Berliner Tageszeitung - Ein Jahr nach Olympia 2018: Bach hebt Bedeutung für Friedensprozess in Korea hervor

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Ein Jahr nach Olympia 2018: Bach hebt Bedeutung für Friedensprozess in Korea hervor




Ein Jahr nach Olympia 2018: Bach hebt Bedeutung für Friedensprozess in Korea hervor
Ein Jahr nach Olympia 2018: Bach hebt Bedeutung für Friedensprozess in Korea hervor / Foto: © AFP

IOC-Präsident Thomas Bach (65) hat anlässlich des ersten Jahrestages von Olympia 2018 den Einfluss der Winterspiele in Pyeongchang auf den Friedensprozess in Korea unterstrichen. "Wir haben gesehen, wie die Olympischen Spiele den Weg zum Dialog und wie die olympischen Werte den Weg zu einer friedlicheren Zukunft ebnen können", sagte Bach.

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Am 9. Februar 2018 waren die Spiele in Südkorea eröffnet worden, Athleten aus Nord- und Südkorea liefen bei der Zeremonie gemeinsam ins Olympiastadion ein. Am Eishockey-Turnier der Frauen nahm zudem ein gesamtkoreanisches Team mit Sportlerinnen aus beiden Staaten teil. Schon Anfang Januar 2018 hatten die beiden Konfliktparteien wieder politische Gespräche aufgenommen.

Bach bezeichnete die gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen von Pyeongchang nun als "starke Symbole", es sei auch die Hoffnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), "dass die Tür zu einer friedlicheren Zukunft auf der koreanischen Halbinsel offen bleibt. Das IOC ist gewillt, die politischen Friedensgespräche weiterhin durch den Sport zu unterstützen. Der Sport muss Brücken bauen und zeigen, wie er Menschen zusammenbringen kann."

Das IOC verkündete zudem, dass für den kommenden Freitag (15. Februar) in Lausanne ein Treffen mit Vertretern beider Staaten und der Nationalen Olympischen Komitees geplant sei. Auf diesem sollen die Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten im Rahmen der Sommerspiele 2020 in Tokio erörtert werden.

(K. Petersen--BTZ)