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Nachrichten und aktuelle News aus der deutschen Hauptstadt Berlin und dem Brandenburger Land, Berliner Tageszeitung
Weiterhin Pendelverkehr
Die Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn-Linie 1 dauern auch am heutigen Donnerstag an. Nach Angaben der S-Bahn Berlin GmbH verkehren die Züge zwischen den Bahnhöfen Zehlendorf und Wannsee weiterhin nur im 20 Minuten Takt. Am gestrigen Mittwoch war ein Sattelschlepper unter der Bahnbrücke am Teltower Damm stecken geblieben und hatte diese stark beschädigt. Der Lkw hatte sich am Nachmittag unter einer Brücke am S-Bahnhof Zehlendorf festgefahren. Der Lastwagen hatte einen Bagger geladen, der sich in die Brücke-Kostruktion bohrte. Wie lange die Einschränkung andauern werde, sei noch nicht absehbar.
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Musikalischer Auftakt
Mit einer Hommage an Johann Sebastian Bach wird am heutigen Donnerstag das diesjährige Berliner Musikfest eingeläutet. Das Budapester Keller-Quartett präsentiert zum Auftakt Bachs "Kunst der Fuge". Zum offiziellen Eröffnungskonzert am Freitag spielt dann das London Symphony Orchestra unter Leitung von Daniel Harding Werke von Pierre Boulez und Luciano Berio. Diese beiden Komponisten stehen im Mittelpunkt des Musikfestes. Beim Musikfest sind in 24 Konzerten mehr als 60 Werke von etwa zwei Dutzend Komponisten zu hören - unter anderem auch von Igor Strawinsky, Béla Bartók und Alban Berg.
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Auf der Jagd nach dem Geld
Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe haben Fahnder von Polizei und Zoll am heutigen Donnerstag in Berlin zahlreiche Gebäude durchsucht. An der Razzia in insgesamt 14 Büros, Lager und Wohnungen sind nach Angaben des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg rund 200 Beamte beteiligt. Die Durchsuchungen sollen noch bios zum Nachmittag andauern. Mit Hilfe fingierter Zollpapiere hätten die Verdächtigen dann etwa 17 Millionen Euro an Umsatzsteuer vom Finanzamt rückerstattet bekommen. Gegen die vier Haupttäter seien vorliegende Haftbefehle vollstreckt worden.
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ADAC kritisiert Baustellen
Der Automobilclub ADAC hat die Vielzahl an Baustellen und schleppende Straßenbauarbeiten in der deutschen Hauptstadt Berlin kritisiert. Eine derartige Häufung von Baustellen in der Hauptstadt habe es seit zehn Jahren nicht mehr gegeben, sagten Verkehrsexperten des ADAC Berlin-Brandenburg. Der ADAC fordert, dass die gesamte Baustellenkoordination in Berlin zentral erfolgen müsse und nicht nur teilweise für bestimmte Hauptstraßen.
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Berlin ist IN
Der
Berlin-Tourismus befindet sich aktuell weiter auf Rekord-Kurs. Das geht
aus der Halbjahresbilanz hervor, den die Berlin-Tourismus-Marketing
GmbH aktuell veröffentlicht hat. Demnach haben in den ersten fünf
Monaten des Jahres so viele Touristen wie noch nie Berlin besucht. So
wurden im Mai 9,3 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr gezählt. Im ersten
Quartal 2010 waren rund 1,8 Millionen Besucher in Berlin. Die Zahl der
Übernachtungen lag bei 4 Millionen. In Europa zählt Berlin damit
unangefochten zu den Top-Adressen für Touristen, gleich hinter London
und Paris.
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Wirtschaft Berlin im Aufwind
Die Wirtschaft Berlins ist in den vergangenen fünf Jahren von allen Bundesländern am stärksten gestiegen. Nach zehn Jahren Schrumpfung hat die deutsche Hauptstadt damit eine Trendwende geschafft, heißt es in einer aktuellen Studie, des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Wirtschaftsleistung Berlins sei von 2004 bis 2009 im Jahresdurchschnitt um 1,7 Prozent gewachsen, das sei der höchste Wert aller Länder. Der Bundesdurchschnitt lag bei 0,5 Prozent. Berlin hole jetzt auf, "wenn auch der Rückstand zu anderen deutschen Großstädten noch groß sein dürfte", ist von Wirtschaftsexperten zu hören.
