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ASYLBEWERBER: Haftbefehl gegen Flüchtling aus Amri-Umfeld

Gegen einen Flüchtling aus Tunesien (26), aus dem Umfeld des massenmordenden Flüchtlings und Terror-Attentäters Anis Amri (†24) ist in Berlin Haftbefehl wegen „gewerbsmäßigen Leistungsbetrugs“ erlassen worden. Dies teilte aktuell die Generalstaatsanwaltschaft auf Anfrage gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG mit. Da zudem laut Information Fluchtgefahr bestanden habe, wurde der Haftbefehl sofort vollstreckt. Der Asylbewerber mit mindestens zwei Aliasnamen soll von April bis November 2015 in Leipzig (Freistaat Sachsen), Berlin und Mettmann (Nordrhein-Westfalen) zu Unrecht und vor allem wissentlich, Sozialleistungen bezogen haben.

Der Flüchtling wurde bei einer vom Generalbundesanwalt angeordneten Durchsuchung in einer Flüchtlingsunterkunft festgenommen. Gegen den Tunesier ermittelt die Berliner Generalstaatsanwaltschaft Berlin seit Frühjahr 2016 wegen Leistungsbetrugs. Unterdessen wurde bekannt, dass der tunesische IS-Terrorist und Flüchtling, Anis Amri, direkt nach dem Anschlag von einer Kamera am Berliner Bahnhof Zoo aufgezeichnet wurde. Der Terror-Flüchtling sei sich hierbei der Aufzeichnung offensichtlich bewusst gewesen. Der Massenmörder habe den erhobenen Zeigefinger in Richtung Kamera gezeigt – ein pervertierter Gruß, welcher von IS-Anhängern bekannt ist.
Amri soll nach polizeilichen Erkenntnissen einen LKW in den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz gesteuert haben. Bei diesem Terror-Anschlag starben 12 Menschen, mehr als 50 wurden verletzt.  (I.J.Beljakova--BTZ)