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Mexiko: Allein in einer Schule starben 21 Kinder bei Erdbeben

Bei dem schweren Erdbeben in Mexiko (7,1 auf der Richterskala) sind mindestens 21 Kinder in einer eingestürzten Schule ums Leben gekommen. Mindestens 20 weitere Kinder würden nach dem Einsturz der Grundschule in der Hauptstadt Mexiko-Stadt vermisst, sagte ein Vertreter des Bildungsministeriums aktuell. Demnach starben bei dem Schuleinsturz auch vier Erwachsene. Die Zahl der Opfer des Erdbebens erhöhte sich aktuell auf 346 Tote.

Das Beben der Stärke 7,1 hatte am Dienstag das Zentrum des Landes erschüttert, nach Regierungsangaben kamen mindestens 147 Menschen ums Leben. Dutzende Gebäude stürzten ein, Helfer gruben mit bloßen Händen nach möglichen Überlebenden. Das Beben ereignete sich fast auf den Tag genau 32 Jahre nach der Erdbebenkatastrophe von 1985, bei der in Mexikos Hauptstadt mehr als 10.000 Menschen getötet und tausende verletzt wurden. Derzeit versucht die Politik in Mexiko Hilfe aus dem Ausland zu erbitten, wobei die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und die Bundesrepublik Deutschland (BRD) bereits Hilfe zugesagt haben.  (L.Mirsky--BTZ)