa das Centre Pompidou im Zentrum von Paris, den Londoner "Millennium Dome" sowie Bürogebäude am Potsdamer Platz.
Lastwagenfahrer überrollt bei Hannover Mann und fährt weiter
In der Nähe der Autobahnraststätte Lehrter See Nord bei Hannover hat ein 38-Jähriger in der Nacht zu Sonntag mit seinem Sattelzug offenbar einen anderen Mann überfahren. Das bislang nicht identifizierte Opfer wurde tödlich verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Lkw-Fahrer sei weitergefahren, aber später festgenommen worden.
Neue Aufnahmen von chinesischer Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht
In China hat eine Journalistin einer Staatszeitung neue Aufnahmen der zeitweise verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht. Qingqing Chen von der "Global Times" veröffentlichte am Sonntag auf Twitter ein nicht verifiziertes Video, in dem Peng mit der chinesischen Basketball-Ikone Yao Ming zu sprechen scheint. Chen erklärte, das Video sei ihr von einem Freund zugeschickt worden und bei einer Skilanglauf-Veranstaltung in Shanghai aufgenommen worden.
Zahl der Toten durch Taifun "Rai" auf Philippinen auf mehr als hundert gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als hundert gestiegen. Der Gouverneur der Inselprovinz Bohol, Arthur Yap, erklärte am Sonntag, die Zahl der Todesopfer auf der verwüsteten Insel liege nun bei 72. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer auf 108.
Obdachloser bedroht in München Fahrgäste mit Messer
In München hat ein Mann in einer S-Bahn Fahrgäste mit einem Messer bedroht. Der 54-Jährige sei am frühen Samstagabend mit gezücktem Klappmesser und ohne Maske in die am Ostbahnhof stehende Bahn gestiegen und habe geschrien: "Wer mich jetzt blöd anmacht, weil ich keine Maske habe, den steche ich ab", teilte die Bundespolizei in München am Sonntag mit. Einem Fahrgast soll er Zeugenaussagen zufolge gedroht haben, ihm die Kehle aufzuschlitzen.
Mehr als 30.000 Menschen in Malaysia wegen Überschwemmungen in Sicherheit gebracht
In Malaysia sind wegen Überschwemmungen mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die seit Freitag andauernden Monsun-Regenfälle ließen in mehreren Regionen im Zentrum und Nordosten des Landes die Flüsse über die Ufer treten. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur; dort flohen am Sonntag fast 10.000 Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen vor den Wassermassen.
Mindestens 13 Tote bei Konflikt zwischen Dörfern von Indigenen in Guatemala
Bei einem seit langem schwelenden Landstreit zwischen Dörfern von Indigenen sind im Westen Guatemalas mindestens 13 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien Frauen, Kinder und ein Polizist, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Die Zusammenstöße begannen demnach am Freitag und dauerten einen Tag lang an.