Berliner Tageszeitung - Öffnung regionaler Krankenkassen: Dobrindt kritisiert Jens Spahn

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Öffnung regionaler Krankenkassen: Dobrindt kritisiert Jens Spahn




Öffnung regionaler Krankenkassen: Dobrindt kritisiert Jens Spahn
Öffnung regionaler Krankenkassen: Dobrindt kritisiert Jens Spahn / Foto: © AFP

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Öffnung regionaler Krankenkassen kritisiert. Aus Sicht seiner Partei sei "die Öffnung der regionalen AOKen für den bundesweiten Wettbewerb keine überzeugende Lösung", sagte Dobrindt nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ), in einem aktuellen Interview. Spahn hatte am Montag angekündigt, die regionalen Begrenzungen für die Allgemeinen Ortskassen (AOK) aufheben zu wollen.

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Diese sind bislang als elf jeweils regional tätige Kassen organisiert. Ziel des Reformvorhabens ist laut Ministerium "die vollständige Wahlfreiheit für alle Mitglieder" der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Es sei "nur schwer zu vermitteln, warum einem gesetzlich Versicherten attraktive Zusatzleistungen, bestimmte Wahltarife oder günstigere Beiträge verwehrt werden, weil er scheinbar am falschen Ort wohnt", schrieb Spahn in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Montag.

Die Gesundheitsminister aus Bayern, NRW, Baden-Württemberg und Sachsen kündigten nach BTZ-Information in einem Brief an Spahn bereits ihren Widerstand gegen die Maßnahme an. "Eine rein bundesweite Kassenlandschaft wird weder den Wettbewerb verstärken noch die Versorgung verbessern", sagte die bayerische Ressortchefin Melanie Huml (CSU) hierzu.

 

(N. Lebedew--BTZ)