Europa jault unter der aktuellen Finanzkrise und da kommt es nicht von ungefähr, dass Chinas Regierungschef Wen die Europäer zu einer schnellen Bekämpfung der Schuldenkrise aufgerufen hat.Nach jüngsten Gesprächen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao in Peking ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die südchinesische Metropole Guangzhou (Kanton) geflogen.
Chinas Regierungschef Wen Jiabao begleitete die Kanzlerin auf der zweiten Station ihrer dreitägigen China-Reise, was Diplomaten als "ganz besondere Geste" verstanden wissen wollen. Die deutsche Kanzlerin will in China auch um mehr Investitionen in Deutschland werben. Chinesische Experten äußerten ihre Hoffnung, dass Deutschland im Gegenzug auch seine Beschränkungen für hochtechnologische Exporte nach China aufhebt, frei nach dem Motto: "Hochtechnologie gegen Bargeld aus China!"
Von Kritiker wird indes nicht erwartet, dass sich die Bundeskanzlerin zu Menschenrechtsthemen in China äußern wird, zu sehr würden damit die dringlich benötigten Geldmittel aus China gefährdet werden.
Unterdessen wurde bekannt, dass Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao und Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22. April die Hannover Messe zusammen eröffnen. Im Mittelpunkt der Industrieschau vom 23. bis 27. April stehen - neben China - Umwelttechnologien. (F.Grusjanjewitsch--BTZ)
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