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Ukraine: Hrywnja kollabiert - "dank" Poroschenko und Satrapen

POLITIK 16.12.2017

Die Nationalbank der Ukraine (NBU) kann den katastrophalen Kursverfall der ukrainischen Währung Hrywnja (UAH) auf aktuell 33,1357 UAH für einen Euro nicht stoppen, die ukrainische Währung verliert stündlich an Wert, wobei der Grund dafür - durchaus in der kriminellen Korruption, gedeckt durch die Politik des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko liegen dürfte.

Um den mit der Abwertung der Währung Hriwna einhergehenden Fall seiner Gunst bei eigenen Volk zu stoppen, versprach Poroshenko in einer Notstandsinitiative der Regierung, zu Beginn des kommenden Jahres, den Mindestlohn der Ukrainer von 1600 Griwna auf 3200 Griwna zu erhöhen. Hierzu hieß es vonseiten Poroschenkos: "Es war eine beispiellose Entscheidung, bei den derzeitigen Bedingungen der Ukraine. Ich möchte der Regierung und dem Premierminister für ihre angemessene Reaktion auf meinen Appell bezüglich des Staatshaushalts danken. Ich glaube, dass die Mindestlohnerhöhung eine positive Folge von Reformen, der Offenheit der Grenzen und der Orientierung auf europäische Indikatoren ist."

Ins schnöde politische Bild, der bankrotten Ukraine (unfähig seit 2016 – Schulden in Milliardenhöhe an Russland zurückzuzahlen)passt hingegen, dass der ukrainische Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko jüngst von angeblichen Erfolge seine Behörde in der Korruptionsbekämpfung fabulierte und zum Besten gab: "Der Staatsanwaltschaft ist es gelungen, im Karpatenvorland die illegale Vergabe von staatlichem Grund an Privatpersonen zu stoppen. Die verantwortlichen Beamten wurden festgenommen, beim neuen Besitzer der Grundstücke wurden Waffen und Rauschgift gefunden."

Der Fall des georgischen Ex-Staatspräsidenten Michail Saakaschwili zeigte hingegen in den vergangenen Monaten, wie sehr die Clique um Präsident Petro Poroschenko und seines kriminellen polizeilichen Machtapparates, alles voran des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU (Sluschba bespeky Ukrajiny – Служба безопасности Украины), versucht sich die Macht zu erhalten. Da wurde Saakaschwili völlig rechtswidrig die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen, auch Befehl von Poroschenko, entgegen der ukrainischen Verfassung, zudem wurden etliche Mitarbeiter von Saakaschwili illegal verhaftet und auf mafiöse Weise nach Georgien deportiert. Anschließend folgt die absurde Anschuldigung eines geplanten Staatsstreiches, bisher präsentierte Belege sind geradezu erbärmlich und lachhaft. Zudem werden auch ukrainische Politiker und gegen Korruption vorgehende Beamte drangsaliert, mit absurden Vorwürfen und Ermittlungen eingeschüchtert oder ihres Amtes enthoben.

Dass der sogenannt einstige "Hoffnungsträger" Poroschenko, sich seit Jahren, mit Unterstützung des Inlandsgeheimdienstes SBU – zum absoluten Widersacher der Korruptionsbekämpfung "gemausert" hat, dürfte Politikern und Journalisten, bereits nach dem kriminellen Putsch gegen seinen demokratisch gewählten Amtsvorgänger Wiktor Janukowytsch, im Jahre 2014 klar gewesen sein.

Die Europäische Union, allen voran ihre politischer Führer in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, versenkten seit 2014 hunderte Millionen der Steuerzahler - im Korruptionssumpf von Poroschenko und seinen kriminellen Elementen. Das nunmehr letztendlich auch die ukrainische Währung zusammenbricht, ist hierbei nicht nur logische Schlussfolgerung, sondern wieder nur der Anfang vom Beginn eines neuen Polittheaters, in welchem die nächste Marionette europäischer Politiker, auf den "Thron" der Ukraine gehebelt werden wird…