Berliner Tageszeitung - HURRA - WIKIPEDIA geht OFFLINE - leider nur für 24 Stunden...

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HURRA - WIKIPEDIA geht OFFLINE - leider nur für 24 Stunden...

Den gesamten 21. März 2019 wird man auf deutschsprachigen Artikeln der Wikipedia nur eine "Protestnote" gegen das neue EU-Urheberrecht finden. Das dieses neue EU-Urheberrecht, hier besonders Artikel 13 durchaus Sinn macht und weswegen die "Wikipedia-Aktion" äußerst fragwürdig erscheint, vergass Wikipedia hingegen zu erwähnen! Dies vor allem wenn man bedenkt, dass Wikipedia selbst eine Ausnahme von der Haftungsverschärfung in Artikel 13 bekommen hat, was an sich - vor dem Hintergrund der Fairness - ohnehin mehr als bedenklich ist.
Aber das freie Wissen lebt eben nicht nur in der Wikipedia alleine, sondern entsteht auch drumherum. Die "Wikipedianer" wollen nicht die Oase in der Wüste sein und schalten deshalb ihre "Enzyklopädie des Wissens" ab - nur leider nicht für immer...
 
Bei Wikipedia steht unterdessen: Leichtathletin Heike Drechsler war als "IM Jump" für die Stasi tätig. Das stimmt nicht, wie ein BERLINER TAGESZEITUNG vorliegendes Gutachten zeigt. Hintergründe zu dem auch juristisch anzuerkennenden Gutachten: Die zweifache Olympiasiegerin trat an den renommierten Stasiforscher Helmut Müller-Enbergs heran und bat diesen, ein Gutachten anzufertigen. Mehr als ein Jahr lang durchkämmte der Historiker Akten und führte zahlreiche Gespräche. Das Fazit: "Im Ergebnis der zu untersuchenden Frage, ob Frau Heike Drechsler, geboren am 16. Dezember 1964 als Heike Gabriela Daute, nach den Maßstäben des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) beziehungsweise im weiteren Fortgang der Untersuchung auch denen des Stasi-Unterlagen-Gesetzes als inoffizielle Mitarbeiterin (IM) des MfS zu bewerten ist, fällt die Antwort eindeutig aus: Nein."
 
Das Wikipedia über mehr als zwei Jahrzehnte den Rufmord beging, Drechsler als "IM Jump" und damit Stasi-Spitzel zu verleumden, zeigt einmal mehr, dass WIKIPEDIA - als sogenannte "Enzyklopädie des Wissens", nicht nur in vielen Teilen falsche Inhalte wiedergibt, sondern die geringsten Grundsätze wie vermeidbare Schmähkritik, die Einhaltung der DSGVO und den Grundsatz der Unschuldsvermutung, in geradezu dreister Art und Weise, von den "Wikipedianern" - auch "Moderatoren" genannt, außer Acht gelassen werden.
Im Bezug von Schmähkritik ist festgestellt worden, dass „eine Äußerung dann den Charakter der Schmähung annimmt, wenn ihr nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht; sie muss jenseits auch polemischer und überspitzter Kritik in der Herabsetzung der Person bestehen.“ (BVerfG 82, 272, 284).
 
Nicht nur in Sachen Schmähkritik ist Wikipedia massiv zu kritisieren, auch in Sachen von Namensrechten verstößt Wikipedia aktuell offen gegen Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO, sowie gegen § 823 Abs. 1, siehe https://dejure.org/gesetze/BGB/823.html und § 1004 BGB, siehe https://dejure.org/gesetze/BGB/1004.html analog i. V.m. § 12 BGB, siehe https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__12.html - sowie Art. 2 Absatz 1 und Art. 1 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG), siehe https://dejure.org/gesetze/GG/2.html und https://dejure.org/gesetze/GG/1.html - hierbei ist man bei Wikipedia sogar so dreist zu schreiben, dass Wikipedia außerhalb der gesetzlichen Hoheit der Bundesrepublik Deutschland, also in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gehostet sei und es daher für die deutsche Justiz kein herankommen an Wikipedia gäbe...
 
