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Brandenburg - Flüchtlinge "flitzen" aus Erstaufnahmeeinrichtung

POLITIK 19.09.2017

Die Polizei, der Zoll und eigentlich die gesamte Justiz gilt in der Bundesrepublik Deutschland - als so genannt "Heilige Kuh", "die werden nicht kritisiert, das sagt man nichts böses", dass dies in einem Staat wie der Bundesrepublik Deutschland - welcher als Mitglied der "westlichen Wertegemeinschaft" die Demokratie "ganz hoch hängt", kompletter Unsinn ist, versteht sich schon allein mit Blick auf den Artikel des 5 des Grundgstzes (GG) und Art. 5 Absatz 1 Satz 2 GG, in seiner aktuellen Fassung.
Und weil man aktuell ganz klar annehmen muss, dass im von einer rot-roten Landesregierung (SPD/Linke) regierten Bundeslad Brandenburg, sämtlich Kontrollinstanzen im Falle der Flucht von knapp 50 Flüchtlingen aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) versagt haben, muss man sich fragen, wie fähig - oder gänzlich unfähig, sind die Kontrollinstanzen im Bundesland Brandenburg?

Kurz vor der anstehenden Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. Septe,ber 2017, stoppte die Polizei einen Laster mit über 50 eingeschleusten Menschen aus dem Irak. Fast alle irakischen Flüchtlinge, welche sich in dem im Osten Brandenburgs entdeckten Schleuser-Lastwagen befanden, sind aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) verschwunden. "Die Zimmer sind leer", sagte Leiter Frank Nürnberger auf Anfrage. Das diese Flüchtlinge ohne jeden Grund hätten sofort abgeschoben werden müssen, da nach Informationen der überwiegende Teil von ihnen bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt hat, spiegelt hier offenbar ebenso das behördliche Versagen der rot-roten Landesregierung wieder, wie der Umstand, dass offenbar Polizei und Zoll, die Flüchtlinge laufen ließen, anstatt selbige in Gewahrsam zu nehmen, oder zumindest zu überwachen.
Da die Flüchtlinge zudem auch Zeugen gegen die mutmaßlichen Schlepper waren, dürfte deren Verurteilung durch die Justiz nicht einfacher geworden sein!
Brandenburgs Innenministerium in Potsdam bestätigte, dass ihr Verschwinden am Montagvormittag bemerkt wurde. Man werde nun erst einmal abwarten, hieß es auch von dort - was hilflose agieren in Potsdam auf die Spitze treibt!  (L.Shchekochikhin--BTZ)