Berliner Tageszeitung - Österreich: Die Jagd auf Julian Hessethaler und Ramin Mirfakhrai hat begonnen

Börse
Euro STOXX 50 0.01% 3962.41
DAX 0.01% 14541.38
SDAX -0.57% 12511.05
MDAX -0.32% 25971.45
EUR/USD -0.07% 1.0405 $
Goldpreis 0.48% 1754 $
TecDAX -0.29% 3118.19

Österreich: Die Jagd auf Julian Hessethaler und Ramin Mirfakhrai hat begonnen




Österreich: Die Jagd auf Julian Hessethaler und Ramin Mirfakhrai hat begonnen

Nach dem politischen Video-Attentat auf den Vize-Kanzler der Republik Österreich und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sowie den Klubobmann der Wiener freiheitlichen Gemeinderäte und Landtagsabgeordneten, Johann Gudenus, welche beide zwischenzeitig von ihren Ämtern zurückgetreten sind, nachdem deutsche Medien ein im Jahre 2017 unter höchst kriminellen Umständen aufgenommenes Video veröffentlicht hatten, beginnt nun die Jagd nach dem kriminellen Verursachern dieses Videos und diese jagt könnte gnadenlos werden, mit der Gefahr für Leib und Leben für die mutmaßlichen Hintermännern, laut einem Sascha Wandl, welcher sich aktuell ebenfalls einem Spionagevorwurf ausgesetzt sieht, heißen diese Personen: Julian Hessenthaler (ein rechtskräftig verurteilter Drogendealer) und ein gewisser Dr. Ramin Mirfakhrai aus Wien, (ein äußerst zwielichtiger Rechtsanwalt).
 
Der russische Milliardär und Oligarch Milliardär Igor Makarow erklärte, dass er die Frau welche sich als angebliche Nichte (offenbar eine letische Prostituierte) unter Vortäuschung einer falschen Identität gegenüber Strache und Gudenus ausgegeben hatte, nicht kenne und mit ihr nicht verwandt sei. „Weit bekannt ist die Tatsache, dass ich das einzige Kind in der Familie war. Dementsprechend habe ich keine Nichten. Mit der Frau, die sich Aljona Makarowa nennt, bin ich nicht verwandt und überhaupt nicht bekannt“, erfuhr BERLINER TAGESZEITUNG aktuell von Makarow.
 
Makarow will nun „alle Möglichkeiten“ nutzen, um festzustellen, wer hinter der nicht autorisierten Verwendung seines Namens gestanden habe und wo sich diese Personen aufhalten. Makarow, welcher in Wirtschaftskreise dafür bekannt ist, seine "Feinde" langfristig und gnadenlos zu verfolgen, findet es eine dreiste Frechheit, seinen Namen zu benutzen und ihn somit in Misskredit zu bringen. In Moskau geht derweil hinter vorgehaltener Hand der Spruch um: "...die können sich warm anziehen, verstecken hilft beim Igor nicht...", was beweist, dass die Verursacher dieses Videos vielleicht heute noch über ihre "Posse" lachen können, sich jedoch bereits vielleicht morgen schon verstecken müssen...
 
"Das es allerdings gerade deutsche Medien waren, welche diesen Judas-Dienst der Veröffentlichung dieser Schmutzkampagne begangen haben, anstatt dies österreichischen Medien zu überlassen, ist wiedereinmal nur mit dem Satz, typisch die deutschen Denunzianten abzutun", sagten Bürger jüngst auf der Straße des 17. Juni in der deutschen Hauptstadt Berlin, in einer Umfrage von BERLINER TAGESZEITUNG. Klare Worte, kein Gescchwurbel, keine politische Dampfplauderei - kurzum - die Menschen auf der Straße vertrauen den Medien täglich weniger, nach dem jüngsten Skandal um kriminelle Fake News des "SPIEGEL" Redakteuers und Mitarbeiters Relotius, wohl leider auch verständlich.
 
Das die Veröffentlichung dieses fragwürdigen Videos direkt vor der Europawahl geschehen ist, hinterlässt der nachdenklicher Betrachtung - mit Blick auf den "SPIEGEL" und die "Süddeutsche Zeitung" (SZ), eine medial faden Beigeschmack und die damit einhergehend sachliche Frage, warum wurde dies nicht nach der EU-Wahl veröffentlicht, sollte gar politisch etwas mit der Veröffentlichung vor der Europawahl beim Leser und damit Wähler bezweckt werden?
 
Der Skandal in Österreich, könnte unter Umständen ein Fall für deutsche Justizbehörden werden, da zumindest fraglich ist, was "SPIEGEL" und "Süddeutschen Zeitung" (SZ), für dieses auf kriminelle Machart erstellte Video finanziell aufgewendet haben (denn selbst wenn dieses Video kostenfrei gewesen wäre, kostet auch die Fahrt zu einem verlassenen Hotel Geld, der Kontakt zu den Anbietern und Mitarbeiterlohn).
 
Auch könnte geklärt werden, ob diese Medien, nicht bereits im Vorfeld die Polizei hätten hinzuziehen müssen, da sicher von Beginn an klar war, dass derlei Aufnahmen nicht innerhalb der Rahmens von Gesetzen entstanden sind. In Deutschland sind heimliche Aufnahmen ohne Wissen von Beteiligten, nach § 201 a StGB (Strafgesetzbuch) und in Österreich nach § 120 StGB starfbar. Die deutsche Polizei dürfte es nicht schwer haben, denn einer der mutmaßlichen Haupttäter, Julian Hessenthaler, hat sein Büro nur 6,2 Km (Sonnenstraße) von der Redaktion der Süddeutschen Zeitung in München entfernt und wenn diese ihn nicht finden, so wird es sicher Herr Makarow tun...

  
Bedenkt man, dass wer einen derart großen Aufwand, auch in finanzieller Hinsicht betreibt, vielleicht auch bisher nicht bekannte medizinische Substanzen in die Getränke gemischt hat, wird klar, dass der gesamte Fall in seiner Komplexität aktuell gar nicht zweifelsfrei beurteilt werden kann. Man sollte Strache und Gudenus so lange nicht verurteilen, bis eindeutig klar ist, ob diese nicht gar Opfer eines Giftanschlages geworden sind, um derartige, wie bekannt gewordene Aussagen im Jahre 2017 zu tätigen.
 
Nach dem Zusammenbruch der Regierungskoalition in Österreich hat der Oppositionsabgeordnete Peter Pilz seinen Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) unterdessen verteidigt. Es war durchaus richtig gewesen, die Koalition mit der Partei FPÖ zu beenden, sagte Pilz am Mittwoch nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Pilz warf Kurz vor, es sei ihm in seiner Regierung nur um Macht gegangen. Der Verfassungsschutz, das Innenministerium und die Sozialversicherung seien mit Billigung des konservativen Regierungschefs völlig umgebaut worden.
  

Textgröße:

(O. Joergensen--BTZ)