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VW segnet Vergleich mit USA ab

WIRTSCHAFT 11.01.2017

Der Vorstand und Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns haben nach Informationen von BERLINER TAGESZEITUNG den Vergleich mit dem US-Justizministerium abgesegnet. Auch die zuständigen US-Gerichte haben hierbei zugestimmt. Demnach ist VW bereit, rund 4,3 Milliarden Dollar (vier Milliarden Euro) zu zahlen, eine bisher in der Geschichte nie dagewesene Strafzahlung durch ein Unternehmen. Das Justizministerium in den USA hatte den Wolfsburger Konzern vor fast genau einem Jahr verklagt. Volkswagen hatte im September 2015 die dreiste Manipulation von elf Millionen Autos weltweit zugegeben.

Eine Software sorgte hierbei dafür, dass Grenzwerte für gesundheitsschädliches Stickoxid nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Im normalen Straßenverkehr liegen sie um ein Vielfaches höher.
Mit dem Vergleich muss Volkswagen seine Schuld nach US-Strafrecht anerkennen, was im Klartext bedeutet – der VW Konzern erkennt in den USA im vollen Umfang einen vorsätzlichen Betrug an. Diese Anerkennung ist in einer solchen Form einmalig und stellt wie man es mittels schöner Worte auch drehen und wenden mag, einen kaum zu behebenden Imageverlust dar.   (U.Wasiliyev--BTZ)