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Le Pen: Wie finden die Deutschen die Einwanderungspolitik?

Es ist wie ein Schlag ins Gesicht, auch wenn dieser in Teilen durchaus nachvollziehbar ist. Sei es ein Flüchtling als Massenmörder auf dem Berliner Breidscheitplatz, ein Mordversuch durch Flüchtlinge auf einem Berliner U-Bahnhof, oder schlichtweg dreister Sozialhilfebetrug durch Asylbewerber – die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kann nicht von sich behaupten, mit ihrer Flüchtlingspolitik die Bundesrepublik Deutschland sicherer gemacht zu haben. Offenbar deshalb, hat auch die Präsidentschaftskandidatin der rechtsextremen französischen Partei Front National, Marine Le Pen, Bundeskanzlerin Angela Merkels Flüchtlingspolitik als volksfern kritisiert.

Le Pen sagte, die Kanzlerin werde in französischen Medien wegen der Aufnahme von Flüchtlingen als humanitäre Heldin Europas bezeichnet, aber „man fragt die Deutschen nicht, wie sie diese Einwanderungspolitik finden“. Le Pen trat in Koblenz bei einem Kongress auf, an dem auch die AfD teilnahm.
Le Pen rief ihren Anhängern zu: „Wir erleben das Ende einer Welt und die Geburt einer neuen.“ Nach der britischen Brexit-Entscheidung und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten werde 2017 „das Jahr des Erwachens der Völker von Zentraleuropa“ sein. Die Etappe, in der die Nationalisten in Europa Randgruppen gewesen seien, sei nun beendet. In Umfragen von BERLINER TAGESZEITUNG, auf den Straßen der deutschen Hauptstadt Berlin, stimmt ein großer Teil der Befragten, den Worten von Le Pen zu.   (P.Hansen--BTZ)