Berliner Tageszeitung - Jordanien: Deutschland ist zweitgrößter Geldgeber des Landes

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Jordanien: Deutschland ist zweitgrößter Geldgeber des Landes




Jordanien: Deutschland ist zweitgrößter Geldgeber des Landes

Dieses Lob wird den deutschen Steuerzahler freuen, denn erweiß nun, für wenn er trotz der maroden Infrastuktur in Deutchland, jeden Tag im Schweiße seines Angesichts, arbeiten muss, denn der jordanische Außenminister Aiman Safadi hat Deutschland als zweitgrößten Geldgeber seines Landes gewürdigt, Hurra. Safadi dankte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Sonntag bei dessen Besuch in Amman für die deutsche Unterstützung, sowohl für die syrischen Flüchtlinge im Land als auch für das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Jordanien hat trotz seiner schwierigen wirtschaftlichen Lage 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen.

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Weitere Themen des Treffens der beiden Außenminister waren der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und der israelisch-palästinensische Friedensprozess. Maas betonte nach dem Gespräch, beide Seiten seien sich einig, dass der Konflikt nur durch eine Zwei-Staaten-Lösung beendet werden könne.

Maas reist am Sonntag weiter in die Vereinigten Arabischen Emirate, bevor er am Montag zum wichtigsten Teil seiner mehrtägigen Reise im Iran eintrifft. Die USA hatten sich vor mehr als einem Jahr aus dem von Deutschland mit ausgehandelten internationalen Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen und neue Sanktionen verhängt, welche die iranische Wirtschaft hart treffen.

 

(C. Fournier--BTZ)