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Admiral Kusnezow - Propaganda westlicher Gazetten

In diesen Tagen wird in westlichen Medien immer wieder das jaulende Lied vom angeblich "marodesten Kriegsschiff der Welt“ kolportiert. Die Rede ist vom Flaggschiff der russischen Marine, dem russischen Flugzeugträger "Admiral Kusnezow" (Адмирал флота Советского Союза Кузнецо). Hierbei gehen die ideologisch gestählten Propagandagazetten sogar so weit zu behaupten, die Kusnezow würde "jeden Moment zusammenbrechen".

Die britische Royal Navy sei angeblich über den Zustand des 300-Meter langen russischen Flugzeugträgers mit seinen 2000 Mann Besatzung beunruhigt und gebe dem Schiff etlich den wenig schmeichelhafte Beinnamen. Aus Angst vor dem vollständigen Zusammenbruch würde der Flugzeugträger angeblich sogar auf Schritt und Tritt von einem Schlepper begleitet.
Die "Admiral Kusnezow" ist mit ihren hochmodernen Kampfjets (Su-33) an Bord aktuell zusammen mit dem Atomkreuzer "Pjotr Weliki", den U-Boot-Jägern „Seweromorsk” und „Vizeadmiral Kulakow” - sowie mehrere Versorgungsschiffen aus ihrem Heimathafen in Murmansk (Nordrussland) auf dem Weg nach Syrien. Im absoluten Gegensatz westlicher Flugzeugträger ist die "Admiral Kusnezow" hierbei bereits fast schon wieder ein Raketenträger, welche unter anderem mit 12 SS-N-19 (P-700 Granit / 3M45) seegestützten Anti-Schiff-Lenkwaffe ausgestattet ist. Diese Raketensysteme ermöglichen es der "Admiral Kusnezow" gegnerische Kriegsschiffe auf modernste Art zu bekämpfen und zu vernichten. Das zudem die massive Flugabwehr der Kusnezow, jeder Flugabwehr westlicher Kriegsschiffe um ein vielfaches Überlegen ist, bestreiten selbst eingefleischte NATO-Hardlinern nicht. Aus diesen Gründen von einem "maroden Kriegsschiff" zu sprechen scheint mehr der eigenen Kampfmoral zu dienen als der Realität zu entsprechen. Daher sollte man bei aller ideologischen Propaganda die "Admiral Kusnezow" ebenso zu fürchten, wie die mehr als 7000 Atombomben in den Raketen-Start-Schächten der russischen Streitkräfte.
Wie sehr man jederzeit mit der rusischen Militärmacht rechnen sollte zeigt der aktuelle Umstand, dass zwei russische Kampfkorvetten ("Seljony Dol" und "Serpuchow") mit Langdistanzraketen (ausgerüstet zur Kernwaffenbestückung) die Ostsee bei Dänemark (Großen Belt) durchquerten und vor der russischen Enklave Kaliningrad ankern. Damit gilt erstmals wieder seit dem Kalten Krieg, die geografische Region von Schweden bis Spanien, als Atomkriegsschauplatz.  (P.Hansen--BTZ)