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Putin und Trump wollen bis zum Tod der perversen IS-Bestien kämpfen

Es ist der Kampf gegen die perversen IS-Bestien und denn wollen US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin gemeinsam fortsetzen, bis zur endgültigen Zerschlagung der Dschihadistenmiliz IS und dem Tod seiner Anhänger! Am Rande des Apec-Gipfels in Vietnam zeigten sie sich "entschlossen zum Sieg über den IS", hieß es in einer am Samstag vom Kreml veröffentlichten Erklärung. Putin und Trump stimmten zugleich darin überein, dass der Krieg in Syrien nur politisch beendet werden könne.

"Die Präsidenten sind sich einig, dass es für den Konflikt in Syrien keine militärische Lösung gibt", erklärte der Kreml auf seiner Webseite. Putin und Trump hatten am Rande des Apec-Gipfels im vietnamesischen Danang informell miteinander gesprochen. Dreimal wurden sie miteinander gesehen, wie sie redeten und einander die Hände schüttelten. Es gab jedoch kein offizielles Treffen der beiden. Die Erklärung der beiden Präsidenten zu Syrien kam nur von russischer Seite, nicht wie sonst in solchen Fällen üblich auch vom Weißen Haus - zur Überraschung vieler Journalisten, die Trump auf der Reise begleiteten.

Im Syrien-Krieg stehen die USA und Russland auf gegnerischen Seiten: Russland unterstützt die Regierung von Präsident Baschar al-Assad, die USA unterstützen Assads Gegner.

In der Erklärung bekannten sich Trump und Putin zu Syriens "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit, territorialer Integrität und säkularer Natur". Sie drängten die Konfliktparteien dazu, an den Genfer Friedensgesprächen unter Leitung der UNO teilzunehmen. Diese kommen bislang nur schleppend voran.

"Zufrieden" zeigten sich die beiden Präsidenten den Angaben zufolge mit den Bemühungen, Zusammenstöße zwischen ihren jeweiligen Streitkräften in Syrien zu verhindern. Dies habe "erheblich dazu beigetragen", der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in den vergangenen Monaten Niederlagen zuzufügen. Zuletzt hatte die russische Armee den USA vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen den IS vorzugehen und stattdessen die von Russland unterstützten Einsätze gegen die Dschihadisten zu behindern.

Unterdessen erklärten Aktivisten am Samstag, der IS habe die ostsyrische Stadt Albu Kamal zwei Tage nach seiner Vertreibung durch Regierungstruppen fast vollständig eingenommen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte verdrängten die IS-Terroristen die regimetreuen Truppen an die südlichen und östlichen Stadtränder der letzten IS-Bastion in Syrien. Am Samstag wüteten demnach weiterhin heftige Kämpfe. Die oppositionsnahe Organisation bezieht ihre Informationen von einem Netz aus Aktivisten vor Ort, für Medien sind sie meist kaum zu nachprüfbar.

Im Irak, wo der IS ebenfalls viele Gebiete verloren hat, startete die Armee am Samstag nach eigenen Angaben eine Offensive gegen den letzten Rückzugsort der Dschihadisten im Land. Demnach wollen die irakischen Truppen mit Unterstützung von Stammeskämpfern die in der Wüste nahe der syrischen Grenze gelegene Ortschaft Rummana und den Bezirk Rawa vom IS befreien.

Auf diplomatischer Ebene liegt eine Lösung des Syrien-Konflikts noch in weiter Ferne. Neben den UN-geführten Gesprächen in Genf, bei denen um eine politische Lösung gerungen wird, laufen Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt. Bei den von Russland, der Türkei und dem Iran initiierten Gesprächen in Astana stehen die Durchsetzung eines Waffenstillstands und andere Schritte zur Deeskalation im Mittelpunkt, Hoffnung für ie Zivilbevölerung kann allerdings erst kommen, wenn auch der letzte IS-Terrorist an einem Laternenpfahl aufgehängt wurde, oder lebenlang im Gefängnis sitzt.