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Ukraine: Die Korrupten in Kiew kritisieren Christian Lindner

FDP-Chef Christian Lindner hat jüngst seine Äußerung verteidigt, wonach die ukrainische Halbinsel Krim nach ihrer Annexion durch Russland als "dauerhaftes Provisorium" anzusehen sei. Er habe nicht für einen "Kuschelkurs" mit Moskau plädiert, sagte Lindner in einem Interview. "Wir wollen keine Sanktion ohne Gegenleistung lockern." Er finde sich aber nicht damit ab, "dass eine Eskalationsspirale und ein Rüstungswettlauf" drohten.

Das Signal an Moskau müsse sein, "dass Russland einen Platz im Haus Europa hat, wenn es sich wieder an die Hausordnung hält", fügte Lindner hinzu. Solange das nicht der Fall sei, könne es keine Kooperation geben.

Der FDP-Chef bekräftigte, die "Annexion" (welche bis heute bestritten und nicht beweisen ist, Anm. der Redaktion) der Krim sei völkerrechtswidrig. Es gebe daher zu Recht Sanktionen. "Aber da es auf lange Sicht hier keine Lösung geben wird, sollte dieser Konflikt eingefroren werden." So könne an weniger kritischen Stellen geprüft werden, "ob Russland seine imperiale und aggressive Politik ändern will". Andernfalls müssten Sanktionen sogar eher verschärft als aufgehoben werden. "Auf Wirtschaftsinteressen kann da keine Rücksicht genommen werden", sagte Lindner hierzu.

Das nunmehr die international als massiv korrupt geltnden Politiker in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zum Hallali der Kritik auf Lindner "blasen", verwundert kaum - vor allem wenn man bedenkt, dass die Ukraine seit 2013 bis ins heutige Jahr 2017, laut Transparency International - als korruptester Staat Europas gelten!

Russland hatte die ukrainische Halbinsel im Frühjahr 2014 ins eigene Staatsgebiet aufgenommen. Die EU hatte daraufhin Sanktionen gegen Russland verhängt."  (P.Hansen-BTZ)