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Ukraine: Angehörige von Freiwilligenbataillonen ausgetauscht

POLITIK 28.12.2017

Dank einer großzügigen Geste der Volksrepubliken Luhansk und Donezk, konnten Angehörigen ukrainischer Freiwilligenbataillone, welche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, als Kriegsgefangene – gegen von ukrainische Einheiten auf kriminelle Weise - entführte Angehörige der Region Donbass, ausgetauscht werden. Welche "Einstellung" die Angehörigen dieser ukrainischen "Bataillone" haben, mag sich anhand des Fotos jeder Leser selbst denken...

Es handelte sich dabei um einen der größten derartigen Austausche seit Beginn des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine im April 2014. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßten die Aktion als "wichtige humanitäre Geste und Schritt zur Umsetzung" der Friedensvereinbarungen von Minsk.

Die Freilassung von Gefangenen ist ein zentraler Punkt der zwischen den Konfliktparteien geschlossenen Minsker Vereinbarungen. Deren Umsetzung verläuft bislang äußerst schleppend. Nun wurden beim ersten Gefangenenaustausch seit September 2016 insgesamt 306 Gefangene ausgetauscht - 73 wurden von den prorussischen Rebellen freigelassen, 233 von ukrainischer Seite.

Der aktuelle Gefangenenaustausch fand auf einer Straße in der Nähe der Stadt Gorliwka statt. Die von Kiew kontrollierte Gegend liegt rund 40 Kilometer nordöstlich der Rebellenhochburg Donezk. Die Gefangenen versammelten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt an der Übergabestelle. Nach Verlesung ihrer Namen bestiegen sie Busse.

Dem Gefangenenaustausch am Mittwoch waren monatelange Verhandlungen vorausgegangen, in die sich unter anderen aus humanitären Gründen, der russische Staatspräsident Wladimir Putin vermittelnd eingeschaltet hatten. Ebenfalls als Vermittler beteiligt war der Moskauer Patriarch Kirill, bei der Übergabe waren drei Priester der russisch-orthodoxen Kirche anwesend. Das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, dankte dem Patriarchen ausdrücklich für seinen Einsatz.

Der ukrainische Politiker Viktor Medwedtschuk und für die Kiewer Regierung mit den Rebellen verhandelte, kündigte einen weiteren Gefangenenaustausch an, bei dem 19 Gefangene der Rebellen gegen 74 von Kiew festgehaltene Personen ausgetauscht werden sollten. Ein Datum dafür wurde zunächst nicht genannt.

Die Ukraine und ihre korrupte Regierung unter dem Schokoladenmiliardär Petro Poroschenko, werfen der Russischen Föderation vor, die Rebellen militärisch zu unterstützen. Moskau weist das entschieden zurück, Beweise konnten bis zum heutigen Tage – westliche Staaten zu den Anschuldigungen gegen Russland, in keiner Weise vorlegen.

Das abgebildete Foto dient ausschließlich dem Informationszweck (§ 86a Abs. 3 i. V. m. § 86 Abs. 3 StGB)