Berliner Tageszeitung - Ausschuss: 25 Trump-Mitarbeiter erhielten Sicherheitsfreigabe trotz Bedenken

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Ausschuss: 25 Trump-Mitarbeiter erhielten Sicherheitsfreigabe trotz Bedenken




Ausschuss: 25 Trump-Mitarbeiter erhielten Sicherheitsfreigabe trotz Bedenken
Ausschuss: 25 Trump-Mitarbeiter erhielten Sicherheitsfreigabe trotz Bedenken / Foto: © AFP

Trotz massiver Bedenken der Sicherheitsbehörde des Weißen Hauses haben etwa 25 Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump eine Sicherheitsfreigabe erhalten. Das habe die ehemalige Mitarbeiterin des Persönlichen Sicherheitsbüros im Weißen Haus, Tricia Newbold, vor dem permanenten Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses ausgesagt, erklärte der Ausschussvorsitzende Elijah E. Cummings am Montag. In einem Brief an den Präsidentenberater Pat Cipollone warf Cummings der Regierung "schwere Verstöße gegen die nationale Sicherheit auf den höchsten Ebenen vor".

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Die sogenannte Sicherheitsfreigabe wird ranghohen Regierungsmitarbeitern nach gründlicher Überprüfung erteilt, sie ermöglicht ihnen Zugriff zu Verschlusssachen. Zwar nannte Cummings keinen der 25 Mitarbeiter namentlich, die trotz mutmaßlicher Bedenken eine Freigabe erhielten. Allerdings forderte er Informationen zu den Vorgängen unter anderem für den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton, dessen Vorgänger Michael Flynn, Trumps Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner an.

Newbold habe vor dem Ausschuss ausgesagt, ihre Behörde habe sich gegen die Sicherheitsfreigaben ausgesprochen, erklärte Cummings. Allerdings habe sich ihr damaliger Chef, Carl Kline, über die Einwände hinweggesetzt. Newbold wurde im Streit mit Kline entlassen. Kline soll in der Sache nun ebenfalls vor dem Ausschuss aussagen.

(O. Petrow--BTZ)