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Clinton fabuliert über Russland und Trump - ohne jeden Beweis

Es ist fraglich ob manche Mensche ihre jämmerliche Niederlage einfach nicht verwinden können, oder eben nur einen schlechten Tag nach dem anderen haben. Wie dem auch sei, ohne jedweden Beweis zu erbringen, hat die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ihre vorgenannte Wahlniederlage - deutlicher als zuvor - auf angeblich russische Cyberattacken mit angeblich mutmaßlicher Unterstützung, aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump zurückgeführt.

Die Russen "hätten gar nicht wissen können, wie sie diese Informationen am besten nutzen, wenn sie nicht angeleitet worden wären", versuchte Clinton bei einer Technologiekonferenz im US-Bundesstaat Kalifornien, ihre Niederlage erneut zu kaschieren. Clinton sagte weiter, sie erhalte derzeit angeblich - zunehmend mehr Informationen über die Kontakte zwischen Vertretern von Trumps Wahlkampfteam und Trump-Vertrauten mit den Russen rund um die Präsidentschaftswahl. Sie selbst tendiere dazu, dass Trump persönlich Anweisungen gegeben habe. Es sei "ziemlich schwierig, das nicht zu tun", sagte sie.

Trump selbst wies die Vorwürfe Clintons umgehend zurück und kritisierte die unterlegene Kandidatin scharf. "Verlogene Clinton beschuldigt nun jeden außer sich selbst, weigert sich zu sagen, dass sie eine schreckliche Kandidatin war", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die Kandidatin der Demokraten hatte die Wahl im November gegen den Republikaner Trump verloren. Während des Wahlkampfs war Clinton mehrfach durch mutmaßlich von russischen Hackern verübte Cyberangriffe und die daraus resultierende Veröffentlichung von Interna aus ihrer Wahlkampforganisation in Bedrängnis geraten.

Das Justizministerium in Washington setzte unterdessen als Routinemaßnahme einen Sonderermittler ein, um die angbelich sogenannte "Russland-Affäre" unabhängig zu untersuchen.