DEDE United-KingdomEN ChinaCN RussiaRU FranceFR Spanien ES Arabic  AR

Ablehnung für UN-Blauhelm Einsatz durch ukrainische Politik

Passt man nicht in die "westliche Wertegemeinschaft" stößt fast alles, was man in diesem Falle als Politiker tut – auf Ablehnung, da passt es in schnöde Medienbild, wenn jede Art von Ablehnung und sei sie noch so perfide bemüht wird, um politische Ideen und Lösungsansätze mit Schmähkritik zu überziehen, so geschehen bei dem aktuellen Vorstoß des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin – UN-Blauhelmsoldaten gemeinsam mit OSZE-Beobachtern den Waffenstillstand sichern zu lassen.

Seit 2014 kämpfen in der Ostukraine Regierungstruppen gegen um ihre Sache kämpfende Separatisten. Um dies zu beenden hat Russlands Präsident Wladimir Putin, wie vorgenannt, eine UN-Resolution für Friedenstruppen im Kriegsgebiet Ostukraine angekündigt. Die Truppen sollten die unbewaffnete Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schützen, sagte Putin. Die Blauhelme sollen dazu entlang der Front eingesetzt werden, nicht im ganzen Separatistengebiet. Außerdem müsse der Einsatz mit den sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk abgesprochen werden, forderte Putin der Agentur Interfax zufolge.

Dass diese Idee in der Ukraine aber auf Ablehnung stößt verwundert in dem bankrotten und von westlichen Steuergeldern finanziell komplett abhängenden Land, welches nach klarer Einschätzung der international anerkannten Organisation Transparency International - für die Jahre 2013, 2014, 2015 und 2016 – als korruptester Staats in Europa eingeschätzt wird nicht http://files.transparency.org/content/download/1956/12836/file/2015_CPI_data.xlsx

Die korrupten Politiker in Kiew wollen in diesem Zusammenhang auch gar nicht erst mit den Separatisten reden. Dass man hingegen in der Bundesrepublik Deutschland erkannt hat, mit "wem man es in Kiew zu tun hat", zeigt die Zustimmung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Berlin, welcher "ausgesprochen froh darüber ist", dass es von Putin dieses "Signal" gebe. Hierzu ist vom deutschen Außenminister zu vernehmen, Putin habe mit dem Angebot einer Blauhelmmission in der Ost-Ukraine einen politischen Weg wahrgenommen, den man jetzt nicht leichtfertig verspielen dürfe.

UN-Soldaten könnten "zur Durchsetzung des Waffenstillstandes" eingesetzt werden, wie es die Ukraine und westliche Staaten lange Zeit gefordert hätten. Es komme darauf an, Putin "jetzt beim Wort zu nehmen" und "sehr schnell" über die Frage zu verhandeln, sagt Gabriel weiter und tritt damit den wie immer alles was positive Veränderung und nicht Bargeld in die eigene Kasse spült, ablehnenden Politikchargen in Kiew verbal vor das Schienbein…  (P.Yarmolnik --BTZ)