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Prozess gegen Asylbewerber wegen Vergewaltigung und Mord

Nach dem Mord der deutschen Studentin Maria L. vor dem Landgericht Freiburg, wird der Prozess Anfang der kommenden Woche, gegen den Täter - einen afghanischen Asylbewerber, unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt. Der Angeklagte soll im Oktober vergangenen Jahres 2016 die 19-jährige Maria L. vergewaltigt und danach bewusstlos in den Fluss Dreisam geworfen haben, wo sie ertrank. Wie am zweiten Prozesstag bekannt wurde, soll sich Hussein K. während seiner Untersuchungshaft in Deutschland einem Mithäftling anvertraut haben. Demnach soll der Angeklagte als 14-Jähriger in Afghanistan bereis eine Zwölfjährige vergewaltigt haben.

Der mutmaßlich aus Afghanistan stammende Huseen K., welcher im Dezember 2016 festgenommen wurde, muss sich deshalb wegen des Verdachts des Mordes und der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Der Fall sorgte bundesweit auch für Aufsehen, weil sich der Tatverdächtige Ende 2015 als Asylbewerber in Deutschland hatte registrieren lassen und unmittelbar davor in Griechenland vorzeitig aus einer Haft entlassen worden war.  (A.Zhigunov--BTZ)