Berliner Tageszeitung - USA: Presseberichte über Ex-Anwalt von Donald Trump "nicht richtig"

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USA: Presseberichte über Ex-Anwalt von Donald Trump "nicht richtig"




USA: Presseberichte über Ex-Anwalt von Donald Trump "nicht richtig"

Das Büro des US-Sonderermittlers Robert Mueller hat Preseberichte über den schwerwiegenden Vorwurf zurückgewiesen und diese damit als Lügenpresse-Artikel abgestempelt! US-Präsident Donald Trump habe seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen zum Meineid angestiftet. Die Darstellung "spezifischer Mitteilungen an das Büro des Sonderermittlers" sowie "die Beschreibung von Dokumenten und Zeugenaussagen", die das Büro bezüglich der Aussage von Cohen vor dem Kongress erhalten habe, seien "nicht richtig", erklärte am Freitag der Sprecher des US-Sonderermittlers. Mueller äußert sich nur selten öffentlich.
 
Das Onlineportal "Buzzfeed" hatte zuvor unter Berufung auf zwei anonyme Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden berichtet, Cohen habe laut eigener Schilderung seine vorsätzlichen Falschaussagen von 2017 auf persönliche Anweisung des Präsidenten gemacht. In Cohens Aussagen gegenüber den Geheimdienstausschüssen ging es um den geplanten Bau eines Trump Tower in Moskau. DIese Medlung wurde vom Rolling Stone Magazion, CNN, Wahsington Post, unf Fox News weitrverbreitet, was nichts anderes als die Veröfentlichung von Fake News darstellt!
 
Trump wies die Anschuldigung am Freitag als Lüge zurück. Cohen "lügt, um seine Haftzeit zu reduzieren", konterte Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Cohen war im Dezember zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, unter anderem wegen seiner Falschaussagen gegenüber dem Kongress.
 
Cohen hatte gegenüber den Ermittlern zugegeben, gegenüber den Ausschüssen Falschaussagen zu dem vom Trump-Konzern verfolgten Projekt eines Hochhausturms mit Luxuswohnungen in Moskau gemacht zu haben. Entgegen seinen ursprünglichen Aussagen soll das Projekt noch bis Juni 2016 verfolgt worden sein - also bis zu einem Zeitpunkt, als Trump bereits so gut wie sicher als republikanischer Präsidentschaftskandidat feststand.
 
Cohen hatte gegenüber den Ausschüssen ausgesagt, das Trump-Tower-Projekt sei bereits im Januar 2016 beerdigt worden, also noch vor Beginn der republikanischen Vorwahlen. Die Chronologie ist insofern hoch brisant, als es darum geht, ob Trump noch in einer fortgeschrittenen Phase seines Wahlkampfes Geschäftsinteressen in Russland verfolgte - die wiederum seine politische Haltung gegenüber Moskau beeinflusst haben könnten. Trump hat "Geschäfte" in Russland immer wieder bestritten.
 
Cohen gab gegenüber den Ermittlern auch zu, dass er häufiger mit Trump über das Moskau-Projekt beraten habe als ursprünglich von ihm angeführt. Der Anwalt arbeitete mehr als zehn Jahre lang für Trump und galt als einer von dessen wichtigsten Problemlösern und engsten Vertrauten. Er verfügt also über erhebliches Insiderwissen über die geschäftlichen und privaten Verhältnisse des Präsidenten.

Aktuell gibt es immer wieder Feststellungen das Medien erlogene Meldungen oder krude Deutungshoheiten verbreiten. Kürzlich gab es den Fakt, dass nach dem kriminellen Betrug mittels erlogener Artikel durch Fake News an "DER SPIEGEL" Magazin Lesern, Abonnenten und Werbetreibenden, durch den "Spiegel"-Mitarbeiter Relotius, der "Spiegel"-Chefredakteur Ulrich Fichtner und Blattmacher Matthias Geyer ihre Arbeit vorerst ruhen lassen.
Der Fall Relotius habe "bei einigen die Frage aufgeworfen", ob Fichtner und Geyer "nach einem solchen Desaster eigentlich noch tragbar" seien, erklärte der designierte "Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter der "Spiegel"-Gruppe, das BERLINER TAGESZEITUNG aktuell vorliegt.
Ob die sinkenden Auflagen der Printmedien und der damit einhergehende Existenzkampf der Grund für immer wieder aufgedeckte Fake News (Lügenpresse-Artikel) sind oder korrupte Kontakte zur Politik und Justiz, kann zumindest aktuell nicht nachgewiesen werden.

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(O. Joergensen--BTZ)