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#BTW17 - Angela Merkel und die AfD gewinnen das TV-Duell

Mehr als blinde Polemik bliebt dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz offenbar nicht, Schulz wirft Merkel im TV-Duell schwere Fehler in der Flüchtlingspolitik vor. Die Kanzlerin hätte die EU-Partner mit einbeziehen müssen, meint ihr SPD-Herausforderer – welcher hierbei vergisst – die SPD hatte diesen Schritt in der Regierungsverantwortung mitgetragen. Schulz wirft Merkel überdies vor, dass ihre Partei die Rente mit 70 einführen will. Das lässt die deutsche Bundeskanzlerin nicht auf sich sitzen – gibt ein Versprechen ab – mit ihr werde es die Rente mit 70 nicht geben!

Wo Schulz überdies die totale Konfrontation sucht, zeigt Merkel ihre außenpolitische Erfahrung, beim Thema Türkei sagt Merkel: „Ich habe nicht die Absicht, die diplomatischen Beziehungen mit der Türkei abzubrechen“ und zum Thema Trump führt Merkel an: „Das wer ist härter-Getue“ – führt zu nichts. Das ganze 40 Minuten der Islam, Flüchtlinge, Abschiebung und Grenzschließungen ein Thema waren lässtwie man das TV-Duell auch immer sehen will – einen klaren Schluss zu: Die Themen der Alternative für Deutschland - AfD spielen bei den Wählern eine ganz besondere Rolle!

Das die SPD in puncto Soziales alles andere als die Nase vorn hat, zeigt auch das Verhalten aktueller SPD-Amtsinhaber wie Jann Jakobs (SPD) – welcher als Oberbürgermeister der Stadt Potsdam nicht in der Lage ist, für genug Kinderbetreuungsplätze zu sorgen http://www.BerlinerTageszeitung.de/politik/3599-r%C3%BCcktrittsforderungen-am-kindertag-%E2%80%93-gegen-jann-jakobs-und-mike-schubert-in-potsdam.html

Die Peinlichkeit des Wochenendes war unterdessen, schon Stunden vor dem TV-Duell ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz (61, SPD) gegen Kanzlerin Angela Merkel (63, CDU) hat die SPD in an Dreistigkeit kaum zu überbietender Manier, im Internet den Sieg in dem Schlagabtausch für sich reklamiert – und dafür Spott geerntet. „TV-Duell: Merkel verliert - klar gegen Martin Schulz - spd.de“ war in einer Google-Anzeige zu lesen, die nach Angaben einer Parteisprecherin von Mitternacht bis etwa 7 Uhr morgens freigeschaltet war.
Viele Twitter-Nutzer fielen genüsslich über die SPD her. „Das Ganze sei „an Dämlichkeit nicht zu toppen“. Andere Reaktionen lauteten: „Die Schuld auf Andere zu schieben zeugt von #Nichtregierungsfähigkeit; #unwählbar“. Oder: „Peinlich ist es eher, schon vor dem Duell eine solche Anzeige zu verfassen.“  (P.Hansen--BTZ)