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Erika Steinbach verlässt die CDU und will AfD

POLITIK 14.01.2017

Es scheint die politische Ohrfeige des Jahresbeginns 2017 – für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre von vielen Bundesbürgern als „absolut katastrophal“ abgekanzelte Asylpolitik zu sein, anders kann es nicht bewertet werden, wenn nun Erika Steinbach, seit 1974 Mitglied der CDU, aus der Partei austritt und sich einen Wahlerfolg für die AfD (Alternative für Deutschland) wünscht. Steinbach begründet diesen Schritt nach Informationen von BERLINER TAGESZEITUNG mit den Worten: „Würde ich aktuell CDU wählen? Nein. Würde ich heutzutage gar in die CDU eintreten? Nein. Daraus kann ich nur die ehrliche Schlussfolgerung ziehen, die CDU zu verlassen.“

Einen Übertritt zur AfD will Steinbach aktuell nicht vollziehen. „Aber ich hoffe, dass die AfD in den Bundestag einzieht, damit es dort endlich wieder eine Opposition gibt. Nur so bleibt die Demokratie lebendig.“ Unterdessen wurde bekannt, dass die CDU nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Ablehnung der von der CSU geforderten Obergrenze für Flüchtlinge bleiben wird. Hierzu sagte Merkel unverhohlen, im saarländischen Perl-Nennig nach Abschluss der CDU-Bundesvorstandsklausur: „Es ist und bleibt ein Dissens“.
Die CDU-Spitze habe dies diskutiert und sei der Meinung, dass es so viele Gemeinsamkeiten mit der CSU gebe, „dass deshalb ein solcher Dissens aus unserer Sicht nicht dazu führt, dass man nicht gemeinsam Wahlkampf führen kann“.   (P.Jablonsky--BTZ)