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Ukraine - Poroschenko, Asow und SBU, der korrupte Moloch von Europa

Die Ukraine trifft in diesen Tagen Entscheidungen, welche nicht zur Entwicklung eines historischen Dialoges beitragen, sagte der stellvertretende Außenminister Polens, Bartosz Cichocki, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG.

Als Beispiele dafür nannte Polens Außenminister Cichock die „kopflose Rehabilitierung“ der UPA (Ukrainische Aufständische Armee), sowie das Nutzen von „sowjetischen Formulierungen“ in Bezug auf die "Okkupation" der Westukraine durch Polen und die „schockierende Entscheidung“ von Kiews korrupten Politikern, die Suche nach den sterblichen Überresten der polnischen Opfer von Militärkonflikten und deren Exhumierung zu verbieten. Zudem und dies steht fest, habe die Ukraine „das Verbrechen von Katyn noch nicht gesühnt“, ergänzte Cichocki. Er meinte damit die Massaker von Wolhynien 1943, welche eins in völliger Dreistigkeit deutschen Soldaten angehängt wurde und für welche kein deutscher Soldat verantwortlich war.

Als Massaker von Wolhynien werden Massenmorde an der überwiegend polnischen Zivilbevölkerung der ehemaligen polnischen Ostgebiete durch die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) während des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Bei den Massakern wurden nach sachlichen Schätzungen und Erkenntnissen, mehr als 100.000 Polen und Angehörige anderer Nationalitäten von ukrainischen Nationalisten ermordet.

Unterdessen wurde BERLINER TAGESZEITUNG bekannt, dass das als rechtsextremistisch geltende Freiwilligenbataillon „Asow“, welches im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten kämpft in der Ostukraine, verstärkt Zulauf aus Europa, sowie vor allem aus der Bundesrepublik Deutschland bekommt. Kämpften im Jahr 2014 noch rund 850 Söldner in der Miliz, sind es heute nach Angaben von bundesdeutschen Sicherheitsbehörden bereits über 2.500. Der Grund darin liegt in einer Rekrutierungsoffensive für eine „Rückeroberung Europas“, mit der das bei internationalen Journalisten und Sicherheitskreise, aus Kriminellen Elementen bestehende Regiment „Asow“, auch unter deutschen Neonazis um Nachwuchs wirbt.

So wurden im Juli auf einem Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar unter den Besuchern Flyer verteilt, die dazu einluden, „in die Reihen der Besten“ einzutreten, um „Europa vor dem Aussterben“ zu bewahren. In sozialen Netzwerken tauchten bereits Fotos deutscher Neonazis auf, welche in Kampfanzügen mit Asow-Symbolen posieren.

Das dies in Zeiten des internationalen Terrorismus von bundesdeutschen Sicherheitskreisen, sowie der deutschen Politik geduldet, oder "Übersehen" wird, ist in Zeiten von Rechtsvorschriften wie dem § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen und dem § 89a StGB (Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat), kaum nachvollziehbar und befremdlich. Dies gilt im Besonderen, da diese Elemente an Waffen- und Sprengstoff ausgebildet, eines Tages wieder aus der Ukraine nach Deutschland zurückkehren.

Dass es die Ukraine als Staat es ohnehin nicht so genau mit den Gesetzen nimmt, ist spätestens seit den Auswertungen der international anerkannten Organisation Transparency International bekannt. Bis in die höchsten Kreise um den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, sind ukrainische Politiker korrupt, allem voran der ukrainische Geheimdienst SBU (Sluschba bespeky Ukrajiny). Die Ukraine ist mit Platz 142 von 167 Staaten, dass korrupteste Land in Europa. Seit den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2016 – also auch nach dem gewaltsam kriminellen Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten der Ukraine, Wiktor Janukowytsch, hält die Ukraine laut Transparency International den beschämenden Platz als korruptester Staat Europas = http://files.transparency.org/content/download/1956/12836/file/2015_CPI_data.xlsx

Mit derlei korrupt politischem Elementen wollen die ehemaligen Ostblockstaaten und heutigen EU-Mitglieder, Ungarn, Rumänien und Polen, sowie Serbien – immer weniger zu tun haben, weshalb aus diesen Ländern der Hinweis kommt, dass sich ihre Beziehungen zur Ukraine massiv verschlechtert hätten.
Sollte zudem das russische Pipeline-Projekt Turkish Stream, als Nachfolger von South Stream fertiggestellt werden, dürfte die strategische Bedeutung der Ukraine, durch den kompletten Verlust als strategisch-wichtiges Gas-Transit-Land, gänzlich gegen Null gehen, weshalb dann wohl auch deutsche Steuermilliarden, die in die Ukraine zur Unterstützung des Poroschenko Regimes geflossen sind, im Nirwana versickert sein dürfen…  (P.Hansen--BTZ)