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Richtermangel in Berlin
Am
Berliner Landgericht müssen derzeit aus Mangel an Richtern
Prozesstermine abgesagt werden müssen. Wie der Richterbund Berlin dazu bestätigte, fehlen im August 30 von 343 Richtern,
mit denen das Landgericht eigentlich ausgestattet ist. Betroffen von den
Ausfällen sind demnach vor allem Zivilprozesse. Unter anderem mehrere
millionenschwere Großprozesse im Bereich Baurecht kämen deshalb nicht
voran, kritisiert das Landgericht.
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Lange Nach der Museen
In Berlin ist der Vorverkauf für die Lange Nacht der Museen am 28. August gestartet. Das Kombiticket kostet 15, ermäßigt 10 Euro. Mit ihm können auch der Shuttlebus sowie die Busse und Bahnen der BVG genutzt werden. Karten gibt es in den etwa 100 beteiligten Museen, an den Theaterkassen, an den BVG-Verkaufsstellen und an Fahrscheinautomaten. Rund 100 Häuser beteiligen sich an der Aktion, zum ersten Mal öffnen fünf Synagogen ihre Türen für Besucher.Schwerpunkt ist diesmal der 200. Jahrestag des Unabhängigkeit von Spanien.
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Verschärft Glietsch die Kluft zwischen Polizei und Volk?
Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch will friedliche Demonstrationen
auch künftig filmen lassen. Glietsch sagte dazu in einem Interview, er
werde Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts einlegen. Die Richter hatten das Filmen von friedlichen Demonstrationen für
rechtswidrig erklärt. Die Polizei dürfe nur Aufnahmen machen, wenn es
konkrete Anhaltspunkte für Straftaten oder Gewalt gebe. Für den Fall, dass Glietsch vor Gericht nicht durchkommt, will er das
Abgeordnetenhaus auffordern, ein Gesetz zu erlassen, das der Polizei das
Filmen erlaubt. Bei einer Umfrage unter den Bürgern bekräftigten diese,
dass die "Berliner Polizei welche bereits ohnehin in der
Bundeshauptstadt durch ihr in Teilen bedenkenswertes Verhalten extrem
unbeliebt sei, sich mit derartigen Maßnahmen nunmehr weiter vom Volk
entfernen würde."
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Keine Hilfe von Wowereit
Klaus Wowereit (SPD) - Klaus Woworeit (SPD) - Berlins Regierender Bürgermeister, will das von der Zwangsräumung bedrohte Kunsthaus Tacheles nicht durch eine Stiftungslösung retten. Es mache keinen Unterschied, ob ein privater Verein oder eine öffentliche Stiftung einen Vertrag mit dem neuen Eigentümer schließt, sagte Wowereit dazu. Das Problem sei, dass der Senat die Interessen des möglichen neuen Grundstücksbesitzers ja gar nicht kenne. Wowereit betonte, er sei bereit, mit den potenziellen späteren Eigentümern zu verhandeln. Vorerst gehe es aber um eine Zwischenlösung. Dem Kunsthaus droht die Zwangsräumung, weil die HSH Nordbank als faktischer Besitzer das gesamte Areal von etwa über rund 23.000 Quadratmetern versteigern will.
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Landesbank mit Gewinneinbußen
Die Landesbank Berlin (LBB) hat im ersten Halbjahr 2010 einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Das Ergebnis vor Steuern sank auf 131 Millionen Euro nach 218 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das sparkasseneigene Institut am Montag in Berlin mitteilte. Unter dem Strich blieben 110 Millionen Euro (Vorjahr: 189 Mio. Euro) Überschuss. Für das Gesamtjahr nennt der Vorstand nun ein Vorsteuer-Ergebnis auf Vorjahreshöhe erreichbar. Bisher sollte der Vorjahreswert von 339 Millionen Euro übertroffen werden. Nach einem starken Jahresbeginn sei das Geschäft im zweiten Quartal durch Unsicherheiten an den Finanzmärkten belastet worden.
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