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Breitbart News und der Hass des Mainstream?

In der Bundesrepublik Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz (GG) gewährleistet. Wenn so genannte „Kritiker“, das US-Nachrichtenportal Breitbart News, als „Kloake der Altrechten“ bezeichnen, hat dies wenig mit Meinungsfreiheit zu tun. Vielmehr geht es diesen Kritikern im Vorfeld um Verurteilung. Die bundesdeutsche Presse, macht in Bezug von Vorverurteilungen, verzerrter Berichterstattung, Verunglimpfung, Schmähkritik – bis hin zur dreisten Verleumdung, hierbei, leider keine Ausnahme. Teilweise bekommt bei manchen „Nachrichtenmagazinen“, welche als Leitmedien bezeichnet werden, den Anschein, dass alles und jede Art von Berichterstattung gerechtfertigt ist – solange es der Jagd nach einer hohen Auflage dient.

Das hierbei ohne jede Rücksicht, die Grenzen der Verleumdung verletzt werden, scheint den Chefredakteuren egal zu sein. So ist es nachvollziehbar, dass Bundesjustizminister gegen gezielte Falschmeldungen im Internet, rechtlich vorgeht. Die Union setzt auf Strafen, für die Verbreitung von Fake-News. Minister Maas sagt: „Man muss viel früher ansetzen. Die Betreiber dürfen solche Inhalte nicht ins Netz bringen.“ Hier bleibt zu hoffen, dass gerade Leitmedien und Nachrichtenmagazinen, kein Rechtsfreier Raum eingeräumt wird, weil man deren Meinungsmacht nicht antasten und diese gern zum „Freund“ hat. Auch Nachrichtenmagazine haben sich an sorgsam recherchierte Wahrheiten zu halten, keine Fotos zu stehlen – über deren Rechte sie nicht verfügen, sowie jede Deutungshoheit und haltlose Anschuldigungen, bis hin zur Schmähkritik, zu unterlassen.

Dass in der Bundesrepublik Deutschland der US-amerikanischen Nachrichtenseite Breitbart News – von Werbern der „Kampf“ angesagt wurde, gerät zu Hohn und Spott. Der aktuelle Versuch, Anzeigen auf Breitbart zu verhindern, kommt einer öffentlichen Diffamierung gleich. Im Fokus steht Breitbart hierbei vor allem, seit der künftige US-Präsident Donald Trump den ehemaligen Chefredakteur, Steven Bannon, erst zu seinem Wahlkampfmanager und zum Chefberater im Weißen Haus gemacht hat. Im Aufruf der Hamburger Werber: Philipp Ciba und Scholz & Friends, ist Eigenwerbung zu vermuten, nach dem Motto – „wie nutzen wir das Thema Breitbart News“? Die als „demokratisch bedenklich“ zu benennende Aufrufe, von Ciba und Scholz & Friends, über gängigste Social-Media-Kanäle, an Unternehmen, in Bezug auf Werbeanzeigen bei Breitbart, haben nach Ansicht von BERLINER TAGESZEITUNG, in keiner Weise etwas mit dem Demokratieverständnis in Deutschland gemein.
Dass es auch die Aufgabe einer Gesellschaft ist, sich innerhalb einer funktionierenden Demokratie, auch so genannt – nicht konformen Meinungen zu stellen, scheint man in der Hysterie um Breitbart News, bei den genannten Werbeunternehmen offenbar vergessen zu haben. Derlei Aufrufen sind undemokratischer – als der Kritisierte!   (A.Borovkova--BTZ)