DEDE United-KingdomEN ChinaCN RussiaRU FranceFR Spanien ES Arabic  AR

Umfrage: Knappes Rennen zwischen SPD und CDU in NRW

Nur kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am Sonntag (14.05.2017) deuten mehrere Umfragen darauf hin, dass die CDU das knappe Rennen gegen die SPD für sich entscheiden könnte. Aktuelle Erhebungen sehen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Armin Laschet jeweils einen Prozentpunkt vor den Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Eine dritte Umfrage ergibt das umgekehrte Bild.

Das jüngst veröffentlichte "Politbarometer" der Forschungsgruppe Wahlen sagt für die CDU einen Stimmenanteil von 32 Prozent und für die SPD von 31 Prozent voraus. Die FDP liegt hier bei 13,5 Prozent, die Grünen erreichen ebenso wie die AfD sechseinhalb Prozent, die Linke kommt auf sechs Prozent. Befragt wurden von Montag bis Donnerstag 2402 Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen.

Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts YouGov für Sat.1 liegt die CDU mit 31 Prozent vor der SPD mit 30 Prozent. Die FDP von Spitzenkandidat Christian Lindner und die AfD werden hier jeweils bei neun Prozent gesehen, während die Linke acht Prozent erreicht und die Grünen auf sieben Prozent kommen. Für die Erhebung wurden von Montag bis Mittwoch 1017 Wahlberechtigte befragt.

In neusten "Wahltrend NRW" liegt die SPD mit 32,5 Prozent vor der CDU mit 31,6 Prozent. Die FDP wird hier bei 12,6 Prozent gesehen, Grüne und AfD erreichen jeweils 6,4 Prozent, die Linke kommt auf 5,7 Prozent. Befragt wurden von Samstag bis Donnerstag 5031 Wahlberechtigte.

Bei der Landtagswahl am Sonntag ist auch früheren Umfragen zufolge mit einem knappen Rennen zwischen SPD und CDU zu rechnen. Die bisherige rot-grüne Regierung dürfte ihre Mehrheit verlieren. Die FDP schloss bereits eine Dreierkoalitionen mit den Grünen unter SPD-Führung aus, die Grünen umgekehrt ein solches Bündnis unter CDU-Regie. Regierungschefin Kraft schloss Rot-Rot-Grün aus. Eine große Koalition gilt auf Grundlage der Umfragen daher als wahrscheinlich.

In der Regel haben Umfragen einen Fehlerbereich, in dem die tatsächlichen Werte in der Gesamtbevölkerung von denen in den Erhebungen abweichen können.  (U.Stolizkaya--DTZ)