"Wikihausen" hat mittlerweile nachgewiesen, dass selbst erkannte Fehler in der Wikipedia stehen blieben, weil z. B. in der Presse nur die nachträglich anhand der Originale als falsch erkenntliche Meldung zu finden war. Die Beeinflussung durch besondere "Aktivisten", aber auch Firmenwerbungen sind nahe liegend. Musik-Redakteure des Bayerischen Rundfunks haben sogar den Eintrag einer nicht vorhandenen Band über eine Agentur zuwege gebracht, und natürlich wieder gelöscht...
 
Um der verleumderischen Schmähkritik zum Nachteil von Heike Drechsler einen Abschluss zu geben sei angefügt, der 1993 verantwortliche Leiter der Behörde, welcher jetzt mit einer Entschuldigung an die Öffentlichkeit gehen müsste, war ein gewisser Joachim Gauck – Bundespräsident a.D.!
 
Das es Wikipedia in Sachen Gesetz nicht so genau zu nehmen scheint, zeigt der Wikipedia-Artikel für "PSIRAM", eine Webseite offenbar geschaffen durch kriminell abgehalfterte Existenzen mit zuviel Zeit, ohne Impressum, entgegen den Regularien des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, der Datenschutz-Grundverordnung, dem Telemediengesetz und dem Strafgesetzbuch - eben ein reines Rufmordinstrument - maßgeblich nur darauf ausgelegt, jede noch so krude Deutungshoheit zu verbreiten und sei es nur zum Zwecke des Verleudung. Hierbei verstecken sich die Urheber, feige hinter der Anonymität des weltweiten Internet mit einer .com Domain und verschleiertem Inhaber.
  
PSIRAM selbst gibt vor, eine angeblich der "Skeptikerbewegung" nahestehende Website zu sein, welche sich selbst in überheblicher Manier als „Verbraucherschutzseite“ und „Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme“ beschreibt. Hierbei begrüßen die Macher anonymer Autoren den überraschten Leser mit dem Satz: "Willkommen auf dem Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme"...
 
Wahrheitsgehalt von im Internet stehenden Aussagen stimmt, wird dabei nicht im Ansatz geprüft, und alles, was das Ansehen der kritisierten Person erhöht, weggelassen. Wo sich nicht ausreichend „Belastungsmaterial“ findet, kommt das Kontaktschuld-Prinzip zum Einsatz: Man betont die Verbindungen des Kritisierten zu anderen Menschen, die sich aus Sicht der Macher besser angreifen lassen und erzeugt damit den Eindruck, der Kritisierte sei Teil eines inkriminieren Netzwerks. Auf Wikipedia heißt es zum Begriff Kontaktschuld: „Statt den Diffamierten selbst zu zitieren, sein Handeln zu charakterisieren, seine Beweggründe zu nennen, werden Orte, an denen er sich aufgehalten oder Personen, mit denen er gesprochen hat, (…) politisch verdächtigt und sodann ein Rückschluss auf die politische Einstellung des Angegriffenen selbst gezogen.“
 
Das dieses Verhalten nicht nur kriminell, sondern im höchsten Maße asozial ist, scheint hierbei bisher weder Wikipedia, wo es trotz Anonymität von PSIRAM sogar einen Wikipedia-Eintragt gibt, was verdeutlicht, dass Wikipedia sich über die Jahre zu einem fragwürdigen Propagandainstrument "gemausert" hat, noch Google zu interessieren, wobei letztere dem kriminellen Treiben von PSIRAM als Verleumdungs- und Rufmordinstrument, mittels einer Internetabrufsperre Einhalt gebieten sollte und vor allem müsste.
 
BERLINER TAGESZEITUNG findet die Abschlatung von Wikipedia gut, leider eben nur für 24 Stunen - wie nutzvoll Wikipedia überhaupt ist, kann jeder User für sich selbst entscheiden = https://gruppe42.com/category/geschichten-aus-wikihausen/

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(O. Karlsson--BTZ)