Berliner Tageszeitung - Reisen und Ausflüge gewinnen als Weihnachtswünsche an Beliebtheit

Börse
MDAX -0.05% 27529.91
Goldpreis -0.33% 1770.8 $
SDAX 0.34% 12951.31
DAX 0.52% 13697.41
Euro STOXX 50 0.56% 3777.38
TecDAX 0.15% 3138.82
EUR/USD -0.9% 1.0089 $

Reisen und Ausflüge gewinnen als Weihnachtswünsche an Beliebtheit




Reisen und Ausflüge gewinnen als Weihnachtswünsche an Beliebtheit
Reisen und Ausflüge gewinnen als Weihnachtswünsche an Beliebtheit / Foto: © AFP

Auf Erlebnisse abzielende Weihnachtswünsche erfreuen sich einer Umfrage der Münchner Bundeswehruniversität zufolge in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit. Wie die Experten der Hochschule nach Angaben vom Mittwoch ermittelten, stieg der Anteil derjenigen, die sich über eine Reise als Geschenk unter dem Baum freuen würden, dieses Jahr auf 42 Prozent.

Textgröße:

Bei der identischen Vorgängerbefragung aus dem vorigen Jahr hatte der Anteil bei 36 Prozent gelegen. Einen vergleichbaren Zuwachs gab es laut Bundeswehruniversität bei Wünschen nach einem gemeinsamen Ausflug. Die entsprechende Quote erhöhte sich im Jahresvergleich von 37 Prozent auf 43 Prozent. Beliebtestes Geschenk bleibt demnach aber Geld.

Verschenkt werden Reisen oder Ausflüge der Befragung zufolge allerdings deutlich seltener. Nur etwas mehr als 20 Prozent der Teilnehmer gaben an, sie würden selbst einen Ausflug oder ein ähnliches Ereignis organisieren. Eine Reise wollten nur etwa zehn Prozent verschenken.

Bei den konkreten Geschenkplanungen liegen Süßigkeiten und andere Lebensmittel mit einem Anteil von rund 40 Prozent demnach weit vorn, es folgen Bücher mit etwa 30 Prozent sowie Spielzeug mit knapp 30 Prozent. An der Umfrage nahmen 1022 Bürger teil. Sie ist repräsentativ für die drei Kategorien Alter, Geschlecht und Wohnort.

Wie die Umfrage weiter ergab, feiert etwa ein Drittel der Befragten ohne Weihnachtsbaum. Etwa die Hälfte setzt auf einen echten Weihnachtbaum, rund ein Fünftel bevorzugt einen künstlichen Baum. 82 Prozent setzen auf elektrische Kerzen, knapp 13 Prozent auf echte. Der Rest kombiniert beiden Varianten oder verzichtet ganz auf Beleuchtung.

(O. Karlsson--BTZ)