In Ägypten haben die Proteste auch in der Nacht zum heutigen Freitag angehalten, 400 Verletzte und zwei Tote sind die traurige Folge.Sie sind offenbar nicht fähig die Revolution zu verteidigen, was sicher auch am aktuell regierenden Militärrates in Ägypten liegen mag, denn nach den tödlichen Krawallen bei einem Fußballspiel in Ägypten wächst die Kritik an der Polizei, nicht ohne Grund.
Fans und Spieler des Clubs Al Ahly werfen ihr vor, nicht eingegriffen zu haben, zudem wird spekuliert, dass die Gewalt die gezielte Aktion bezahlter Schläger war. Auch die Mannschaft des ägyptischen Rekordmeisters Al Ahly übt scharfe Kritik am Verhalten der Polizei in Port Said. Vor ihren Augen seien die Menschen gestorben, klagen die Spieler, die sich selbst nur mit Mühe vor Angriffen mit Feuerwerkskörpern in Sicherheit bringen konnten. Es seien 3000 Polizisten im Stadion gewesen, so Ahlys portugiesischer Trainer Manuel José - doch keiner von ihnen hätte eingegriffen.
Wie ihre Anhänger spekulierten auch die Funktionäre des Sportklubs, dass es sich bei den Ausschreitungen gegen das Team von Al Masry aus Port Said nicht um den eskalierten Streit von verfeindeten Fußballfans handelt, sondern dass hier Politik und übelste Absicht im Spiel gewesen sei!
Dies verstärkt einmal mehr den Ruf nach UN-Truppen nicht nur in Ägypten, sondern auch in dem mit brutaler Gewalt regierenden Assad-Regime in Syrien. (L.Jankow--BTZ)
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